Südbahn Wien Graz Spielfeld

Die Südbahn Teil 1: Durch Österreich von Wien über den Semmering und Graz nach Spielfeld-Straß

Der einzige Tunnel der Südbahn bis zum Semmering, der „Busserltunnel“, auch Gumpoldskirchner Tunnel, schnurgerade durch die Weinberge mit einer Länge von 165 m. Am 14.9.2012 kommt 1144-005 mit einem Intercity am Haken am damals „falschen Gleis“ (es bestand noch Linksverkehr) Richtung Süden fahrend aus dem ältesten Eisenbahntunnel Österreichs (Baujahr 1841) heraus

Die Südbahn ist nach der Westbahnstrecke (Wien – Linz – Salzburg – Innsbruck) die zweitwichtigste Eisenbahnstrecke Östereichs, zumindest wenn es um den Personenverkehr geht. Sie schafft Anbindung an das niederösterreichische Industrieviertel rund um Wiener Neustadt, das Semmeringgebiet sowie die Steiermark mit Graz als der zweitgrößten Stadt Österreichs sowie von Bruck an der Mur abzweigend auch an das Bundesland Kärnten sowie Osttirol.

Das Herzstück aber auch aktuell noch der Flaschenhals der Südbahn ist die erste Gebirgseisenbahnstrecke Europas, das Unesco Weltkulturerbe Semmeringbahn, wie der Abschnitt zwischen Gloggnitz (km 74,9) und Mürzzuschlag (km 116,7) bezeichnet wird. Hier wird in einigen Jahren der Semmeringbasistunnel Verbesserungen bringen.

Ghega-Denkmal und Denkmal-Triebwagen am Bahnhof Semmering

Nebst regionalen Interessen waren es vor allem geopolitische Notwendigkeiten, die den Bau dieser vom Herz der kk Monarchie, der Residenzstadt Wien, ausgehenden Bahnstrecke nach Süden beflügelten, nämlich „Österreichs Tor zu Welt“, den Hafen von Triest, eisenbahnmäßig anzubinden. Jahrzehnte später sollte diese Notwendigkeit nochmals im Fokus der österreichischen Staatsinteressen liegen, als mit den „Neuen Alpenbahnen“ Pyhnrbahn, Tauernbahn, Karawankenbahn, Wocheinerbahn und Karstbahn eine zweite Verbindung zum lebensnotwendigen Seehafen Triest errichtet wurde.

Das Ziel der Südbahn sowie der Neuen Alpenbahnen – der Hafen von Triest. Blick von Opicina hinunter auf die Stadt, April 2010

Chronologie der Errichtung (Eröffnungsdaten):

  • 5. Mai 1842: Wien – Gloggnitz
      • 16. Mai 1841: Baden b. Wien – Wiener Neustadt
      • 29. Mai 1841: Baden b. Wien – Mödling
      • 20. Juni 1841: Mödling – Wien-Gloggnitzer Bahnhof (Südbahnhof Nr. 1)
      • 24. Oktober 1841: Wr. Neustadt – Neunkirchen
      • 5. Mai 1842: Neunkirchen – Gloggnitz
  • 24.10. 1844: Mürzzuschlag – Graz
  • 1.7.1846: Graz – Spielfeld/Straß – Cilli (heue Celje, SLO)
  • 26.9.1846: Cilli – Laibach
  • 17.7.1854: Gloggnitz – Mürzzuschlag (Semmeringbahn, Baubeginn August 1848)
  • 12.7.1857: Gesamtstrecke Wien – Triest befahrbar
Denkmal 100 Jahre Semmeringbahn am Bahnhof Mürzzuschlag

Die ersten Überlegungen zur Verbindung nach Triest stammten vom Österreichischen Eisenbahnpionier Franz Xaver Riepl (* 1790 in Graz, † 1857 in Wien), der unter Umgehung des Semmerings die Strecke über Ungarn legen wollte. Proponent und Treiber des Projekts war der Unternehmer und Bankier Georg Simon Sina, Freiherr von Hodos und Kisdia, (* 1783 in Niš, † 1856 in Wien), der Konzessionen für mehrere Bahnprojekte anstrebte.

Neben dem Güterverkehr sowie militärischen Transporten blühte natürlich auch der Personenverkehr – Plakat der privaten Südbahn-Gesellschaft, Streckenbetreiber bis nach dem 1. Weltkrieg. Foto Wikipedia gemeinfrei

Zur Verwirklichung der Eisenbahnprojekte wurde 1838 die Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft gegründet, die ursprüngliche beabsichtigte Benennung Kaiser-Ferdinand-Südbahn wurde vom Kaiser abgelehnt. Da der Bahnbau Richtung Ungarn ins Stocken geriet und die Konzession 1842 verloren ging, wurde die Gesellschaft in Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Gesellschaft umbenannt.

1853 machte der Staat von seinem Übernahmerecht für die Strecken Sinas Gebrauch, darunter auch die Strecke Wien – Gloggnitz. Die Verwaltung erfolgte ab nun durch die k.k. südliche Staatsbahn (SStB). Der Bau der restlichen Abschnitte der Südbahn erfolgte durch die SStB.

