Verspätung Trenitalia – Entschuldigung bei den Fahrgästen
Und Customer Care bei den ÖBB??
Entschuldigung der Trenitalia für 30 Minuten Verspätung im Bahnhof Bozen
Als ich im Sommer 2026 wieder einmal in Südtirol im schönen Auer urlaubte, hatte der Regionale nach Bozen ca. eine halbe Stunde Verspätung. Nicht nur ich war verärgert, sollte es doch zeitig in den Vinschgau gehen und der Tag sollte ausgenutzt werden.
Doch in Bozen angekommen, wurde der Groll doch einigermaßen besänftigt – Mitarbeiter der Trenitalia verteilten Sackerl an die Reisenden als kleine Entschuldigung für die Verspätung. Darin waren ein halber Liter Wasser und ein paar Leckerlis sowie ein Erfrischungstuch. Herzlichen Dank dafür!
Customer Care a la Trenitalia
Und wie sieht das in Österreich bei den ÖBB aus??
Es gibt rein gar nichts, außer ein paar Floskeln der Entschuldigung, die man ob der laufenden Vorkommnisse schon gar nicht mehr hören kann. Oder man kriegt nicht einmal mehr eine Entschuldigung und muss dann ggf. 1 Stunde wegen versäumten Anschluss am Bahnhof rumgammeln. Auch wenn man wie ich meist in der Businessklasse reist, gibt es keine Entschuldigung in Form von bspw. einer Flasche Mineralwasser oder Ähnlichem. Eine gute Kundenbindung sieht wohl deutlich anders aus als von den ÖBB praktiziert!!
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Offensichtlich reicht ein kleiner A-Ständer des Magistrats nicht aus um den Verkehr professionell umzuleiten. Das Neutor nennt sich übrigens aktuell offiziell „Siegmundstor“, aber diese Umbenennerei ist beim Magistrat selbst nicht angekommen 🙂
Wegen Umbau-Arbeiten der Salzburger Festspiele ist nun das Neutor in der Stadt Salzburg für längere Zeit komplett gesperrt. Seit Montag ist nun das Loch zu, auch für den Öffentlichen Verkehr (Obus und Autobusse), nur Radler und Fußgänger können passieren.
Die sonst dort verkehrenden Busse werden über den Müllner Hügel umgeleitet, wobei der Müllner Hügel in dieser Zeit für Autos gesperrt wird (Anrainer ausgenommen).
Obus (Hess auf der Linie 1) sowie Autobus (Yutong auf der Linie 23) am letzten Tag der Öffnung am Sonntag 13. September 2026
Und wie verliefen die ersten Tage der Sperre?
Wie für die Schildbürger-Stadt Salzburg im Operettenstaat Österreich nicht anders zu erwarten war, gibt es bis dato große Probleme. Wie den Medien zu entnehmen ist, habe Busse bis zu 40 Minuten Verspätung. Zum einen verkehren durch dieses Nadelöhr jetzt ca. 60 Busse die Stunde, also durchschnittlich 1 Bus pro Minute. Und die Schildbürger im Schloss Mirabell (Magistrat) erlassen zwar Verordnungen, im konkreten Fall dass der Müllner Hügel für den MIV tabu ist, aber die Verordnungen werden so gut wie nicht überwacht und die Sünder bestraft. Diese Chuzpe war schon im Sommer zu beobachten, als für auswärtige Fahrzeuge der Rudolfskai tabu war aber die Polizei nur selten überwacht und dann auch nur ermahnt hatte.
Forderung
Man sollte sich da an Italien orientieren – dort werden solche Fahrverbote mittels Videokamera überwacht und den Sündern (meist Touristen) flattert dann nach Wochen oder Monaten ein Erlagschein mit 100.- Euro oder mehr Strafe ins Haus. Das ist wirksam – verbieten ohne zu kontrollieren und strafen ist wirkungslos, das sollten die Schildbürger (unsere Angestellten!!!) endlich kapieren! Denn sonst wird man dem täglichen Verkehrs-Chaos in der Stadt Salzburg nie Herr!
PS: Es ist zu hoffen, dass das Neutor nach dieser Baustellen-bedingten Sperre auf immer und ewig für den MIV gesperrt bleibt. Auch da sollten man sich mal Nachhilfe bei italienischen Städten holen. Denn: Das Auto geht nicht einkaufen sondern die Menschen und die wollen dabei keinen Gestank, Lärm und Stress!
