Seilbahnen

Seilbahnen in Europa – Überblick, Geschichte, Technik, Statistik, Bergbahnen einzelner Länder

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Katrinseilbahn Seilbahn Bad Ischl Österreich
2 Kabinen der Katrinseilbahn in Bad Ischl, 1. Einseilumlaufbahn ÖSterreichs, nächst der Bergstation

DEEF präsentiert hier eine Dokumentation von Seilbahnen in Europa mit Schwerpunkt Österreich und seiner Nachbarländer in Wort und Bild, die von uns persönlich vor Ort besucht wurden. Sollten Sie, geschätzter Leser, Fotos  von (historischen) Seilbahnen haben, so freuen wir uns über eine Gabe für unser Archiv.


Was sind Seilbahnen

Dazu der Eintrag im Das Kleine Verkehrslexikon von Michael Alexander Populorum, 1. Auflage 2020, Seite 224:

Seilbahn, ein zu den >Bahnen zählendes >Verkehrsmittel für die Beförderung von Personen oder Gütern. S. können klassifiziert werden nach: 1. Art des Tragmittels (Seil, Schiene, Luftkissen, Magnetfeld); 2. Anzahl der Seile (Tragseil, Zugseil, Förderseil); 3. Betriebsart (Pendelbetrieb, Umlaufbetrieb); 4. Art der Fahrzeuge / Beförderungsmittel (Kabine / Gondel, Wagen, Sessel, Schleppbügel, Lore, Kübel); 5. Verbindung Seil – Fahrzeug (fest bzw. klemm/kuppelbar); 6. Was befördert wird (Personen bzw. Material/Güter).

Grundlegend lassen sich S. in drei Gruppen einteilen, nämlich

  1. Luftseilbahn
  2. Standseilbahn (Schienenseilbahn)
  3. Schlepplift

Umgangssprachlich wird unter einer S. meist eine Luftseilbahn verstanden. Personenseilbahnen dienen vor allem der Erschließung der Berge, vor allem für den Winter- aber auch Sommersport. Die urbane Nutzung bspw. im >ÖPNV hat deutlich an Bedeutung gewonnen. Materialseilbahnen dienten in den Anfangsjahren des Seilbahnbaus oft auch dem eingeschränkten Personentransport. Heute kommen sie neben dem Materialtransport in den Bergen (Zulieferung zu Hütten, Bergbauernhöfen, Kraftwerksbau etc.) auch im Bergbau beim Abtransport von Rohstoffen zum Einsatz.

Rechtliche Grundlagen: Die EU hat die Vorschriften für S. in der EU-Richtlinie 2000/9/EG für Seilbahnen für den Personenverkehr harmonisiert, Bau und Betrieb einer S. müssen behördlich nach den jeweiligen nationalen Gesetzen und Verordnungen genehmigt werden. Das sind in A: das Seilbahngesetz 2003, welches 2007 wesentlich erweitert wurde (bis 2003 waren die gesetzlichen Bestimmungen im Eisenbahngesetz von 1957 geregelt); in D: die Landesseilbahngesetze mit einer Reihe von Verordnungen und den Vorschriften für den Bau und Betrieb von Seilbahnen (BOSeil); in CH: das Seilbahngesetz, SebG 2006, ein Bundesgesetz für Seilbahnen zur Personenbeförderung, das mit der EG-Richtlinie 2000/9/EG harmonisiert ist. Als internationaler Verband ist die Internationale Organisation für das Seilbahnwesen, abgek. >OITAF (Organizzazione internazionale trasporti a fune), gegr. 1959, Sitz in Rom, anzusehen.


Geschichte der Seilbahnen

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Seilbahntechnik

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Bekannte Hersteller von Seilbahnen

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Der Seilbahnmarkt

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Seilbahn Südtirol Österreich Schnalstaler Gletscherbahn
Schnalstaler Gletscherbahn, Seilbahn (Pendelbahn) in Südtirol (Foto Juli 2013 Dr. Michael Populorum/DEEF)

Literatur, Links

Internationale Organisation für das Seilbahnwesen, abgek. >OITAF >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in Österreich >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in der Schweiz >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in Deutschland >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in Südtirol & Trentin >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in Kroatien >>>

DEEF-Doku Seilbahnen in Litauen >>>

Galzigbahn Funitel Seilbahn Österreich
Galzigbahn, ein Funitel in St. Anton am Arlberg (Foto September 2011, Dr. Michael Populorum, DEEF)

Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum.

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redaktion@dokumentationszentrum-eisenbahnforschung.org


Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 1. März 2020;  Relaunch: 31.3.2022; Letzte Ergänzung / page last modified: 22.4.2022