Große Meriten konnte sich Carl Ritter von Ghega (* 1802 als Karoli de Ghega in Venedig, † 1860 in Wien) erwerben, der für Planung und Bau der Strecke über den Semmering (erste Gebirgsbahn Europas, seit 1998 UNESCO Weltkulturerbe) sowie weiter nach Süden verantwortlich zeichnete.

Ausschnitt aus dem Ghega-Denkmal am Bf Semmering

1851 übernahm die k.k. südliche Staatsbahn selbst die Betriebsführung zwischen Wien und Laibach (vorher Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Gesellschaft). 1858 wurde die SStB im Rahmen der totalen Privatisierung der Österreichischen Eisenbahnen an die k.k. privilegierte Südbahn-Gesellschaft verkauft, die den Betrieb bis zur Übernahme durch die BBÖ 1923 führte.

Es ist immer ein Augenschmaus sich bequem im 1. Klasse Coupe über den Semmering ziehen zu lassen – hier im IC von Graz nach Wien am Kalte Rinne Viadukt, die 1144er wird gleich in den Pollerostunnel einfahren
Intercity begegnet Regionalzug ET 4020 – leider ist der Fensterputz bei den ÖBB mangelhaft und daher das Foto etwas grau

Ende des Linksverkehrs:

Der Osten Österreichs – meine Oma Auguste sprach da historisch bedingt gerne von der russischen Zone – hat ja relativ lange das Erbe der britischen Ingenieure bewahrt, welche die ersten Eisenbahnen auf Linksverkehr wie heute noch im Autoverkehr in GB zu beobachten auslegten.

Doch das ist nun auch auf der Südbahn Geschichte: Bereits 2012 wurde der Abschnitt Wien – Payerbach-Reichenau auf Rechtsverkehr umgestellt, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 folgte auch der Abschnitt von Payerbach-Reichenau bis Bruck an der Mur. Zumindest bis zur Eröffnung der Koralmbahn wird im Abschnitt Bruck an der Mur bis Graz noch weiterhin links gefahren.


Die Stationen:

Die planmäßigen Halte der meisten RJ-Vebindungen zwischen Wien und Graz. Einige RJ halten auch im Bahnhof Semmering
  • Wien Hauptbahnhof, Bf, vormals Wien Südbahnhof, km 0,0; 208 m.ü.d.M.
Südbahnhof III, der Südbahnhof, der nach dem 2. Weltkrieg errichtet wurde, ein Zweckbau, dem Westbahnhof nicht unähnlich (20.4.2009)
Noch ist der alte Südbahnhof provisorisch in Betrieb, dahinter wächst schon der neue Hauptbahnhof mit seiner markanten Dachkonstruktion in die Höhe (26.1.2012)
Der berühmte Markuslöwe, erschaffen 1873 für den Südbahnhof II (Architekt Wilhelm von Flattich) hat den Südbahnhof überdauert und ist jetzt im neuen Hauptbahnhof aufgestellt
Rolltreppen und neue Dachkonstruktion
ein ICE der DB auf Gleis 4 des Wiener Hbf abfahrtsbereit Richtung Deutschland via Passau am 29.8.2016. Auf Gleis 3 erkennt man eine Diesellok BR 2016 Hercules der ÖBB, welche ihren REX dann nach Preßburg Hbf via Marchegg schieben wird. Auf Gleis 6 lugt ein Talent hervor
  • Wien Matzleinsdorfer Platz, ehem. Haltestelle (heute S-Bahnstation der Stammstrecke)
  • Wien Meidling, Bf, km 3,4; 210 m
Der Bf Wien Meidling wurde während des Abrisses des Wiener Südbahnhofs und Neubau des Wiener Hauptbahnhofs als Ersatzbahnhof verwendet und daher vorher ausgebaut. Meidling hat bis heute eine ÖBB Club Lounge und ist der Umsteigeknoten zwischen Süd- und Westbahnstrecke und südlicher Endpunkt der Wiener S-Bahn-Stammstrecke. Anschluss besteht u.a. an die U6 sowie die Lokalbahn nach Baden
S-Bahn-Garnituren der Baureihen 4020 im alten blauen sowie neuen rotem Design im Bf. Wien Meidling (29. Mai 2010)

  • Wien Hetzendorf, Hs, km 5,2
Die neuen „gesichtslosen“ Betonbahnsteige mit kurzen Überdachungen, im Hintergrund das alte außer Nutzung gefallene Aufnahmsgebäude. Auf Gleis 2 fährt gerade eine Doppeltraktion 4020er als S1 Richtung Norden nach Gänserndorf
  • Wien Atzgersdorf, Hs, vormals Atzgersdorf-Mauer, km 8,2
  • Wien Liesing, Bf, km 9,6; 225 m (>Kaltenleutgebner Bahn)
Wien Liesing, 23. Wiener Gemeindebezirk, Blick von Gleis 2 auf den Hausbahnsteig

