DEFF Dokumentationszentrum für Europäische Eisenbahnforschung Dr. Michael Populorum AustriaEisenbahnforschung # Eisenbahn-Archäologie # Eisenbahn-Geographie # Eisenbahn-Geschichte

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A: Salzburg, die Obus-Hauptstadt Europas

Prolog:

Wenn es um den Verkehr geht dann ist man in Salzburg richtig - allerdings nicht, um dort best practices studieren zu können sondern um zu sehen, wie es nicht geht. Die zuletzt auch noch zur "Stauhauptstadt Österreichs" gekürte Stadt versinkt dank inkompetenter und unwilliger Politiker, intransparenter Strukturen im Beziehungsgeflecht Politik, Betreiber und Verkehrsverbund sowie generell jahrelangem Stillstand bei den zuständigen Mobilitäts- und Verkehrsverantwortlichen immer mehr im totalen Chaos. Es stinkt, staut und lärmt in dieser eigentlich sonst so schönen Stadt, Touristen wie Einheimischen wird immer weniger Lebensqualität zuteil. Ein Jammer wenn man das so verfolgt!

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Van Hool Obus Nr. 271 am 18.6.2014 in der Umkehrschleife Salzburg Süd

Allgemeines, Kennzahlen:

Die Hauptlast des innerstädtischen Nahverkehrs in Salzburg trägt der Obus, auch Trolleybus oder Oberleitungsbus genannt. Der Obus löste mitten im 2. Weltkrieg im Jahr 1940 (1.10.) die Salzburger Tramway (Straßenbahn) ab, die erste Linie war die Linie M vom Zentrum nach Maxglan. Betreiber des Obus ist der Salzburger Energiekonzern Salzburg AG, wobei die Obusflotte aus 106 Fahrzeugen (niederflurige Gelenkobusse) besteht, die auf insgesamt 12 Linien und einer Streckenlänge von 124 km mehr als 150 Haltestellen bedienen. Die Betriebsspannung aus der Oberleitung beträgt 600 Volt Gleichstrom, 16 Unterwerke sorgen für die Bereitstellung des Stroms. Ca. 41,5 Mio Fahrgäste werden pro Jahr mit dem Obus transportiert.

Die Linien:

Es werden 12 Linien betrieben, davon sind 2 Linien zeitlich nur sehr eingeschränkt im Angebot (Verstärkerlinien). Es sind dies:

Linie Fahrtstrecke (Bezeichnung bis 2003/bis 1986/bis 1972)

1 Kleßheim Kavalierhaus – Salzburg Arena (Linie 1/ Linie 1/ Linie M )
2 Walserfeld Schule – Obergnigl (Linie 2/ Linie 2/ Linie L)
3 Salzburg Süd S-Bahn – Landstraße (Linie 51/ Linie 3/ Linie D)
4 Mayrwies Daxluegstraße – Forellenwegsiedlung (Linie 29/ Linie 4/ Linie A)
5 Birkensiedlung – Salzburg Hbf (Linie 5/ Linie 5/ Linie F)
6 Parsch Ludwig Schmederer Platz – Itzling West (Linie 6/ Linie 6/ –)
7 Salzburg Süd S-Bahn – Salzachsee (Linie 49/ Linie 7/ –)
8 Messe / Bessarabierstraße – Salzburg Süd (Linie 95 (A)/ –/ –)
9 Europark – Justizgebäude ( - Kommunalfriedhof (nur HVZ)) (-/ –/ –)
10 Lankessiedlung – Himmelreich Outletcenter (Walserfeld) (–/ –/ –)
12 Josefiau – Europark (–/ –/ –)
14 Polizeidirektion – Forellenwegsiedlung (Verstärkerlinie, nur in der morgendlichen Hauptverkehrszeit und nur an Schultagen)

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Liniennetzplan Obus Salzburg - zum Vergrößern doppelklicken (Quelle Wikipedia gemeinfrei)

Die Geschichte des Obus in Salzburg ist geprägt von mehreren Betreiberwechseln bzw. Namensänderungen sowie von mehreren Umänderungen in den Linienbezeichnungen, was nicht unbedingt auf eine professionelle und langfristige Planung schließen läßt.