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ÖBB Desorganisation am Wiener Hauptbahnhof – Ein Gedächtnis-Protokoll
Mittwoch 26. August 2026: Nach einem kurzen Wien-Besuch (Tram-Museum „Remise“) Rückfahrt mit dem RJX Planabfahrt um 15.28 nach Salzburg. 10 Minuten vor der Planabfahrt gehe ich von der Lounge (Zug pünktlich angezeigt) zum Bahnsteig 8. Dort wird gerade der verspätete ICE (arschlings) in den Bahnhof eingefahren. Nach langem Abfahrts-Prozedere (warum dauert das bei den ÖBB immer so lange?) fährt der ICE endlich ab, mein RJX wird nun mit 4 Minuten Verspätung angezeigt. Dann passiert ca. eine Viertelstunde nichts.
Dann schiebt eine Hercules einen Hilfswaggon im Schritttempo auf unserem Gleis herein. Es gab nämlich am Nachbargleis eine „Flankenfahrt“, allerdings schon Stunden vorher. Und dieser Hilfszug und die rumpalavernden ÖBBler blockierten von nun an unser Abfahrtsgleis. Verspätung wächst und wächst, Unruhe am Bahnsteig und beim Schaffner und den DoN-Mitarbeitern. Ordentliche Kommunikation Fehlanzeige 🙁
Nichts tut sich nun sein einer halben Stunde, dann plötzlich Bahnsteigänderung auf Nummer 12. Warum erst jetzt?? Die Reisenden und das Personal setzen sich in Bewegung und drüben auf Gleis 12 steht der RJX – allerdings nur der Teil nach Bozen, der nach Bregenz fehlt. Dabei hatte es ja vor über einer halben Stunde geheißen, der Zug fahre pünktlich ab. Und nun fehlt der halbe Zug 🙁
Übrigens wurde auch durchgesagt, dass die Wagen in umgekehrter Reihenfolge verkehren (tatsächlich nicht die Wagen sondern die Garnituren waren vertauscht).
Und wir warten und warten, bis endlich der 2. Teil des RJX hereinschlich (offenbar vom Flughafen kommend). Ein ÖBB-Mitarbeiter, nach eigenen Angaben über 30 Jahre bei dem „Verein“, meinte: Es wird von Tag zu Tag schlimmer…
Dann mit gut 45 Minuten Verspätung fahren wir los, in Salzburg haben wir fast genau 1 Stunde Verspätung. Offenbar nähern sich die ÖBB der Deutschen Bahn an! Sie sollten sich aber eher an der SBB orientieren!!
Die Kompositionen wie gesagt waren verkehrt herum positioniert, die Zugzielanzeige außen funktionierte nicht, die Anzeigen im Wagen funktionierten nicht, die Sitzplatzreservierung funktionierte nicht (zumindest in der Businessclass) und auch 1 Tür im Wagen 27 war defekt. Dass die Garnitur ungewaschen war das versteht sich neuerdings natürlich von selbst.
Fazit: Desorganisation bei der Abwicklung Man fragt sich, welche „Experten“ da wohl in der VLZ sitzen – möglicherweise Computer-Freaks aber wohl mit wenig Sachkenntnisse von System Eisenbahn und offenbar auch mit keinem Hausverstand. Wie auch der ÖBB-Bedienstete am Bahnsteig meinte: Es wäre vor der Einfahrt des Hilfszuges genügend Zeit gewesen, den RJX abzufertigen. Und warum man überhaupt in der Hauptverkehrszeit mit dem Hilfszug das Gleis für die Fernzüge blockiert, sei natürlich auch zu hinterfragen!
Und sinnvolle Kommunikation gab es natürlich auch nicht und Entschuldigung? Naja nicht wirklich dafür, dass man bei Hitze 45 Minuten sinnlos am Bahnsteig rumstehen muss!
Ich meine, ein Bahnhofsvorstand alter Prägung (das waren die mit den roten Kappen) hätte hier wohl etwas besonnener agiert. Und wieder einmal sieht man wie bei den laufenden ultrapeinlichen Fehler der ÖBB aktuell – wo bleibt da eigentlich die Aufsichtsbehörde?? Das Ministerium? Haben die ÖBB Narrenfreiheit ohne Konsequenzen fürchten zu müssen??! So kann es nicht weitergehen, schließlich sind die ÖBB Angestellte der Steuerzahler und somit der meisten Fahrgäste!
PS: Ich betrachtete den Abfahrts-Monitor am Wiener Hbf – von 10 angezeigten Zügen waren 7 verspätet, 2 fielen komplett aus und nur 1 S-Bahn war pünktlich. Das spricht wohl eine deutliche Sprache!!!
Links
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Die Österreichischen Bundesbahnen und die Barrierefreiheit an Haltestellen -Beispiel Salzburg Aiglhof S-Bahn
Am Freitag 10. Juli 2026 fuhr ich von der S-Bahn Station Salzburg-Aiglhof mit der S3 nach Freilassing. Dabei musste ich leider Folgendes feststellen:
Alle 4 „Aufstiegshilfen“ zum Bahnsteig waren außer Betrieb, waren defekt. Und zwar beider Rolltreppen und auch noch beide Aufzüge!