Das gut frequentierte Bahnhofsbuffet (Cafe) Liesing – Gastgarten
Bahnhofsbuffet Liesing – innen
  • Perchtoldsdorf, Hs, km 11,0
  • Brunn-Maria Enzersdorf, Bf, km 12,9
  • Mödling, Bf, km 15,2; 213 m (>ehem.  LB Mödling-Hinterbrühl; ehem. Laxenburger Bahn)
Der Hausbahnsteig in Mödling nach dem Umbau – wie so oft bei den ÖBB durch ein Gitter abgeschlossen, man muss am neuen Mittelbahnsteig aussteigen 🙁 Im Bahnhofsgebäude ist ein Buffet (Schnitzelwirt) beheimatet (September 2012)
  • Guntramsdorf-Thallern, vormals Guntramsdorf an der Südbahn, Hs, km 19,3
Am 3.11.2019 hält der Desiro ML „City Jet“ 4746 584 auf der Fahrt als S-Bahn nach Wiener Neustadt in der Haltestelle Guntramsdorf-Thallern.

  • Gumpoldskirchen, Hs, km 20,8
eine traditionelle Wiener S-Bahn Garnitur in der Haltestelle des bekannten Heurigenortes Gumpoldskirchen mit Fahrtziel Leobersdorf (14.9.2012)
Railjet braust durch den Stationsbereich Gumpoldskirchen Richtung Wien (3.11.2019)
Diesellok Hercules 2016 019-9 zieht eine City Shuttle Garnitur Richtung Süden (wahrscheinlich über die Aspangbahn und Wechselbahn Richtung Steiermark) beim Austritt aus dem Busserltunnel (September 2012)
Durch die Weinreben zwischen Gumpoldskirchen und Pfaffstätten fährt diese klassische Wiener S-Bahn in Doppeltraktion Richtung Norden
  • Pfaffstätten, Bf, km 24,1
Auch Einheitsbeton in Pfaffstätten – Einfahrt Doppeltragktion 4020 in Fahrtrichtung Wiener Neustadt (September 2012)
  • Baden b. Wien, Hs, km 26,0; 241 m (> Übergang zur Badner Bahn)
Der neue „Bahnhof“ von Baden bei Wien – genauer gesagt eisenbahntechnisch nur mehr eine Haltestelle und die austauschbare Glas-Betonkonstruktion eigentlich einer Stadt wie Baden nicht angemessen – vor allem, wenn man das stattliche Aussehen des alten Bahnhofs als Vergleich heranzieht
  • Bad Vöslau, Bf, km 30,3
  • Kottingbrunn, Hs, km 32,4
  • Leobersdorf, Bf, km 33,9; 259 m (> Leobersdorfer Bahn nach Weißenbach-Neuhaus, bis 2004 nach St. Pölten)
Das Bahnhofsgebäude von Leobersdorf während der Bahnhofs-Umbauarbeiten zu einer barrierefreien Station im August 2013. In dem einstöckigen Anbau war eine Bar/Buffet angesiedelt
Abzweig der Leobersdorfer Bahn mit Blick auf die Südbahngleise Richtung Wiener Neustadt aufgenommen aus einem 5047er Richtung Weißenbach-Neuhaus (ursprünglich bis St. Pölten)
  • Sollenau, Bf, km 38,4; 274 m (> Innere Aspangbahn)

  • Felixdorf, Bf, km 39,7; 277 m (> ehem. LB Felixdorf-Tattendorf nach Blumau-Neurißhof)

  • Theresienfeld, Hs, km 42,6
  • Wiener Neustadt Nord, Hs, km 45,5
  • Wiener Neustadt Hbf, km 48,2; 268 m (> Pottendorferlinie; Puchbergerbahn; Gutensteinerbahn; Mattersburgerbahn; Äußere Aspangbahn)
Wiener Neustadt, der größte Eisenbahnknoten der Südbahn. Ein tschechischer Railjet warten am 8.5.2015 auf die Weiterfahrt Richtung Prag über Wien Hbf und Brünn
Auf den östlichen Gleisen des Bahnhofs fahren die Züge der Aspangbahn und der Mattersburger Bahn ab. Am 6.7.2017 wartet eine Mehrfachtraktion der Raaberbahn mit Jenbacher Dieseltriebwägen auf die Abfahrt nach Ödenburg (Sopron) sowie ein Dieseltriebwagen Desiro BR 5022 auf die Fahrt nach Seebenstein
1144 289 wartet darauf, eine DOSTO-Garnitur (Wieselzug) gen Norden zu schieben
Der Ende der 1990er und bis Mitte der 2000er Jahre neu errichtete Hauptbahnhof von Wiener Neustadt straßenseitig. Der Autor dieser Zeilen erinnert sich noch gerne an das – zugegebenermaßen abgewirtschaftete weil von den ÖBB nicht instandgehaltene – alte Bahnhofsgebäude, wo er gerne in dem im 2. Stock gelegenen Bahnhofsrestaurant einkehrte, wenn er zu diversen Seminaren an der Militärakademie anreiste. Ein ordentliches Restaurant gibt es nicht mehr im neuen Glas-/Betonpalast, nur Imbissläden/Take aways. Einkehrtipp: Gleich gegenüber vom Bahnhof das Cafe Stadler, gute Küche, preisgünstig, gut zum Sitzen!
der neue Bahnhof innen

