Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation mit vielen Bildern über das
Eisenbahnmuseum Heizhaus Lienz
Eisenbahnmuseum Heizhaus Lienz
Das Eisenbahnmuseum „Südbahn Heizhaus“ wird vom Verein EBFL (Eisenbahnfreunde Lienz) betrieben und ist im denkmalgeschützten Remisen-Gebäude des ehemaligen Südbahn-Heizhauses in Lienz situiert. Der Fokus des Museums liegt auf der Eisenbahngeschichte der Drautalbahn sowie der Pustertalbahn. Der Verein der Eisenbahnfreunde in Lienz (EBFL) präsentiert auf 1.800 m² Ausstellungsfläche historische Lokomotiven, Waggons, Signalanlagen und technische Raritäten. Alleine schon die denkmalgeschützte imposante Remise, die der bekannte Eisenbahn-Architekt Wilhelm von Flattich 1871 errichten ließ, ist ein Juwel dieses Eisenbahn-Museums.
Der Beitrag von Dr. Michael Populorum enthält zahlreiche Fotos, die beim Besuch im Mai 2021 gemacht wurden. Hier geht es zum Beitrag über das Museum >>>
New on our DEEF server is a documentary with many pictures about the
Lienz Railway Museum
Eisenbahnmuseum Heizhaus Lienz Dampflok Sulm 1
The „Südbahn Heizhaus“ Railway Museum is operated by the EBFL (Lienz Railway Enthusiasts) and is located in the listed engine shed of the former Südbahn engine shed in Lienz. The museum focuses on the railway history of the Drautalbahn and Pustertalbahn lines. The Lienz Railway Enthusiasts Association (EBFL) presents historic locomotives, carriages, signaling equipment, and technical rarities in an exhibition area of 1,800 m². The listed, imposing engine shed alone, designed by the renowned railway architect Wilhelm von Flattich in 1871, is a jewel of this railway museum.
The article by Dr. Michael Populorum includes numerous photos taken during a visit in May 2021. Click here to read the article about the museum >>>
Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum
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Die angebliche Kulturnation Österreich – und kein Österreichisches Eisenbahnmuseum
Privatinitiative Eisenbahnmuseum „Heizhaus Strasshof“. Mehr Unterstützung vom Staat ist zu verlangen! (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Während man in Österreich Kirchen, Bildstöcke, Burgen und Schlösser gerne mal unter Denkmalschutz stellt, sie hegt und pflegt und auch „Kunstwerke“ von blut- und fäkalienbehafteten Staatskünstlern fördert, sieht es um den Schutz und die Pflege von Zeugnissen der Industrie- und Technikgeschichte in Österreich zappenduster aus. Zahlreiche schützenswerte Objekte und Exponate werden entweder überhaupt nicht unter Schutz gestellt und wenn, dann sind sie dennoch oftmals dem Verfall preisgegeben 🙁
Bezeichnend ist in diesem Kontext die Tatsache, dass es in Österreich nach wie vor kein offizielles, staatliches Eisenbahnmuseum gibt. Zwar gab es dem Namen nach eines, welches auf eine Initiative des berühmten Eisenbahnexperten Victor von Röll zurückreicht (Historischen Museum der Österreichischen Eisenbahnen, gegründet 1885), das dann unter dem Namen Österreichisches Eisenbahnmuseum als eigener Rechtskörper und Teil der Gesamtsammlung des Technischen Museums Wien für die Verwaltung der staatlichen Eisenbahnsammlung zuständig war.
Waren früher die ÖBB für die Sammlung zuständig so wurde die Zuständigkeit dann zum Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (nachfolgend Bildungsministerium/Unterrichtsministerium – ein typisch österreichischer Missstand, laufend Namen von Organisationen und Zuständigkeiten zu ändern) verlagert.