Die Betreiber:

1940-1950 Städtische Verkehrsbetriebe Salzburg (Eigentürmer Stadt Salzburg), 1948 Integration der privaten SETG (Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft), welche u.a. für den Betrieb der elektrischen Lokalbahn (Nord- und Südast) verantwortlich war.

1950 Integration der Städtischen Verkehrsbetriebe mit den Städtischen Elektrizitätswerken zu den Salzburger Stadtwerken. In diesem Jahr wurde auch der städtische Autobusbetrieb aufgenommen. Die Bezeichnung der Verkehrssparte lautete "Salzburger Stadtwerke – Verkehrsbetriebe, kurz SStW–VB – ab 1972 dann in der Kurzform Salzburger Verkehrsbetriebe, abgek. SVB.

Im Jahr 2000 schlossen sich der städtische Energieanbieter Salzburger Stadtwerke (parteipolitisch rot gefärbt) mit dem größeren Landesenergieversorger SAFE (schwarz eingefärbt) zur Salzburg AG zusammen. Der neue Teilbetrieb Salzburger Lokalbahn war fortan für die Lokalbahnstrecken und der ebenfalls neue Teilbetrieb StadtBus Salzburg für den kommunalen Oberleitungsbus- und Autobusverkehr zuständig.

2005 übernahm das traditionsreiche Salzburger Autobusunternehmen ALBUS, zuvor schon vom Wiener Unternehmen Dr. Richard geschluckt, die Autobuslinien von der Salzburg AG (diese hält 49% der Beteiligung an ALBUS). Der Obus wurde nun als "StadtBus" bezeichnet

2012 erneute Namensänderung, die Verkehrsparte firmiert seither einheitlich unter Salzburger Lokalbahnen, der Obus wird als ObusSLB bezeichnet. Jedoch wurde nach vier Jahren das Logo wieder erneuert. Seit Mitte 2016 verkehren die Obusse nun mit dem Logo OBUS/Salzburg AG


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Gräf & Stift Obus Nr. 221, Baujahr 1986, am 27.6.2014 im Raum Mirabellplatz auf der Linie 3 in Richtung Itzling unterwegs. Das Emblem neben dem Logo auf der Vorderfront bezeugt, dass der Obus schon mehr als 1 Mio Kilometer zurückgelegt hat. Zwischenzeitlich wurde das Fahrzeug ausgemustert. Anm.: Zahlreiche ausgeschiedene Salzburger Obusse landeten nicht in der Schrottpresse sondern dürfen in osteuropäischen Ländern noch ihr Gnadenbrot verdienen

 

Die Fahrzeuge:

Laut Statistik der Salzburg AG sind (Stand Dezember 2018) 106 niederflurige Gelenkobusse im Bestand. Diese setzen sich aus den Marken Gräf & Stift / MAN (werden demnächst ausgeschieden), Van Hool, Solaris Trollino 18 sowie Solaris Metrostyle zusammen. Bei Kapazitätsengpässen - wie massiv im 2. Halbjahr 2018 bemerkbar - kann auf einige Nostalgiefahrzeuge des Vereins "Pro Obus" zurückgegriffen werden.

Spät aber nun doch wurden im Dezember 2018 15 neue Fahrzeuge bestellt und zwar vom Schweizer Traditionsunternehmen HESS. Die ersten HESS-Obusse werden gegen Ende 2019 in Salzburg erwartet.