Die k.k. priv. Locomotiv & Maschinen-Fabrik Wiener Neustadt

Das einzige Relikt, das von der einst glorreichen Wiener Neustädter Lokomotivfabrik abgesehen vom Rollmaterial übrigblieb, der triumpfbogenartige Eingang. Die alte Fabrik wurde 1916 durch einen Tornado mit Windspitzen bis zu 300 km/h zerstört, die wiederaufgebauten Teile fielen dem Bombenterror von 1945 zum Opfer
  • St. Egyden, Hs, bis 2012 Bf, km
  • Neunkirchen N.Ö., Bf, km 62.6; 369 m (ehem. LB nach Willendorf an der Puchbergerbahn)
  • Rohrbach bei Ternitz, ehem. Hs bis 1945, km 64,6
  • Ternitz, Bf, km 67,1
Bf Ternitz schienenseitig
Bf Ternitz innen
Bf Ternitz straßenseitig
  • Pottschach, Hs, vormals Bf, km 69,9
  • Gloggnitz, Bf, km 74,9; 439 m (> Semmeringbasistunnel im Bau)
  • Schlöglmühl, Hs, km 77,7
  • Payerbach-Reichenau, Bf, km 82,0; 494 m (> Nostalgieverkehr auf der ehem. LB nach Hirschwang an der Rax)
Ankunft mit dem Wieselzug im Bf Payerbach Reichenau. Dort steht ein ET 4020 bereit zur Weiterfahrt über den „Zauberberg“ Semmering (11.6.2011)
Aufnahmsgebäude mit durchgehender Veranda zum Hausbahnsteig hin
Großzügiger Innenraum, der Schalter ist leider schon geschlossen
Historische Höhenmarke – Höhe in Meter über dem Pegel von Triest
Werbeplakat für die Sommerfrische im Gebiet Payerbach Reichenau und Raxgebiet, um 1930 (aufgehängt am Bahnhof Payerbach-Reichenau)
Am Bahnhofsgelände befindet sich ein kleiner Park mit Denkmalfahrzeugen. Hier am Bild sichtbar ein Postbus Serie 480 von Steyr, Baujahr 1957, Gondel Nr 2 der Raxseilbahn, der ersten Luftseilbahn Österreichs (errichtet 1926), die Gondel war von 1948-1975 im Einsatz. Dazwischen sieht man die E3 (Baujahr 1903) der Höllentalbahn, also der ehem. Lokalbahn Payerbach-Reichenau-Hirschwang – Raxseilbahn, heute Museumsbahn
Dampflok der Semmeringbahn 95 112, erbaut bei der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik 1922
IC gezogen von einer 1144 auf der Durchfahrt durch den Bf, rechts die bereits erwähnte ehem. Gondel der Raxseilbahn
Entlang der Semmeringbahn verläuft ein Bahnwanderweg, von dem sich tolle Blicke und Fotomotive auf die Semmeringbahn ergeben. Gegliedert ist der Bahnwanderweg in einen niederösterreichischen und steirischen Teil
Payerbach-Reichenau ist der Beginn der eigentlichen Semmering Bergstrecke, wobei nach einer langen Linkskurve der Fluß Schwarza auf einem mächtigen Viadukt überquert wird. Auf diesem Foto sieht man eine Garnitur ET 4020 der ÖBB in dieser Linkskurve, dahinter ein historischer Beiwagen der Höllentalbahn vor dem Lokalbahnhof Payerbach-Reichenau
Triebwagen 1 der Höllentalbahn mit Beiwagen im Rahmen des Museumsbetriebs im Jahr 2011 im Bf Reichenau
Viadukt über das Schwarza-Tal, Beginn der Semmering Nordrampe
Am 11. Juni 2011 fuhr ich im 6020 240-5 , dem Steuerwagen eines 4020ers also, von Payerbach-Reichenau über den Semmering nach Mürzzuschlag. Vorteil: Die offenen Fenster ermöglichten ein ungehindertes Fotographieren nach außen, auch wenn die wechselnden Lichtverhältnisse tw. problematisch waren. Der Innenraum des Waggons strahlt Wohnzimmeratmosphäre aus im Vergleich zu den neueren klimatisierten „Plastikzügen“
  • Küb, Hs, km 84,8; 543 m

  • Eichberg, Bf, km 88,2; 608 m

  • Klamm-Schottwien, Hs, km 92,3; 699 m

Einfahrt in den 688 m langen Weinzetteltunnel, eigentlich 3 Tunnel und 2 Galerien
  • Breitenstein, Bf, km 97,6; 794 m