Nachdem die Pläne eines großzügigen Anbaus beim Technischen Museum in Wien zur Unterbringung der wertvollen Eisenbahnsammlung gescheitert waren – wie zu hören war, schob das Unterrichtsministerium die Zuständigkeit dafür zum Verkehrsministerium und dieses in bewährter Österreichischer Misswirtschafts-Tradition zurück zum Unterrichtsministerium – erfolgte 2004 eine Aufteilung der Exponate per Überlassungsvertrag, wobei von 146 Exponaten 84 an die ÖBB Holding AG verliehen wurden, welche aber aufgrund mangelnder Unterbringungsmöglichkeit aber auch Desinteresse seitens der ÖBB weiter nach Strasshof wanderten.
Grotesk mutet da auch das Verhalten der ÖBB an, erfolgreiche Nostalgiestandorte wie Selzthal zu schließen, die wertvollen und bis dato liebevoll gepflegten Exponate einzukassieren, nach Wien zu verfrachten, wo so danach Wind, Wetter und Vandalismus ausgesetzt waren, verlottert, verludert und teilweise auch verscherbelt wurden.
So zeigt sich das historische Rollmaterial, das Eisenbahnerbe der Republik Österreich, heute mehr denn je zerfleddert und ist dem Good Will und dem ehrenamtlichen Engagement von privaten Vereinen ausgeliefert.
Diesem privaten Engagement kann nicht oft genug ein herzliches „Danke Schön“ausgesprochen werden und die öffentliche Hand kann nicht oft genug dazu aufgefordert werden, zumindest diese privaten Initiativen auch monetär ordentlich zu unterstützen.
Denn ohne die engagierten Ehrenamtlichen in den Museen in Strasshof, Schwechat, Freiland, Ampflwang (ÖGEG), im Kärntnerischen Ferlach (NBiK) – um nur einige der größeren zu nennen – sähe es das Erbe der Technikgeschichte noch viel dusterer aus.
Auch für Feldbahnen gibt es ein Museum in Österreich, in Freiland (NÖ). Danke dem privaten Engagement, wo bleiben die staatlichen Ambitionen??
Schämen sollen sich neben der öffentlichen Hand (Ministerien) auch die ÖBB, die, seitdem „eisenbahnfremde Manager“ dort das Sagen haben, nichts mehr mit Nostalgie zu tun haben wollen – zuletzt deutlich sichtbar beim Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Österreich“ (2012). Dazu kann man nur sagen:
„Ein Unternehmen, das seine Geschichte nicht ehrt
hat auch keine Zukunft!“
Man schaue mal, wie nachhaltig Automobilfirmen ihre Firmengeschichte pflegen, welch herrliche Museen sie unterhalten.
Mercedes Benz Museum Stuttgart – einfach prächtig! Tolle Exponate, moderne Museumsgestaltung, spannende Architektur
Und man schaue ins Europäische Ausland, fast in jedem Land hat es ein staatliches Eisenbahnmuseum. Darunter prächtige Sammlungen und einem tollen Museumskonzept wie in der Train World in Schaarbeek bei Brüssel, der Cite du Train mit dem französischem Eisenbahn-Schatz im elsässischen Mühlhausen oder dem Bahnhistorischem Park in Budapest oder das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Train World Brüssel – Ein Highlight von Museum für die ganze Familie
Auch viele eher weniger begüterte Länder wie Serbien, Kroatien oder Slowenien haben ein staatliches Eisenbahnmuseum – in Österreich leider Fehlanzeige 🙁
Staatliches Eisenbahnmuseum Laibach
Forderung
Wenn es schon in einem – zumindest ehemals – reichen Land wie Österreich nicht zu einem gesamtstaatlichen Eisenbahnmuseum reicht, dann hat der Staat die Verpflichtung, die zahlreichen ehrenamtlich geführten Eisenbahn- und Verkehrsmuseen finanziell ordentlich zu unterstützen und die Museen bei der Organisation von Nostalgiefahrten auf staatlichen Gleisen (ÖBB) zu unterstützen und ihnen nicht da auch noch Prügel in Form von übertriebenen Vorschriften vor die Füße zu werfen!