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Solaris Trollino Nr. 309 beim Kiesel im Einsatz auf der Linie 2 (27.6.2014)

Doppelgelenker: 

Bereits zweimal waren Doppelgelenkobusse zu Testzwecken in Salzburg, zuerst 2012 ein HESS aus Zürich und 2017 ein HESS aus Luzern. Die Tests verliefen sehr positiv, Lenker, Fahrgäste und Betreiber wünschen sich die Einführung, vor allem auf der Linie 3 würden sie eine dringend benötigte Entlastung bieten. Doch obwohl 2x getestet und für gut befunden, bestellt wurde bis dato kein einziges Exemplar, da die Politik wie immer in Salzburg zaudert und zögert - ein Zeichen, dass hier auch dringend Strukturen und Verantwortlichkeiten geändert gehören. Dass es auch anders geht zeigt sich beim zweiten österreichischen Obusbetrieb Österreichs in Linz: Dort wurde ein Van Hool Doppelgelenker einmal getestet und dann 20 Stück bestellt, die Auslieferung wird 2019 abgeschlossen sein. Und in Salzburg wird wiederum nur geredet statt gehandelt :-(

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Hess Doppelgelenker der Züricher Verkehrsbetriebe auf Testlauf in Salzburg auf der Linie 3 beim Forum Kaufhaus am Salzburger Hauptbahnhof (6.10.2012)

Ausbaumaßnahmen:

Die Netzerweiterungen in den letzten Jahren beim Salzburger Obus- und auch Autobusnetz sind sehr überschaubar, von einer immer wieder beschworenen Öffi-Offensive ist hier nichts zu merken. Die Politik agiert keinesfalls wie es wünschenswert wäre proaktiv, nein sie reagiert immer nur deutlich zeitversetzt wenn der Unmut der Fahrgäste oder überhaupt der Bevölkerung zu groß wird oder die Medien ganzseitig über die Verfehlungen der Salzburger Verkehrspolitik berichten.

Für 2018 versprochen und dann auf Ende 2019 verschoben ist die Verlängerung der Linie 5 nach Grödig, wobei man dabei das Wagnis eingeht, anstelle einer traditionellen und bewährten Oberleitung eine Batterielösung einzusetzen. Generell stehen (wieder einmal) Überlegungen im Raum, einige Obuslinien in die Umlandgemeinden, in den Salzburger Speckgürtel hinaus zu verlängern. Eine gute Idee würde ich sagen aber man sollte endlich mal den Schritt vom Reden zum Handeln wagen!

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Gräf & Stift / MAN Nr. 236 in der Endhaltestelle der Linie 5 "Birkensiedlung" am 17.7.2014, Foto unten Innenansicht. Ab Ende 2019 (ursprünglich versprochen 2018) werden Obusse der Linie 5 nach Grödig weiterfahren - unverständlicherweise nicht unter Fahrdraht sondern mit sündteuren und umweltschädlichen Batterieaggregaten

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Die Remise:

Die Remise des Obus befindet sich in der Alpenstraße. Es gibt jedoch konkrete Planungen, die Remise (das Depot) im Raum der Autobahnabfahrt Salzburg Mitte am ehem. Gelände der Asfinag zu errichten. Ein Architektenwettbewerb hat bereits stattgefunden, die Siegerprojekte wurden ausgezeichnet. Allerdings in Salzburg ist eines fix, nämlich "Nix is fix". Es bleibt abzuwarten, ob und wann die neue Remise zur Verfügung stehen wird.

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die aktuelle Remise in der Alpenstraße

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Sondereinsatzfahrzeuge von Obus und SLB

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Der Verein "Pro Obus":

Dieser recht rührige Verein betreibt einige Nostalgie-Obusse, die vor allem im Sommer als "Museumsobus" auf ausgewählten Routen zum Einsatz kommen und mit den normalen Fahrkarten benützt werden können. Einige Fahrzeuge befinden sich in Aufarbeitung, darunter ein Henschel Gelenkobus HS 160 (ex Kapfenberg) - mit diesem Modell bin ich in der Jugend oftmals gefahren, als wir kurzzeitig in Itzling wohnten. Der Oldtimer selbst kommt vom ehem. Obusbetrieb in Kapfenberg. Die Nostalgiefahrzeuge können auch für Rundfahrten und Feierlichkeiten exklusiv gebucht werden. Bedauerlich ist, dass die SVB/Salzburg AG in der Vergangenheit keinerlei Fahrzeuge einem Nostalgiepool zuführte sondern immer alle Fahrzeuge verschrottet bzw. verscherbelt wurden.