Das 184 m lange Kalte Rinne Viadukt im Anschluss an den 337 m langen Pollerostunnel
Einfahrt in den 440 m langen Wolfsbergtunnel kurz vor der Haltestelle Wolfsbergkogel
  • Wolfsbergkogel, Hs, km 102,1; 884 m

  • Semmering, Bf, km 103,4; 894 m
Der Bahnhof Semmering ist erreicht. Im Hintergrund sieht man die Tunnelportale der beiden Röhren des Semmeringscheiteltunnels, in dem sich auch die Landesgrenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark befindet
Höhenmarke am Bahnhof Semmering
Gedenkstein zur Aufnahme der Semmeringbahn ins UNESCO Weltkulturerbe am Bf Semmering. Die Aufnahme erfolgte im Jahr 1998
Denkmaltriebwagen 5144 001-4, ein Dieseltriebwagen der ÖBB mit Baujahr 1951, gebaut bei Simmering Graz Pauker. Der VT kann innen besichtigt werden, ggf. Schlüssel im Bahnhof holen
Im Bf befindet sich ein kleines Museum mit Exponaten zur Semmeringbahn und dem Tourismus am Semmering. Bedauerlicherweise befinden sich so bekannte Hotels wie das Südbahnhotel oder das Panhans seit Jahren in einer Art Dornröschenschlaf, man kann gespannt sein, ob, wann und durch wen sie wieder wachgeküsst werden und der Tourismus am Semmering wieder durchstartet
Am 30.7.2011 ist ein Intercity aus Wien kommend und gezogen von 1116 160-1 am Bf Semmering angekommen und wird nach kurzem Halt seine Reise nach Süden fortsetzen
Die Fahrt erfolgt durch die linke, die neue Röhre des Semmeringtunnels
Freie Fahrt zeigt am 11.6.2011 das Signal für den Regionalzug nach Mürzzuschlag in Form einer blauen Garnitur der Baureihe 4020 Im Hintergrund die linke, neue Röhre des Semmeringtunnels

Der Semmering Scheiteltunnel:

Zwischen dem Bahnhof Semmering in Niederösterreich und der Haltestelle Steinhaus in der Steiermark wird der Semmering einem Scheiteltunnel durchörtert. Ursprünglich bestand der Scheiteltunnel aus einer Röhre mit 2 Gleisen. Aufgrund dringendem Sanierungsbedarf begann man 1949 mit den Bau eines zweiten, eingleisigen Tunnels östlich des alten mit einem Abstand bis zu 100 m. Dieser neue Semmeringtunnel mit einer Länge von 1.512 m wurde im März 1952 eröffnet, anschließend der alte Tunnel mit einer Länge von 1.434 saniert und dabei auf 1 Gleis rückgebaut.

Blick vom Bf Semmering auf die beiden Tunnelröhren Nordportale- links der neue Semmeringtunnel, rechts der alte
Südportal des Neuen Semmeringstunnels
im alten Semmeringtunnel, Blickrichtung Süd (Steiermark)
Der Regionalzug nach Mürzzuschlag taucht gleich in den neuen Semmeringtunnel ein, rechts sieht man das Loch des alten Tunnels
Der Tunnel ist passiert und die Steiermark erreicht. Links das Südportal des alte Semmeringtunnels