Nota bene: In der Eisenbahnerstadt Bischofshofen steht seit einigen Jahren ein prächtiges Rundhaus quasi leer – ein staatliches Rundhaus für Österreich?!
Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum
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Das staatliche französische Eisenbahnmuseum in Mühlhausen (Mulhouse)
Schnelltriebwagen ZZY 24408, entworfen von Bugatti, Baujahr 1934
Das staatliche Eisenbahnmuseum Frankreichs ist in einem ehemaligen Vorortbahnhof von Mühlhausen (Mulhouse) untergebracht. An zahlreichen Bahnsteigen im großzügigen Innenbereich sowie auf einem kleinen Freigelände wird die Geschichte der französischen Eisenbahn präsentiert. Wahre Raritäten an Lokomotiven, Triebwägen und Waggons kann der staunende Besucher hier hautnah erleben.
Mühlhausen ist also immer eine Reise wert – um die schöne Innenstadt zu besuchen oder um den beiden prächtigen Museen der Stadt eine Aufwartung zu machen. Denn neben dem staatlichen Eisenbahnmuseum der SNCF lockt auch das Automobilmuseum Sammlung Schlumpf unzählige Besucher pro Jahr an.
Hier klicken um zur Dokumentation der Cite du Train mit vielen Fotos zu kommen >>>
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Eisenbahnmuseum der Superlative – Die Train World in Brüssel Schaarbeek
Trans Europ Express – ultimative Qualität des Reisens auf Schienen
Das Eisenbahnmuseum Train World in Brüssel befindet sich im alten Bahnhof in der Brüsseler Vorortgemeinde Schaarbeek und zeigt primär die Geschichte der Belgischen Eisenbahn. Es wird von der staatlichen Belgischen Eisenbahngesellschaft SNCB geführt und wurde vom Belgischen König im September 2015 eröffnet. Vorher war das belgische Eisenbahnmuseum in Mechelen situiert.
Neben zahlreichen historischen Fahrzeugen werden durch modernste Technik mit Licht und Sound alle Sinne der Besucher angesprochen. Auch für Kinder eignet sich das Museum bestens.
Wehmütig kann man werden, wenn man die Qualität des Eisenbahnreisens in den Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts sehen und erleben kann – Stichwort Trans Europ Express. Kein Vergleich zu den sterilen und unbequemen Plastikzügen der Jetztzeit.
Für einen Eisenbahnfreund ist die Train World in Brüssel ein Muss! Hier geht es zur detaillierten Doku in Wort, Bild & Video >>>
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Neu bei DEEF-Online ist eine Dokumentation über das
Verkehrsmuseum in Szentendre bei Budapest
Freigelände des Verkehrsmuseum Szentendre
Höchst interessant wird in diesem Transportmuseum gleich beim Bahnhof in Szentendre (Linie H5) die Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region Budapest dargestellt. Neben vielen Fotos und Texten in mehreren Räumen zum ÖPNV (Autobus, Obus, Straßenbahn, Metro) kann man in den Hallen des ehemaligen Depots der Linie H5 sowie im Freigelände zahlreiche Exponate bestaunen und auch meist betreten. Ein sehr zu empfehlendes Museum – hier geht es zur detaillierten Doku in Wort und Bild >>>
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Neu am Server von DEEF ist ein reich bebilderter Beitrag zum Marinemuseun in Den Helder und zum Redding Museum.
Das Marinemuseum Den Helder wird von der königlich-niederländischen Marine betrieben und zeigt deren lange und spannende Geschichte auf. Neben diversen Schauräumen im Museum hat es noch einige interessante Objekte im Freigelände, u.a. ein U-Boot das begehbar ist sowie eine Lenkwaffen-Fregatte.
Marinemuseum Den Helder
Gleich daneben im Redding Museum (Rettungsmuseum) wird die Geschichte der holländischen Seenotretter dargestellt. Auch hier gibt es zahlreiche Schiffe, die im alten Hafen liegen und wo man sogar kleine Hafenrundfahrten machen kann. In Summe 2 höchst spannende Museen, die man gesehen haben sollte.