Salzburg Aiglhof S-Bahn Station Lift zum Bahnsteig (Foto Archiv Dr. Michael Populorum, Dezember 2009)
Wie sollen da „mobilitätseingeschränkte“ Fahrgäste auf den Bahnsteig gelangen?? Darunter fallen natürlich auch Fahrgäste mit Kinderwagen, mit Koffern und schweren Einkaufstaschen, Rollatoren, von Rollstühlen ganz zu schweigen.
Man muss sich hier schon fragen, was denken sich die ÖBB eigentlich dabei? Dass mal eine Rolltreppe oder ein Aufzug defekt ist, das kann ja passieren, aber alle 4 Aufstiegshilfen außer Betrieb?? Das kann doch wohl nur sein, wenn man die Reparaturen verschleppt hat und dann irgendwann nichts mehr geht – ich finde das eine große Unverschämtheit seitens der Staatsbahn ÖBB. So geht man mit Kunden nicht um!
In jedem Kaufhaus, wenn eine Rolltreppen kaputt ist, wird diese innert Stunden oder wenigen Tagen repariert, bei den ÖBB dauert das oft Wochen oder gar Monate 🙁 Das geht gar nicht!
Hier sind die Besteller – sprich Verkehrsverbünde etc. – gefordert, den ÖBB die Rute ins Fenster zu stellen und solch´ diskriminierendes Verhalten der Staatsbahn rigoros zu sanktionieren!!
PS: Auch 1 Woche später waren die Lifte bzw. Rolltreppen immer noch nicht gänzlich repariert!!
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SVV Salzburger Verkehrsverbund / Obus Salzburg: Großer Ärger wegen nicht erreichtem Anschluss
Obus Salzburg (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Eine Beschwerde über den Salzburger Obus erreichte unsere Redaktion – ein Anschluss zu später Stunde wurde offenbar durch ignorante bzw. unzureichend instruierte Busfahrer verunmöglicht. Aber lassen wir unseren treuen Leser W.A. zu Wort kommen und auch die Antwort von einer Frau G. von „Salzburg Linien“ (vormals Stadtbus) soll hier wiedergegeben werden (beide Namen der Redaktion bekannt):
W.A.: Sehr geehrte Damen und Herren, Fahrt von München nach Salzburg HBF, alles planmäßig.
Dann 23:45 Salzburg HBF – Mozartsteg : Stadtbus 25
Ankunft Mozartsteg, Bus 25 fährt als letzter ein,, Obus 3, 5, 6 und 7 stehen bereits in der Station.
Ich steige aus, beeile mich sehr, renne was es geht, aber alle fahren ab.
Ein schöner Tagesausflug endet mit schwerem Asthmaanfall und Taxifahrt nach Parsch !
mit freundlichen Grüßen,
W.A.
Antwort von Frau G. von Salzburg Linien (Salzburg AG): Sehr geehrter Herr W.A.,vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu Ihrer Fahrt. Wir bedauern, dass der Umstieg auf die gewünschte Anschlusslinie nicht geklappt hat.
Die Albuslinie 25 und die Obuslinien haben unterschiedliche Abfahrtszeiten und müssen daher nicht aufeinander zuwarten. Die Obuslinien haben sich gut abgestimmt und sogar länger zugewartet, bis die um eine halbe Minute verspätete Linie 7 ebenfalls eingetroffen ist.
Der Albus hat laut Fahrplanauskunft seine Planabfahrt um 23:53 h, also eine Minute vor der Planabfahrt der Obuslinien, und es besteht keine Anschlusssicherung mit der Linie 25.
Wir empfehlen Ihnen, ab Hauptbahnhof die Linie 3 zu nehmen. Diese fährt um 23:43 h ab Hauptbahnhof von Steig A ab.
Leider ist letztere Möglichkeit, wie ich festgestellt habe, nicht in jeder Fahrplan-App ersichtlich: Die Linie 25 ist schneller als die Linie 3 und nur die schnellere Verbindung wird angezeigt (außer bei der Monitor-Einstellung für die jeweilige Haltestelle). In der ÖBB-eigenen App werden beide Verbindungen angegeben.
Bitte seien Sie versichert, dass unsere Fahrer bemüht sind, Ihre Aufgabe gewissenhaft zu erfüllen. Wir hoffen, dass Sie das nächste Mal eine erfreulichere Fahrt erleben können, und verbleiben
mit freundlichen Grüßen Frau G.
Antwort von W.A. an Frau G.: Ihre Argumentation oder Erklärung:
„Der Albus hat laut Fahrplanauskunft seine Planabfahrt um 23:53 h, also eine Minute vor der Planabfahrt der Obuslinien, und es besteht keine Anschlusssicherung mit der Linie 25 ….. eine solche Blödheit habe ich noch nirgends gehört oder gelesen.