  • Steinhaus, Hs, km 107,7; 836 m

  • Spital am Semmering, Bf, km 110,5; 789 m

  • Mürzzuschlag, Bf, km 116,7; 681 m (> Semmeringbasistunnel; > ehem. Neubergerbahn nach Neuberg an der Mürz)
Tschechischer Railjet am Hausbahnsteig in Mürzzuschlag am 23. Juli 2015
Aufnahmsgebäude straßenseitig. Das große Bahnhofs-Buffet/Restaurant ist leider nicht mehr existent (11.6.2011)
Nicht entgehen lassen sollte man sich in Mürzzuschlag das Südbahn-Museum. Mehrmals im Jahr ist das Museum auch Ziel von Nostalgiezügen
Infobox zum Semmering Basistunnel neben dem Bahnhof von Mürzzuschlag
  • Hönigsberg, Hs, km 120,6
  • Langenwang, Hs, km 123,6
  • Krieglach, Bf, km 128,5; 612 m
  • Mitterdorf-Veitsch, Bf, km 132,7
  • Wartberg im Mürztal, Bf, km 135,1
  • Kindberg, Bf, km 140,1; 566 m
  • Allerheiligen-Mürzhofen, Hs, km 144,2
  • Marein-St. Lorenzen, Bf, km 146,7
  • Kapfenberg Fachhochschule, Hs, km 150,6
  • Kapfenberg, Bf, km 153,6; 509 m (> ehem. Thörlerbahn nach Au-Seewiesen)
  • Bruck an der Mur, Bf, km 157,9; 489 m (> Leoben, weiter Rudolfsbahn nach Klagenfurt oder Schoberpass nach Selzthal)
1144 097 am 11.6.2011 bei der Einfahrt am Hausbahnsteig mit einem Intercity nach Villach am Haken
Der Bahnhof während des Umbaus am 11.6.2011
Es gab im Juni 2011 noch eine gut besuchte Bahnhofswirtschaft
3 Jahre später am 8. 6. 2014 im neuen Design – die Bahnhofswirtschaft ist natürlich verschwunden – altes Rezept der ÖBB bei Um- und Neubauten
Das ehemals gediegene Bahnhofshotel steht seit Jahren leer
  • Stausee, ehem. Hs bis 1967, km 163,4
Güterzug gezogen von einer 1144 Fahrtrichtung Bruck/Mur im Raum Übelstein (22.9.2010)
  • Pernegg, Bf, km 167,6
  • Mixnitz Bärenschützklamm, Bf, km 171,0; 466 m (Breitenauer Bahn St. Erhard
Ankunft am 28.4.2012 mit dem Talent aus Bruck/Mur im Bf Mixnitz-Bärenschützklamm, um die Breitenauer Bahn zu besuchen
Tandem 1144er vor einem durchfahrenden Güterzug, führend 1144 268
Relikt aus einer guten alten Eisenbahnzeit – heute sind die meisten „umgebauten“ Bahnhöfe und Haltestellen ohne jegliches Service für die Fahrgäste
Die Gleise der Breitenauer Bahn, im Hintergrund ein Güterzug gezogen von einer Taurus BR 1116
Lokomotive E3 mit einem Sonderzug im Bf Mixnitz St. Erhard (28.4.2012)
  • Frohnleiten, Bf, km 183,0
  • Badl-Semriach, ehem. Hs bis 1966, km 188,0 (alte Trasse via Badlwand Galerie)
Im 400 m langen Kugelsteintunnel, durch den die Südbahn seit 1966 durchfahren wird. Vorher verlief die Strecke am Ufer der Mur entlang durch die Badlwandgalerie
Die Badlwandgalerie, ein einzigartiges Verkehrsbauwerk, dass trotz Denkmalschutz leider vollkommen dem Verfall preisgegeben ist. Die Südbahn verlief auf der unteren Ebene, obenauf die Straße, die als „Gastarbeiterroute“ traurige Berühmtheit erlangte. Ab 1940 wurde ein Streckengleis außerhalb der Galerie verlegt, um Transporte mit größerem Lichtraumprofil abwickeln zu können. Dieses Gleis außerhalb der Galerie wurde nach Verlegen der Eisenbahn durch den Kugelsteintunnel zu einer 2-spurigen Straße ausgebaut. Durch den jahrzehntelangen Schwerverkehr auf der Galerie ist diese heute großteils eingestürzt, auch ein Begehen zu Fuß ist aktuell lebensgefährlich. Die ursprünglich im Rahmen des Denkmalschutzes angedachte Teilsanierung mit Errichtung eines Wander- und Radweges wurde bis dato nicht umgesetzt. Leider wieder ein eindrucksvoller Beweis, wie wenig Industrie- und Verkehrsarchitektur im Denkmalschutz in Österreich eine Rolle spielen 🙁
  • Peggau-Deutschfeistritz, Bf, km 190,8; 402 m (> LB nach Übelbach)
Die Fotos zeigen den Bf Peggau-Deutschfeistritz in der Zeit des Bahnhofsumbaus im Feber 2011. Der Mittelbahnsteig für die ÖBB-Züge  ist bereits im Rohbau vorhanden

Der Zustieg zur Übelbacherbahn erfolgte im Feber 2011 jedoch sehr „russisch“ über Erdhaufen. Am 24.2.2011 ist für die Fahrt nach Übelbach ein GTW der Linzer Lokalbahn eingesetzt, der in Leihe betrieben wurde
  • Stübing, Hs, km 194,6
  • Gratwein-Gratkorn, Bf, km 200,7; 381 m
  • Judendorf-Straßengel, Hs, km 202,8
  • Gösting, ehem. Hs bis 1965, km 207,2
  • Graz Hbf, Bf, km 211,4; 364 m (> Steirische Ostbahn nach St. Gotthard; Wieserbahn nach Wies-Eibiswald; Köflacher Bahn nach Köflach)
Der neue Grazer Hbf in der blauen Stunde am 28.10.2013
Die künstlerische Fassaden- und Deckengestaltung im Inneren des Bahnhofsgebäudes ist ein Relikt aus dem Jahr 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war und die unter Denkmalschutz stehende Halle aus diesem Anlass von 2001 bis 2003 umgebaut wurde. Seither folgten zahlreiche Umbaumaßnahmen im Rahmen des Projekts „Graz Hauptbahnhof 2020“
Eine der Maßnahmen von Graz Hbf 2020 war die Anbindung des Hbf durch eine unterirdische Station der Grazer Straßenbahn. Allerdings wurde – aus welchen Gründen auch immer – kein direkter Zugang von/zum Bahnhof errichtet, man muss mit der Rolltreppe von der Tramstation hinauf auf den Bahnhofsvorplatz fahren, in das Aufnahmsgebäude hinein und mit Ausnahme von Gleis 1 wiederum in die Tiefe gehen oder fahren, um zu den Bahnsteigen zu gelangen
Die geschwungene Dachkonstruktion vom Grazer Hbf wirkt eleganter als diejenige des Wiener Hbf. Am 8. Juli 2015 zeigt sich auf Gleis 6 Talent 4024 042-6 bereit als S1 zur Fahrt nach Bruck an der Mur, auf Gleis 4 steht eine Railjetgarnitur
Die Überdachung für den Busbahnhof vor dem Grazer Hbf im Bau am 29.4.2012