Redding Museum Den Helder
Hier geht es zur detaillierten Dokumentation der beiden Museen>>>
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Die Lokwelt Freilassing an der Grenze zu Salzburg ist ein Eisenbahnmuseum, welches im ehemaligen Bahnbetriebswerk Freilassing untergebracht ist. Neben dem großen Rundlokschuppen, welches zahlreiche historische Lokomotiven und Waggons beherbergt, ist die 23 Meter große Drehscheibe vor dem Rundhaus ein Markenzeichen dieses Eisenbahnmuseums.
Die große historische Drehscheibe der Lokwelt Freilassing (funktionstüchtig)
Die Lokwelt gibt es seit September 2006, viele Exponate stammen aus dem Deutschen Museum in München, das ja permanent an Platzmangel leidet. In der Lokwelt finden auch zahlreiche Veranstaltungen statt und als Eventlocation ist die Lokwelt Freilassing auch bestens geeignet. Mehr lesen – hier geht es zur detaillierten Dokumentation in Wort und vielen Bildern>>>
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Ein herrliches Eisenbahnmuseum gilt es in Augsburg zu entdecken. Im ehemaligen Bahnbetriebswerk wird dort als „Work in Progress-Projekt“ ein Eisenbahnmuseum seit dem Jahr 2008 aufgebaut. Lokomotiven aus allen Ländern der EU sollen dort ausgestellt und der Nachwelt aufbewahrt werden.
„Botschafter-Lok“ Österreichs im Rundhaus für Europa Augsburg
Natürlich auch Waggons und sonstige Zeitzeugen aus der Welt der Eisenbahne. Zusätzlich finden sporadisch Sonderfahrten mit historischen Kompositionen statt. Das Museum sollte man gesehen haben. Hier erfahren Sie mehr zur DEEF-Doku Bahnpark Augsburg -Rundhaus für Europa >>>
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Wiener Straßenbahnmuseum, vormals Wiener Tramwaymuseum (heute Verkehrsmuseum Remise)
Die ursprüngliche Sammlung Wiener Tramwaymuseum (WTM), gegründet von Helmut Portele, firmierte dann von 1992 bis 2012 als Wiener Straßenbahnmuseum und war in der ehemaligen 1901 gebauten Remise Erdberg untergebracht. 2013 blieb das Museum geschlossen und eröffnete mit einem anderen Museumkonzept im September 2014 als Wiener Verkehrsmuseum Remise (siehe eigener Beitrag).
Im Jahr 2008 konnte ich das Wiener Straßenbahnmuseum im Rahmen einer 2-stündigen Führung durch den Sammlungsleiter kennenlernen. Organisiert wurde die Ekursion ins Museum durch die Journalisten der KMSfB (Michael Kress, heute POP in der Younion) sowie den UNO-Journalisten (UNCAV, Gert Baumgart). ….. > mehr lesen
Eine Dokumentation in Wort & Bild Von Dr. Michael Alexander Populorum
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FIM Feld- und Industriebahn-Museum Freiland an der Traisen (NÖ)
Feld- und Industriebahn-Museum FIM Freiland
Eine Dokumentation in Wort & Bild Von Dr. Michael Alexander Populorum
Das größte Museum für Feldbahnen, Waldbahnen, Industriebahnen und Co. befindet sich in Freiland im oberen Traisental, Niederösterreich. Es scheint auch das größte Museum dieser Art in Europa zu sein. Neben zahlreichen Feldbahn-Lokomotiven ist dort auch ein breites Spektrum an Wagenmaterial zu sehen, von der einfachen Kipplore bis zu Waggons, die für den Personentransport gedacht waren.
Feld- und Industriebahn-Museum FIM Freiland
An mehreren Terminen pro Jahr kann diese tolle Sammlung auch im Betrieb gesehen werden und man ggf. auch mitfahren. Es dampft, knattert und tutet dann im Traisental. Das sollte man unbedingt gesehen haben. ….…..
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