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Steyr Solo-Obus Nr. 109, Baujahr 1989

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Gräf & Stift Gelenk-Obus Nr. 178, Baujahr 1985

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Uerdinger Henschel Nr. 123 mit aufgearbeitetem Anhänger Kässbohrer Nr. 31 im Salzburger Messezentrum

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Da gilt es noch etwas Hand anzulegen.....

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Nostalgie-Obus Uerdingen Henschel & Sohn, Baujahr 1957,  Nr. 123, eine Leihgabe eines
britischen Sammlers, am Staatsbrückenkopf auf der Fahrt Richtung Gnigl. Er war ehemals in Solingen im Einsatz (25.7.2008)

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Der Arbeitsplatz im 123er

Mißstände im Umfeld des Salzburger Obus:

Dass es generell in der Salzburger Verkehrspolitik nicht rund lief und läuft ist evident. Dazu eskalierte offenbar im Jahr 2018 die Lage beim Betreiber Salzburg AG. Insider-Berichte über Grabenkämpfe im Unternehmen, zunehmende Diskrepanzen zwischen Vorstandschaft und Mitarbeitern, suboptimal gestaltete Dienstpläne, massenhaft Überstunden für das Fahrpersonal weil zuwenig Personal vorhanden ist verbunden mit Burn Out und zahlreichen Herzinfarkten, mangels regelmäßiger Wartung abgestellte und nicht mehr fahrtaugliche Obusse, nicht getätigte Obus-Beschaffungen etc. drangen 2018 unüberhörbar an die Öffentlichkeit, die "Kronenzeitung" berichtete wochenlang täglich über neue "Skandale" und rüttelte damit die letzten Hinterbänkler in Politik, Aufsichtsrat und Vorstandschaft wach. Bis auf weiteres sind allerdings auf der noch vor nicht allzu langer Zeit zur Obuslinie umgebauten Linie 9 Diesel- bzw. Erdgasbusse quasi im SEV unter dem umweltfreundlichen Fahrdraht unterwegs, eine Blamage sondergleichen! Zumindest 15 Obusse wurden daraufhin bestellt und eine rasche Aufarbeitung der abgestellten Fahrzeuge versprochen. BAllerdings kann das nur als Notmaßnahme verstanden werden, denn offensichtlich existieren hier keine optimalen Strukturen, die non-profit-Verkehrssparte wird offenkundig beim Betreiberunternehmen nur als lästiges Anhängsel an die Cashcows Energie und Telekommunikation gesehen, die obendrein den Managern noch die Bonuszahlungen schmälern.

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Einer der zahlreichen Kritikpunkte: Die wenigen Haltestellenunterstände (schätzungsweise gut 70% der Haltestellen haben überhaupt keine Unterstände) sind keinesfalls funktionell - hier am Hanuschplatz, dem zentralen Umsteigeknoten, Überdachung viel zu klein in der Länge und zu schmal - man wird nass auch wenn man unter dem Dach steht

Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben, die Strukturen gehören geändert - Investitionen in den Öffentlichen Verkehr dürfen nicht länger als lästige Verpflichtung wahrgenommen werden und keinesfalls mit Bonuszahlungen an Manager des Betreibers in Verbindung gebracht werden. Vielleicht hilft ja die Ausgliederung des Verkehrssektors in eine eigene unabhängige Unternehmung, die mit einem fixen Budget ausgestattet im Sinne der Fahrgäste  agieren kann!

Einige Fotos vom Salzburger Obus:

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Oben: Gräf & Stift Nr. 227 auf der Linie 3 Richtung Salzburg Süd am Mirabellplatz; unten Solaris Metrostyle vor dem Schloß Mirabell auf der Linie 2 Richtung Gnigl, beide Fotos 27.6.2014

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Oben Van Hool Nr. 285 auf der Linie 1 Richtung Messe; unten Van Hool Nr. 283 auf der Linie 1 Richtung Europark, beide Fotos am Makartplatz (27.6.2014)