  • Graz Don Bosco, Hs, km 213,1 (> Koralmbahn)

Graz Don Bosco ist ein wichtiger Nahverkehrsknoten im steirischen Zentralraum. Der 2007 fertiggestellte Bahnhof mit 5 Bahnsteigen verknüpft die Südbahn, Steirische Ostbahn sowie zukünftig die Koralmbahn sowie das städtische Busnetz
Desiro 5022 038-1 im Bf Don Bosco auf der Fahrt zum Endbahnhof Graz Hbf (9.7.2015)
  • Graz Puntigam, Bf, km 216,2
Am 23.6.2017 steht ein neuer City Jet Desiro ML als S5 bereit zur Fahrt nach Graz Hbf
Wie Graz Don Bosco wurde auch der Bahnhof Graz Puntigam in den Jahren bis 2010 zu einem wichtigen Nahverkehrsknoten umgebaut.Im Hintergrund sieht man die etwas erhöht auf einem Damm liegenden Gleise der Südbahn mit dem Haltestellenbereich, im Vordergrund den mit einem markanten Dach architektonisch aufgewerteten Haltestellenbereich der Straßenbahnlinie 5. Rechts daneben folgen noch weitere überdachte Haltestellen für die Autobusse der GVB. Eine Verlängerung zum benachbarten IKEA und EKZ Center West ist vorbereitet. 2 Generationen von Straßenbahnen sieht man auf dem Foto, links Nr 662 ein Cityrunner (Bombardier, Baujahre 2000/01) und rechts Nr. 506 ein Hochflurer gebaut von SGP im Jahr 1978
  • Feldkirchen-Seiersberg, Hs, km 218,4
Diese neu errichteten Stationsbauten sind zwar jetzt barrierefrei, allerdings architektonisch 0815 und austauschbar sowie bar jeder Dienstleistungen und Geschäfte. Man mag sich eigentlich dort nicht wirklich aufhalten
  • Flughafen Graz-Feldkirchen, Hs, km 220,1
Dieser Bereich soll von den zusätzlichen 2 Gleisen der Koralmbahn untertunnelt werden, der ursprünglich angedachte und gewünschte direkte Halt am Flughafen wird nicht verwirklicht
  • Abtissendorf, ehem. Hs bis 1996, km 220,7
  • Kalsdorf, Bf, km 224,2

  • Werndorf, Bf, km 229,5; 301 m (> Koralmbahn nach Klagenfurt)

  • Wildon, Bf, km 235,0

  • Lebring, Hs, km 238,4

  • Kaindorf a. d. Sulm, Hs, km 244,3

  • Leibnitz, Bf, km 246,8; 275 m (>ehem. Sulmtalbahn nach Pölfing-Brunn)
Der Bahnhof von Leibnitz während des Umbaus im Juni 2010. Das längliche Gebäude am rechten Bildrand ist die Bahnhofsrestauration, die leider wie sooft nach den Bahnhofsumbauten der ÖBB verschwunden ist
  • Wagna, ehem. Hs bis 1945, km 249,5
  • Ehrenhausen, Hs, km 253,9
Bahnhof Ehrenhausen, noch mit einem Bahnhofsbuffet ausgestattet, dahinter Schloss Ehrenhausen. So stellt man sich einen fahrgastfreundlichen und gemütlichen Bahnhof vor
  • Spielfeld-Straß, Bf, km 257,9; 263 m (> Radkersburgerbahn nach Bad Radkersburg, ehem. weiter nach SLO)
Viel Betrieb an diesem sonnigen Frühlingstag (6.4.2018) im Grenzbahnhof Spielfeld-Straß. Auf Gleis 1 und 2 wartet jeweils 1 Desiro Dieseltriebwagen auf neue Einsätze, der auf Gleis 2 mit neuem City Jet Design. Auf Gleis 3 und 4 stehen zur Abfahrt bereit die Eurocity Wien-Laibach und Laibach-Wien.