Allein schon die „fehlende Anschlusssicherung , ist eine Argumentation!? – Nachtstern und der geht nur einmal pro Stunde und es gibt keine Anschlussicherung zwischen Bus und Obus!!!
Dann sollten Sie jedenfalls die Fahrplanauskunft im Internet ändern, die leider von Ihnen auch von der ÖBB so übernommen wurde (siehe unten) und ganz eindeutig einen Anschluss am Mozartsteg ausweist.
Schauen sich zuerst einmal Ihre Fahrplanauskunft an, bevor Sie voreilig versuchen zu argumentieren oder etwas zu rechtfertigen was eben gar nicht funktioniert. Ein Trauerspiel, besser als im Burgtheater !
Ich leite jedenfalls dieses ungewöhnliche Antwortschreiben auf meine leidige Erfahrung auch an den Herrn Bürgermeister Auinger, zuständig auch für Mobilitätsprojekte weiter, und auch an einschlägige Institutionen für Marktfoschung „Mobiliät und Verkehr“, weil das sicher kein Einzelfall ist.
mit freundlichen Grüßen
W.A.
Fazit: Die Nicht-Gewährleistung von Anschlüssen ist immer eine sehr unangenehme Erfahrung, die Fahrgäste erleben müssen. Und das passiert leider in Salzburg laufend, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Ist das während des Tages unangenehm, zusätzlich 10 oder 15 Minuten warten zu müssen, so ist es ein Unding, beim letzten Kurs des Tages spätabends nicht auf Anschlüsse zu warten. Denn dann bleibt nur die Weiterreise auf Schusters Rappen oder man leistet sich ein Taxi.
Oder wie selbst erlebt am Hauptbahnhof Obus Linie 6: Der Fahrer möchte schon 5 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt losfahren. Engagierte Fahrgäste stoppen ihn, weil noch zahlreiche Fahrgäste aus der Bahnhofshalle kommen. Die Antwort des Obus-Fahrers: „Wenn fertig dann fahren“. Wo bleibt denn da die Qualitätssicherung bei den Obus-Verantwortlichen?? Zu früh losfahren geht gar nicht, schon gar nicht abends wenn der Fahrplan ohnedies ausgedünnt ist.
Im Fahrgastbeirat, dem ich von Anfang an bis zum Ende angehört habe, da wurde dieses Thema oftmals angesprochen und seitens der Salzburg AG wurde versichert, dass die Obusfahrer so instruiert werden, dass gerade bei den letzten Fahrten des Tages nicht zu früh losgefahren werden darf und dass auf Anschlüsse zu warten ist. Allerdings den Fahrgastbeirat hat man seitens der Salzburg AG aufgelöst und offenbar kümmert sich dort niemand mehr um diese Thematik. Und last not least: Solche sinnbefreiten Antworten wie die von Frau G. sind entbehrlich – bevor man antwortet sollte man denken, sich schlau machen und dann erst antworten!
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Viele herrliche und auch nicht-illegale Graffitis gilt es bei der Tram-Haltestelle De Wand in Brüssel zu bestaunen. Wir waren mit unserer Kamera dort und haben auch ein paar Videoclips dazu gemacht.
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Neues Leben im Bahnhof Bad Ischl – ÖBB-Partner und Bahnhofsrestauration
Zum Flügelrad Bahnhof Bad Ischl Café Restaurant – die Eingangstür straßenseitig ist schon im neuen Design (Foto Archiv Dr. Michael Populorum, Feber 2026)
So bedauerlich es ist, dass die ÖBB nun auch in der Kaiserstadt Bad Ischl den Fahrkartenschalter zudrehen, umso erfreulich ist die Botschaft, dass im ehemaligen Wartesaal der 1. Klasse nun wieder ein Bahnhofsrestaurant bzw. Café eröffnet. Und dort gibt es auch die Möglichkeit, Fahrkarten für die ÖBB zu erwarten bzw. Auskünfte über die Bahn zu erhalten. Ein engagierter ÖBB-Mitarbeiter macht es möglich – er wird vom Schalterbeamten zum Gastronomen und Partner der ÖBB.
Zum Flügelrad Bahnhof Bad Ischl Café Restaurant – Aufbau beim neuen ÖBB Partner im ehemaligen Wartesaal der 1. Klasse
Am letzten Tag, wo der ÖBB-Schalter noch offen hatte trafen wir ihn schon in der Mittagspause an seiner neuen Wirkungsstätte im ehemaligen Wartesaal der 1. Klasse der „Guten alten Zeit“ an konnten uns über das neue Projekt informieren. Der Ticketkauf ist ab sofort möglich, der Restaurantbereich / Café soll ab Ende Mai fertig sein. Wir wünschen dem neuen Gastronomen im Café/Restaurant „Zum Flügelrad“ viel Erfolg in seiner neuen Funktion!
