Eisenbahnmuseum Strasshof Das Heizhaus

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Eisenbahnmuseum Strasshof Das Heizhaus

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Eisenbahnmuseum Verkehrsmuseum Österreich Michael Populorum Strasshof Das Heizhaus
Blauer Blitz sonnt sich im Freigelände des Eisenbahmuseums Strasshof an der Nordbahn “Das Heizhaus”

Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum.

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 9. Juli 2024;  Letzte Ergänzung / page last modified: 9.7.2024

Rezension Wege aus Eisen im Burgenland

Rezension Wege aus Eisen im Burgenland

Zur Geschichte der Eisenbahn in Österreichs jüngstem Bundesland

Cover Wege aus Eisen im Burgenland Eisenbahn

Peter Wegenstein, lange Jahre bei den Österreichischen Bundesbahnen beschäftigt, ist einer der bekanntesten Eisenbahn-Autoren Österreichs. Vor allem als Herausgeber der Reihe “Bahn im Bild” machte er sich einen Namen.

In seinem neuesten Eisenbahnbuch “Wege aus Eisen im Burgenland”, erschienen 2024 in der Edition WH Winkler-Hermaden, dokumentiert Peter Wegenstein die Eisenbahngeschichte des jüngsten, des östlichsten und des einwohnermäßig kleinsten Bundeslandes Österreichs, nämlich des Burgenlandes. Das Burgenland als österreichisches Bundesland entstand erst nach dem Zerfall der Donaumonarchie Österreich-Ungarn im Jahr 1921, nachdem im Vertrag von Trianon 1920  Ungarn seine westlichste Region “Deutsch-Westungarn” an Österreich abtreten musste.

Am 13. September 1846 erreichte mit der Eröffnung der Bahn von Wien bis Bruck an der Leitha die erste Strecke das heutige Burgenland. 1847 folgte die aus Wiener Neustadt kommende Bahn nach Sopron (Ödenburg). Seit der Schaffung der Doppelmonarchie 1867 war für die Eisenbahn Ungarn zuständig.

Erst ab der Jahrhundertwende wurde mit dem Bau von Nebenstrecken begonnen. Diese Linien waren zum großen Teil auf den Verkehr von Ungarn her ausgerichtet. Nach der Gründung des Burgenlandes war vor allem der Betrieb der Nebenstrecken schwierig zu führen, da einerseits viele Anlagen (Heizhäuser, Werkstätten usw.) nur in Ungarn vorhanden waren und diese Verbindungen andererseits keinen Anschluss an das österreichische Eisenbahnnetz hatten. Letztlich führten diese Probleme zur Stilllegung von Bahnen. Erst ab den 1970er-Jahren kam es zur Modernisierung und Elektrifizierung einzelner Strecken. Doch noch immer fehlt die Sanierung von Bahnen.

Neben eigenem Fotomaterial kann der Autor auf Bildbeiträge namhafter Eisenbahnfotographen zurückgreifen. Interessant dabei ist auch die Gegenüberstellung von alten und neuen Fotos, welche auch dazu anregen soll, sich selbst vor Ort zu begeben, um Nachschau nach eventuell von vorhandenen Relikten zu halten.

ÖBB Gysev Triebwagen Bahnhof Pamhagen Eisenbahn Burgenland
Neusiedler Seebahn: Triebwagen im Bahnhof Pamhagen (Archiv Dr. Michael Populorum / DEEF)

Nach einer kurzen Einleitung, wo die besondere geopolitische Lage des heutigen Burgenlandes und seiner Eisenbahnstrecken auch anhand zweier historischer Eisenbahnkarten dokumentiert wird, werden die Eisenbahnstrecken in Wort und Bild wie folgt vorgestellt:

Die Hauptbahnen im Burgenland (Seite 11 ff)

Die Nebenbahnen im Burgenland (Seite 53 ff)

Die Straßenbahn Neusiedl am See(Seite 125 f)

Das Titelcover  zeigt das in einer Schwarz/Weiß-Aufnahme einen Dampfsonderzug im Jahr 1968 auf dem mächtigen Mattersburger Viadukt an der Bahnstrecke Wiener Neustadt – Ödenburg (Sopron).

Cover Wege aus Eisen im Burgenland Eisenbahn

Wege aus Eisen im Burgenland. Zur Geschichte der Eisenbahn in Österreichs jüngstem Bundesland. Von Peter Wegenstein. Edition Winkler-Hermaden, Schleinbach 2024. Hardcover, 132 Seiten mit über 100 historischen und aktuellen Abbildungen. ISBN 978-3-9519762-2-8. UVP 26,90.- Euro.


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 7. Juli 2024;  Letzte Ergänzung / page last modified: 8.7.2024

Deutsche Bahn Chaos nach Gewitter

Deutsche Bahn (DB) mit Chaos nach Gewitter

DB ebenso wie ÖBB immer öfter betrieblich überfordert

Folgendes E-Mail erreichte unsere Redaktion am Freitag 21.6.2024:

Guten Morgen geschätzte Redaktion von DEEF,
nach einer ruhigen Nacht in der BRB in Rosenheim bin ich doch noch am frühen Morgen in Salzburg im Bett gelandet.

Streckensperre bei Übersee am frühen Abend, etwa 18 Uhr aufgrund von Blitz, Hagel und Sturm. Die DB war aber bis nach Mitternacht nicht in der Lage einen SEV einzurichten. So saß man im Zug in der Station Rosenheim und wartete. In Prien waren es hunderte am Bahnsteig !

DB Deutsche Bahn Diesel Triebwagen BR 628 Elektrotriebwagen BRB Meridian Bahnhof Rosenheim Bayern
Dieseltriebwagen der DB und Elektrotriebwagen der BRB (Meridian) im Bf Rosenheim (Foto Archiv DEEF)

Nach der Durchsage kein SEV, Abwarten der Sperre in Rosenheim, verließen die 3 Lokführer und Zugbegleiter etwa in selbiger Anzahl fluchtartig die aus 3 Zügen bestehende Garnitur, nur die Polizei patrouillierte am Bahnsteig. Also absolute Sicherheit.

Da traf um Mitternacht auch eine Westbahn in Rosenheim Richtung Wien ein. Völlig leer, aber keine Mitfahrt möglich, kein DB-ÖBB Ticket! Die helfen also nicht mal in einer Notsituation !? Die fuhr dann auch als erste vor uns Richtung Salzburg ab.

In Salzburg HBF dann hunderte Passagiere, keine Taxis, keine Information über die Weiterfahrt und auch heute noch Chaos : Umleitung, Zugausfälle etc. und der DWD warnt bereits vor neuen Unwettern.

Mit besten Grüßen,
Dr. Wilfried Althuber, Salzburg


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Erstmals Online publiziert: 5. Juli 2024;  Letzte Ergänzung / page last modified: 5.7.2024