Der Eurocity Emona nach Laibach hat schon eine neue Lok vorgespannt bekommen, eine  slowenische Lok der Baureihe 363 (363 008) „Brižita“, welche für die slowenische Spannung von 3000 Volt Gleichstrom geeignet ist
Höhenmarke und Postkastl – auch kaum mehr zu sehen auf Österreichs Bahnhöfen
Der Warteraum
Bahnhofsgebäude straßenseitig – die Größe des Bahnhofs ist nicht der Bedeutung der örtlichen Gemeinde geschuldet sondern der Funktion als Grenzbahnhof, wo vor dem Beitritt Sloweniens zur EU auch Zollformalitäten abgewickelt wurden
Das unmittelbar gegenüberliegende Gasthaus „Zur Bahn“ scheint auch schon die Rollbalken auf Dauer heruntergelassen zu haben 🙁 Ein Ergebnis der unternehmensfeindlichen Politik
Vor dem im Hintergrund aufragenden Schloss Spielfeld gönnen sich ein neuer City Jet Desiro ML sowie 2 1144er eine Verschnaufpause
In Spielfeld-Straß zweigt die nicht elektrifizierte Radkersburger Bahn ab. Am 20.6.2010 wartet die Hercules 2016 026 mit einem Radlwaggon sowie CS-Waggons auf die Abfahrt nach Bad Radkersburg
Im Bf liegt die Systemtrennstelle zwischen dem Österreichischen Netz 15 kV 16,7 Hz Wechselspannung und dem Slowenischen Gleichspannungsnetz mit 3000 Volt. Alle Gleise im Bahnhofsbereich sind für beide Systeme umschaltbar
Bei den Loks der BR 363 der ehem. jugoslawischen Staatsbahnen merkt man deutlich ihren französischen Einschlag, wurden sie doch von Alstom gebaut. „Brižita“ 363 012 wartet auf neue Aufträge

———– Staatsgrenze A / SLO bei km 260,1 ———–


Betrieb:

Die Südbahnstrecke ist durchgehend elektrifiziert, nämlich seit:

29. September 1956: Wien Südbahnhof–Gloggnitz
28. September 1957: Gloggnitz–Payerbach-Reichenau
29. Mai 1959: Payerbach-Reichenau–Mürzzuschlag
24. Mai 1963: Mürzzuschlag–Bruck an der Mur
22. Mai 1966: Bruck an der Mur–Graz Hbf
29. Mai 1972: Graz Hbf–Spielfeld-Straß (bis hier: 15 kV Wechselstrom)
27. Mai 1977: Spielfeld-Straß – Spielfeld-Straß-Staatsgrenze (– Maribor, Slowenien) mit 3 kV Gleichstrom

Aufgrund nicht gerade weitsichtiger Politik wurde – ähnlich wie auf der Franz-Josefs-Bahn – südlich von Werndorf nach dem 2. Weltkrieg das 2. Gleis herausgerissen. In den letzten Jahren wurde damit begonnen, die Zweigleisigkeit wieder herzustellen, ca. 15 km Strecke sind hier aktuell noch offen.

Murbrücke zwischen Leibnitz und Ehrenhausen – man sieht hier deutlich die Lage des ehemaligen 2. Gleises

Auf der Strecke Wien – Graz verkehrt der Railjet im Stundentakt und benötigt für die Fahrt 2 Stunden 35 Minuten. Einige der RJ-Verbindungen erfolgen mit Garnituren der Tschechischen Staatsbahn CD, wobei diese Verbindungen dann meist über Wien hinaus bis Prag durchgebunden werden. Die Anzahl der EC Richtung Slowenien/Kroatien wurde in den letzten Jahren drastisch reduziert, eine Verstärkung dieser Verbindungen ist im Sinne eines optimierten Fernverkehrs in Europa dringend zu wünschen.

Dichten Pendlerverkehr gibt es zwischen Wien und Wiener Neustadt. Folgende Linien verkehren hier:

  • S2 bis Mödling
  • S3, S4 bis Wiener Neustadt
  • R bis Wiener Neustadt bzw. Payerbach-Reichenau

Der Semmering wird von einigen wenigen RJ-Halten abgesehen nur von einem R zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag verkehrend angebunden, der im 2-Stunden-Takt verkehrt. Nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Auf steirischer Seite verkehrt von Bruck/Mur nach Mürzzuschlag die S9, von Bruck/Mur bis Graz die S1. Von Graz südwärts verkehrt die S6 bis Werndorf (GKB Dieseltriebwagen, danach Richtung Deutschlandsberg) sowie die S5 bis Spielfeld Straß, werktags im Halbstundentakt.


Links:

DEEF Doku „Die Südbahn Teil 2 Spielfeld-Straß – Triest“ (in Planung)

DEEF Doku Die Westbahn >>>

DEEF Doku Die Ostbahn >>>

DEEF Doku Kaltenleutgebner Bahn >>>

DEEF Doku Gutensteinerbahn >>>

DEEF Doku Puchbergerbahn >>>

DEEF Doku Mattersburger Bahn >>>

DEEF Doku Aspangbahn >>>

DEEF Doku Höllentalbahn >>>

DEEF Doku Breitenauerbahn >>>

DEEF Doku Übelbacherbahn >>>

DEEF Doku Steirische Ostbahn >>>

DEEF Doku Koralmbahn >>>

DEEF Doku GKB >>>

DEEF Doku Radkersburger Bahn >>>

DEEF Doku Südbahnmuseum >>>


Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum.

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 28. April 2020; Letzte Ergänzung: 3. Mai 2020