Am letzten Tag wo der ÖBB Schalter im Bf Bad Ischl offen war (27.2.2026) steht schon der Schalter beim ÖBB-Partner im neuen Café/Restaurant „Zum Flügelrad“. Der neue Pächter war noch in alter ÖBB-Uniform unterwegsFotomontage: So soll der neue Café-/Restaurantbereich „Zum Flügelrad“ aussehenZum Flügelrad Bahnhof Bad Ischl – für Hungrige, Durstige und Fahrkartenkäufer inkl. Beratung
Ehemalige Bahnhofsrestis im Bahnhof Bad Ischl
In den letzten Jahren wechselten oftmals die Pächter der Restauration im Bahnhof Bad Ischl, dann folgte wieder Leerstand und zuletzt wurde der ehemalige Wartesaal der 1. Klasse im Rahmen „Kulturhauptstadt Europas“ im Jahr 2025 kurz wieder belebt. Gut lief der Restaurationsbetrieb als „Wirtshaus Chlumetzky“ und als „Hofbräuhaus München am Kaiserbahnhof Bad Ischl“. Nachfolgend ein paar Fotos davon:
Straßenseitiger Schanigarten Bahnhofsrestaurant Bad Ischl „Chlumetzky“ (Foto vom August 2010, Archiv Dr. Michael PopulorumBahnhofsrestaurant Bad Ischl „Chlumetzky“ mit dem großen Wandbild „Kaiserliche Ankunft am Bf Ischl“Bahnhofsrestaurant Bad Ischl „Chlumetzky“Bahnhofsrestaurant Bad Ischl „Hofbräuhaus München am Kaiserbahnhof. Die Einrichtung erinnert an eine gemütliche Bayrische Wirtsstube (Foto Archiv Dr. Michael Populorum, erstellt im November 2015)Bahnhofsrestaurant Bad Ischl Hofbräuhaus München (2015)Es gab eine gute und abwechslungsreiche Küche, noch dazu preislich erschwinglich. Bahnhofsrestaurant Bad Ischl Hofbräuhaus MünchenBahnhofsrestaurant Bad Ischl Hofbräuhaus München, Eingang bahnsteigseitigBahnhofsrestaurant Bad Ischl Hofbräuhaus München, Schanigarten straßenseitig (Foto August 2015)
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Die angebliche Kulturnation Österreich – und kein Österreichisches Eisenbahnmuseum
Privatinitiative Eisenbahnmuseum „Heizhaus Strasshof“. Mehr Unterstützung vom Staat ist zu verlangen! (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Während man in Österreich Kirchen, Bildstöcke, Burgen und Schlösser gerne mal unter Denkmalschutz stellt, sie hegt und pflegt und auch „Kunstwerke“ von blut- und fäkalienbehafteten Staatskünstlern fördert, sieht es um den Schutz und die Pflege von Zeugnissen der Industrie- und Technikgeschichte in Österreich zappenduster aus. Zahlreiche schützenswerte Objekte und Exponate werden entweder überhaupt nicht unter Schutz gestellt und wenn, dann sind sie dennoch oftmals dem Verfall preisgegeben 🙁
Bezeichnend ist in diesem Kontext die Tatsache, dass es in Österreich nach wie vor kein offizielles, staatliches Eisenbahnmuseum gibt. Zwar gab es dem Namen nach eines, welches auf eine Initiative des berühmten Eisenbahnexperten Victor von Röll zurückreicht (Historischen Museum der Österreichischen Eisenbahnen, gegründet 1885), das dann unter dem Namen Österreichisches Eisenbahnmuseum als eigener Rechtskörper und Teil der Gesamtsammlung des Technischen Museums Wien für die Verwaltung der staatlichen Eisenbahnsammlung zuständig war.
Waren früher die ÖBB für die Sammlung zuständig so wurde die Zuständigkeit dann zum Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (nachfolgend Bildungsministerium/Unterrichtsministerium – ein typisch österreichischer Missstand, laufend Namen von Organisationen und Zuständigkeiten zu ändern) verlagert.
Nachdem die Pläne eines großzügigen Anbaus beim Technischen Museum in Wien zur Unterbringung der wertvollen Eisenbahnsammlung gescheitert waren – wie zu hören war, schob das Unterrichtsministerium die Zuständigkeit dafür zum Verkehrsministerium und dieses in bewährter Österreichischer Misswirtschafts-Tradition zurück zum Unterrichtsministerium – erfolgte 2004 eine Aufteilung der Exponate per Überlassungsvertrag, wobei von 146 Exponaten 84 an die ÖBB Holding AG verliehen wurden, welche aber aufgrund mangelnder Unterbringungsmöglichkeit aber auch Desinteresse seitens der ÖBB weiter nach Strasshof wanderten.