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Oben: Gräf & Stift / MAN Nr. 235 auf der Linie 4 Richtung Gnigl vor der Dreifaltigkeitskirche am Makartplatz; unten Gräf & Stift Nr. 242 auf der Linie 5 Richtung Birkensiedlung (27. Juni 2014)

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Vor dem traditionsreichen Cafe Bazar begegnen sich Gräf & Stift Obus 242 auf der Linie 5 unterwegs nach Birkensiedlung sowie Gelenkautobus der Linie 27 (L 1777) Richtung Hauptbahnhof

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Am ostseitigen Staatsbrückenkopf vor dem Wahrzeichen der Stadt, der Festung Hohensalzburg, treffen sich Van Hool Nr. 267 auf der Linie 5 Richtung Hauptbahnhof sowie Gräf & Stift Nr. 240 auf der Linie 1 Richtung Europark (27.6.2014)

 

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Solaris Metrostyle Nr. 329 auf der Linie 6 Richtung Parsch an der Kreuzung Rainerstraße/Saint Julien Straße, im Hintergrund das Aufnahmsgebäude des Salzburger Hauptbahnhofs (1. Mai 2017)

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Ganz klar unterdimensioniert sind die Haltestellenbereiche am Salzburger Hauptbahnhof, hier wurde wie so oft in Salzburg gepfuscht. Am 18.6. 2014 biegt Obus Nr. 245 (Gräf & Stift / MAN) mit der SN-Ganzbuswerbung auf der Linie 3 Richtung Itzling in den Haltestellenbereich am Salzburger Hbf ein, links steht Solaris Nr. 316 (ex La Chaux-de-Fonds) im Einsatz auf der Linie 1 Richtung Europark

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Die Haltestelle am Salzburger Hauptbahnhof ist wieder mal voll und 2 Obusse warten vor dem Salzburger Hbf darauf, in die Haltestelle einfahren zu können - Verspätungen sind natürlich die Folge! Vorne Van Hool 262 auf der Linie 3, dahinter ein Gräf & Stift "Kilometermillionär" auf der Linie 6 nach Itzling West

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Gegenüber den nüchternen Solaris bietet der Van Hool ja reinste Wohnzimmeratmosphäre

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Von Salzburg Süd kommend biegt der Gräf & Stift 236 auf der Linie 3 in die Haltestelle beim P & R Parkplatz Süd ein (18.6.2014)

 

Der Obus in Österreich:

In Österreich gibt es 2 Städte, die zumindest einen Teil des Öffentlichen Verkehrs mit Obussen bestreiten: Neben dem eben beschriebenen Obusbetrieb in Salzburg gibt es mit Linz noch einen zweiten, wenngleich deutlich kleineren aktiven Obusbetrieb in Österreich. In der Vergangenheit gab es Obusbetriebe in Österreich u.a. in Innsbruck, Kapfenberg/Bruck an der Mur sowie in Klagenfurt.

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einer der neuen 20 Van Hool Doppelgelenk-Obusse in Linz (Pressefahrt 2017)

 

 

Links:

Betreiber des Obus Salzburg AG >>> (hier wäre eine eigene URL bspw. "www.obus.at" empfehlenswert)

DEEF Beiträge:

A: Elektromobilität in Salzburg: Obus, S-Bahn, Lokalbahn, Stadtbahn  >>>

A: Auftaktveranstaltung "75 Jahre Obus in Salzburg"  >>>

A: Qualitätsdefizite geortet - gebt dem Salzburger Obus mehr Geld!  >>>

SLB Obus Salzburg - Rückblick Eröffnung Linie 12 im Dezember 2012  >>>

Salzburg: Erfolgreiche Österreich-Premiere lighTram 3 (Doppelgelenk-Obus) >>>

            

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Mobility & Railway Research Austira / DEEF; 

Erstmals Online publiziert: 16. Dezember 2018; Letzte Ergänzung:

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Last modified  Sonntag, 16. Dezember 2018 09:03:45 +0100
Autor/F.d.I.v.: Kons. Univ. Lekt. Dr. Michael Alexander Populorum DEEF # Dokumentationszentrum für Europäische Eisenbahnforschung # Railway Research Austria 2009-2020 

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