Grotesk mutet da auch das Verhalten der ÖBB an, erfolgreiche Nostalgiestandorte wie Selzthal zu schließen, die wertvollen und bis dato liebevoll gepflegten Exponate einzukassieren, nach Wien zu verfrachten, wo so danach Wind, Wetter und Vandalismus ausgesetzt waren, verlottert, verludert und teilweise auch verscherbelt wurden.
So zeigt sich das historische Rollmaterial, das Eisenbahnerbe der Republik Österreich, heute mehr denn je zerfleddert und ist dem Good Will und dem ehrenamtlichen Engagement von privaten Vereinen ausgeliefert.
Diesem privaten Engagement kann nicht oft genug ein herzliches „Danke Schön“ausgesprochen werden und die öffentliche Hand kann nicht oft genug dazu aufgefordert werden, zumindest diese privaten Initiativen auch monetär ordentlich zu unterstützen.
Denn ohne die engagierten Ehrenamtlichen in den Museen in Strasshof, Schwechat, Freiland, Ampflwang (ÖGEG), im Kärntnerischen Ferlach (NBiK) – um nur einige der größeren zu nennen – sähe es das Erbe der Technikgeschichte noch viel dusterer aus.
Auch für Feldbahnen gibt es ein Museum in Österreich, in Freiland (NÖ). Danke dem privaten Engagement, wo bleiben die staatlichen Ambitionen??
Schämen sollen sich neben der öffentlichen Hand (Ministerien) auch die ÖBB, die, seitdem „eisenbahnfremde Manager“ dort das Sagen haben, nichts mehr mit Nostalgie zu tun haben wollen – zuletzt deutlich sichtbar beim Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Österreich“ (2012). Dazu kann man nur sagen:
„Ein Unternehmen, das seine Geschichte nicht ehrt
hat auch keine Zukunft!“
Man schaue mal, wie nachhaltig Automobilfirmen ihre Firmengeschichte pflegen, welch herrliche Museen sie unterhalten.
Mercedes Benz Museum Stuttgart – einfach prächtig! Tolle Exponate, moderne Museumsgestaltung, spannende Architektur
Und man schaue ins Europäische Ausland, fast in jedem Land hat es ein staatliches Eisenbahnmuseum. Darunter prächtige Sammlungen und einem tollen Museumskonzept wie in der Train World in Schaarbeek bei Brüssel, der Cite du Train mit dem französischem Eisenbahn-Schatz im elsässischen Mühlhausen oder dem Bahnhistorischem Park in Budapest oder das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Train World Brüssel – Ein Highlight von Museum für die ganze Familie
Auch viele eher weniger begüterte Länder wie Serbien, Kroatien oder Slowenien haben ein staatliches Eisenbahnmuseum – in Österreich leider Fehlanzeige 🙁
Staatliches Eisenbahnmuseum Laibach
Forderung
Wenn es schon in einem – zumindest ehemals – reichen Land wie Österreich nicht zu einem gesamtstaatlichen Eisenbahnmuseum reicht, dann hat der Staat die Verpflichtung, die zahlreichen ehrenamtlich geführten Eisenbahn- und Verkehrsmuseen finanziell ordentlich zu unterstützen und die Museen bei der Organisation von Nostalgiefahrten auf staatlichen Gleisen (ÖBB) zu unterstützen und ihnen nicht da auch noch Prügel in Form von übertriebenen Vorschriften vor die Füße zu werfen!
Nota bene: In der Eisenbahnerstadt Bischofshofen steht seit einigen Jahren ein prächtiges Rundhaus quasi leer – ein staatliches Rundhaus für Österreich?!
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ÖBB schließen trotz Unmut der Premiumkunden beliebte Lounge in Meidling am 9.2.2016 *RIP* (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Laufende Qualitätsminderungen bei den ÖBB Lounges
Strahlten die ÖBB Lounges einst einen Hauch von Luxus aus für ihre Premiumkunden – mit Echtleder-Sitzen und Couches, gutem Wein, gekühltes Bier – so ist spätestens seit „Corona“ davon kaum mehr was übrig geblieben.
Gediegene rote Ledersessel in der ÖBB Club-Lounge während des Umbaus des Salzburger Hauptbahnhofs im Mai 2012 (Archiv Dr. Michael Populorum)Edles Echtleder und stilvoller Parkettboden in der ÖBB Club Lounge in Salzburg im Oktober 2013. Im Jahr 2017 wurde das edle Interieur demoliert und durch Sperrholzmöbel aber mit einheitlichem CI ersetzt 🙁Das Einheitsdesign der ÖBB Lounges mit Spanholzplatten und unhygienischen Bezügen. Den Parkettboden hat man durch einen Plastikboden ersetzt. Foto Club Lounge Salzburg nach dem Umbau 2017
Die edlen Ledersessel wurden schon vor einigen Jahren durch billiges Spanplatten-Mobiliar ersetzt (unhygienisch weil nicht abwischbar, optisch nicht gerade ein Hingucker) und im Rahmen der „Corona-Grauslichkeiten“ wird bis zum heutigen Tage den Premium-Kunden kein Glas Wein und auch kein Glas Bier mehr zugestanden. Dabei gab es diese für eine Lounge wohl selbstverständlichen Getränke ohnehin nur mehr abends. Dafür gibt es unzählige Softdrinks, die ja bekanntermaßen mehr zu einer Fettleber beitragen als Alkohol.
2 Sorten weiß und 2 Sorten rot, dazu noch Gösser Bier. Das Sortiment in der ÖBB Clublounge vor Corona. Dann wurde der Alkohol „verbannt“ 🙁
Nun wird mit heutigem Tag am 9. Feber 2026 auch noch die Lounge in Meidling dauerhaft geschlossen. Für Reisende, die von der Westbahnstrecke auf die Südbahnstrecke wechseln lag diese Lounge natürlich weit günstiger als die Lounge am Westbahnhof. Und bei meinen Besuchen war die Lounge in Meidling auch gut besucht – warum also? Will sich jemand im Management der Staatsbahn durch Einsparungen beim Fahrgast (= Qualitätsminderung für Fahrgäste) Boni-Zahlungen für sich sichern??
ÖBB Lounge Meidling im Feber 2026ÖBB Lounge Meidling im Feber 2026
Die ÖBB evaluieren und optimieren laufend ihr Serviceangebot, um Ressourcen bestmöglich einzusetzen und gleichzeitig hohe Qualität für unsere Kund:innen sicherzustellen. Daher wird die ÖBB Lounge am Bahnhof Wien Meidling mit 9. Februar 2026 dauerhaft geschlossen.
Als komfortable Alternative steht Ihnen die nur wenige Zugminuten entfernte ÖBB Lounge am Hauptbahnhof Wien zur Verfügung. Diese wurde im Herbst 2025 umfassend modernisiert und erweitert. Es erwarten Sie erneuerte Sanitärbereiche, moderne Bodenbeläge, neue Möbelbezüge sowie eine neue Ruhezone mit acht Arbeitsplätzen und erweiterten Entspannungsmöglichkeiten.
Wir danken allen Fahrgästen, die die Lounge in Wien Meidling über viele Jahre genutzt haben, und bitten um Verständnis für diese Entscheidung. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, Sie im modernisierten Loungebereich am Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen. (Quelle ÖBB >>> )
Die Lounge am Wiener Hauptbahnhof war ebenso wie die Lounge in Salzburg wochenlang gesperrt, nur um wieder nicht abwaschbare Sitzbezüge für die billigen Spanplattensitze zu verbauen. Und um die einst so gepriesenen „Seminarräume“ Geschichte werden zu lassen.
Übrigens: Der ehemalige Seminarraum in Salzburg hat nun nach Monaten immer noch kein Mobiliar, denn – so wir gesagt – man warte auf das alte Mobiliar aus Wien Meidling. Ist man so geizig?
Seminarraum in Salzburg gleich nach der Wieder-Eröffnung der ÖBB Clublounge 2017Der Seminarraum nach der Neuadaptierung der Salzburger Lounge in Salzburg im Dezember 2025. Aktuell im Feber 2026 ist der Raum nach wie vor ohne Mobiliar, offenbar wird der Raum mit gebrauchten Möbeln aus der geschlossenen Lounge in Meidling bestückt 🙁 Wirkt nicht wirklich professionell!
Und in Linz, da ist die Lounge nun seit Monaten geschlossen. Man habe einen Wasserschaden und der muss repariert werden. Jeder Privathaushalt oder jedes Hotel oder Gaststätte hätte wohl den Schaden innert weniger Tage repariert, bei den ÖBB dauert sowas offenbar monatelang. Ich bin mehrmals bei der zugesperrten Lounge vorbeigekommen aber Arbeiter habe ich dabei nie gesehen. Aja, man bekommt dafür „als kleine Geste“ einen Gutschein für ein Heiß- oder Kaltgetränk in der benachbarten „Bierkanzlei“. Aber wehe wer sich nun denkt in der Bierkanzlei kann er nun als Kaltgetränk ein Bier bestellen – nein das ist am Gutschein ausdrücklich ausgenommen, es gibt nur was Antialkoholisches 🙁 Haben im Lounge-Management der ÖBB nur „Kostverächter“ das Sagen??
Oder ist man als steuergeldfinanziertes Staatsunternehmen so knapp bei Kasse? Wenn ja, dann könnte man ja nach dem Muster bspw. der Lounge in Amsterdam oder in Budapest Bier und Wein und kleine Snacks wie Sandwiches gegen Bezahlung an die Premiumkunden ausgeben. Oder als weitere Anregung zur Einsparung: Wie u.a. bei der Deutschen Bahn üblich haben Interrailer, Eurailer etc. keinen Zutritt zu den Lounges, bei den ÖBB lässt man diese seit Jahren schon in die Lounges. Und SBB General-Abo und DB Bahncard 100 haben ohne weiteren Fahrschein Zutritt zu den ÖBB-Lounges – umgekehrt hatte man mit der ÖBB Österreichcard 1. Klasse dort nirgends Zutritt, eine Diskriminierung für ÖBB Kunden seit Jahren, die sich nun für Nutzer des Klimatickets und Aufzahlung 1. Klasse fortsetzt. Man hat als Premiumkunde ja nicht einmal eine ordentliche Karte als Nachweis sondern nur einen Papierzettel als Nachweis für die 1. Klasse 🙁
Fazit: Die Schließung der ÖBB-Lounge in Meidling ist aus Kundensicht strikt abzulehnen. Und es ist zu hoffen, dass in Zukunft ein neues, kundenorientierteres ÖBB-Management sich wieder mehr um die Premiumfahrgäste kümmert. Da sollte man sich mal an der DB orientieren – dort gibt es in den DB-Lounges warme Speisen und Bier und Wein den ganzen Tag über. Sogar serviert werden die Speisen und Getränke 🙂
DB Lounge mit Sandwiches und Flasche Rotwein, untertags (Foto Archiv Dr. Michael Populorum). So geht eine Lounge für die Premium-Fahrgäste!
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Fahrgast macht sich in die Hose – Grund: Einziges WC im ÖBB-Zug defekt
ÖBB S-Bahn WC defekt
Gab und gibt es in den „richtigen Zügen“ mehrere WC-Anlagen, so steht den Fahrgästen in den „modernen“ S-Bahn-Garnituren meist nur 1 Klo zur Verfügung. Ist dieses Klo defekt und daher gesperrt, dann kann es durchaus kritisch werden. Nicht für den Betreiber ÖBB sondern für den dringend aufs Häusl gehen Wollenden bzw. Müssenden. Der Fahrgast hat dann mehrere Optionen:
Aussteigen und WC an der Station suchen oder bei fehlendem WC (leider durch die ÖBB-Bahnhofsoffensive immer öfter anzutreffen) seine Notdurft in der Station irgendwo zu verrichten
Durchhalten und Alles was möglich ist zusammenkneiffen
Irgendwo im Zug seine Notdurft verrichten (in der S-Bahn schwierig weil kaum Sichtschutz)
Last not least: In die eigene Hose machen
Ein Bischofshofner (Name der Redaktion bekannt) auf der Fahrt mit der S-Bahn (S3) nach Hause stand genau vor diesen Optionen. WC kaputt und abgesperrt und er musste dringend wegen eines Termins nach Hause. Aus Scham vor anderen Menschen sich zu erleichtern blieb nur mehr 1 Option über: Er musste er sich dann in seiner eigenen Hose erleichtern und das dann mit sichtbaren Spuren. Ein wohl mehr als peinliches Erlebnis!
Not kennt keine kaputten Toiletten
Es kann natürlich vorkommen, dass ein WC während der Fahrt kaputt geht. Aber es wurde schon oftmals beobachtet, dass das WC schon bei Fahrtbeginn (in diesem Fall Salzburg Hbf.) defekt war oder sogar schon länger nicht funktionierte und immer wieder in Umlauf kam. Das geht natürlich gar nicht. Hier ist der Betreiber in der Pflicht, für funktionierende Toiletten zu sorgen. Oder Fahrzeuge einzusetzen, die mehr als 1 Toilette haben. Es ist zwar bspw. im Railjet oder Intercity lästig, den halben Zug nach einer funktionierende Toilette abzusuchen (auch schon selbst erlebt), aber meistens wird man dann fündig.
Bei den ab Fahrplanwechsel im Dezember 2025 verkehrenden InterRegio-Garnituren ist – so ein Insider – seitens des Herstellers gefordert, dass bei Fahrtantritt das (ebenfalls einzige ) WC benutzbar sein muss. Man kann gespannt sein, ob das auch vom Betreiber ÖBB so eingehalten wird und bei Defekten entsprechende Reserven an Rollmaterial bereitstehen. Übrigens: Das Problem konnte bspw. auch beim Meridian (BRB) schon öfter beobachtet werden. Dort sind die WCs auch wegen Überfüllung geschlossen da ob des Umlaufs keine Zeit zum Entsorgen gegeben ist.
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