ÖBB Speisewagen Desaster

ÖBB Speisewagen-Desaster – Abgestellt und devastiert

ÖBB Speisewagen Restaurant Eisenbahn
ÖBB Speisewagen bemalt und demoliert am Bahnhof Wien Meidling am 6. November 2024 (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Seit mehr als 1 Jahr vermissen die qualitätsbewusst Reisenden die Speiswägen der ÖBB. Eigentlich sollte laut Anforderungsprofil jede Komposition der Zuggattung „Eurocity“ (EC) einen Speisewagen führen, auch der Intercity hatte vormals ganz selbstverständlich einen Speisewagen im Zugverband. Doch bei der Staatsbahn ÖBB scheint man sich um vorgegebene Qualitätskriterien bei internationalen Zügen wie auch bei höherwertigen nationalen Zügen nicht zu kümmern, man ist der Platzhirsch und glaubt wohl selbstherrlich, Qualität je nach Lust und Laune bzw. Verfügbarkeit von Wagen selbst bestimmen zu können.

Nachdem man schon seit Jahren den damaligen IC 118/119 von Salzburg und später von Innsbruck nach Münster in Westfalen nicht als EC führte sondern als IC (weil man offenbar keinen Speisewagen frei hatte) und nachfolgend auch die DB-ÖBB-Eurocitys nach Italien auf ihrem langen Laufweg ohne Speisewagen fahren ließ (oftmals ohne das im Fahrplan zu vermerken), verkehren nun seit über 1 Jahr auch die verbliebenen EC der ÖBB ohne Speisewagen. Wie von Insidern zu hören ist, wurde die Speisewagen in der „Corona-Zeit“ einfach unsachgemäß abgestellt und die Wiederinbetriebnahme schien wohl zu aufwendig zu sein bzw. scheiterte an den zu geringen Werkstattkapazitäten bei den ÖBB.

ÖBB Speisewagen Restaurant Eisenbahn
ÖBB Speisewagen der Demolierung preisgegeben am Bahnhof Wien Meidling im November 2024. Verluderung von Volksvermögen anstatt den Fahrgästen Qualität zu bieten 🙁

Aber nicht nur die Speisewägen sind abgestellt, sondern – wie in den Medien zu hören war – es sollen sich bis zu einem Viertel der allseits bewährten und beliebten ehemaligen IC/EC-Wagen („Modularwagen“) abgestellt sein, weil man glaubt sie nicht mehr einsetzen zu müssen und weil offenkundig verabsäumt wurde, entsprechende Werkstatt-Kapazitäten vorzuhalten.

ÖBB Speisewagen Restaurant Eisenbahn
So soll es sein – Speisewagen (Restaurant) im Verband eines ÖBB- Eurocitys. Caterer e-Express (Foto vom 16.3.2013)

Speziell als Verstärkerzüge oder zur besseren Ausstattung der oftmals völlig amputierten Intercitys (nur 3 oder 4 Waggons, nur 1 AD-Wagen 1. Klasse statt einem zusätzlichen Abteilwagen 1. Klasse) wären diese bewährten Waggons wichtig. Und nebenbei bemerkt: Die ÖBB haben alte IC-Waggons der DB angemietet aber lassen sie nun ebenfalls abgestellt und diese gammeln vor sich hin.

ÖBB Speisewagen Restaurant Eisenbahn
So lässt es sich reisen! Qualitätsbewusste Zugreisende lieben Speisewägen – und kein „Mobiles Bordservice“ und schon gar keine Automaten!

Fazit: Lässt man bewährte und benötigte Waggons durch die ÖBB vergammeln, so ist das nicht nur eine Minderung der Qualität für die zahlende Kundschaft, sondern man verludert dabei auch Volksvermögen! Wo bleibt da eigentlich die Aufsichtsbehörde, wo der Rechnungshof?!

ÖBB Speisewagen Restaurant Eisenbahn
Devastierte Speisewägen der ÖBB am Bahnhof Wien Meidling – sieht so ein sorgsamer Umgang mit Steuergeldern aus?

Links

DEEF-Special „Bahnhofsgaststätten“ >>>

Webseite der ÖBB PV AG >>>


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 15.3.2026;  Letzte Ergänzung / page last modified 15.3.2026

Westbahn auf der Südbahn

Westbahn fährt ab 1. März 2026 von Wien nach Südösterreich

Westbahn Smile Giruno Villach Hauptbahnhof
„Westbahn-Bussard“ bei der Premierenfahrt im Villacher Hauptbahnhof

Nach der Premierenfahrt mit dem Stadler „Smile“ der Westbahn GmbH starten am 1. März 2026 die planmäßigen Fahrten von Wien über Graz und die Koralmbahn nach Klagenfurt und Villach. Nachfolgend die Presseaussendung der Westbahn GmbH zu diesem Meilenstein.


Wien/Wiener Neustadt/Graz/Klagenfurt/Villach – Ab 1. März ist die Westbahn auch auf der Südstrecke unterwegs: Erstmals verbindet die Westbahn Wien, Graz, Klagenfurt und Villach und schreibt ein neues Kapitel im österreichischen Bahnverkehr. Mit der Expansion auf die Südstrecke baut die Westbahn ihr Angebot weiter aus und stärkt den Wettbewerb im österreichischen Fernverkehr. Für Fahrgäste bedeutet das ein modernes, verlässliches und komfortables Reiseangebot auf einer der wichtigsten Bahnverbindungen des Landes.

Im Vorfeld des offiziellen Starts fand am 28. Februar eine Westbahn-Präsentationsfahrt entlang der Südstrecke statt. Zwischen Villach und Kühnsdorf-Klopeiner See fanden Kennenlernfahrten mit einem SMILE-Hochgeschwindigkeitszug statt, die von zahlreichen Interessierten genutzt wurden. Zudem konnte der neue Hochgeschwindigkeitszug in Wiener Neustadt und Graz besichtigt werden, mit dem die Westbahn künftig auf der Südstrecke fährt.

„Erstmals verbindet die Westbahn Wien, Graz, Klagenfurt und Villach mit einem durchgängigen Angebot. Damit bringen wir nicht nur moderne Hochgeschwindigkeitszüge auf die Südstrecke, sondern setzen auch neue Maßstäbe bei Komfort, Service und Reisequalität. Davon werden alle Bahnreisenden auf der Südstrecke profitieren“, so Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch.

Westbahn "Smile" Graz Hauptbahnhof Giruno
Westbahn „Smile“ im Grazer Hauptbahnhof

Neue Maßstäbe auf der Südstrecke

Die Westbahn-Expansion auf der Südstrecke soll modernes, verlässliches und komfortables Bahnfahren in den Vordergrund rücken. Dafür setzt die Westbahn drei brandneue SMILE-Hochgeschwindigkeitszüge des Schweizer Herstellers Stadler ein – moderne, einstöckige Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, 422 Ledersitzen, kostenlosem WLAN, Steckdosen an jedem Platz und barrierefreiem Zugang. Mit der SMILE-Flotte und den bewährten Westbahn-Features wie Relax Check-in sowie der kostenlosen Sitzplatzreservierung (WestFixplatz) setzt die Westbahn neue Standards bei Reisequalität und Komfort auf der Südstrecke und schafft sowohl für Fernreisende als auch Vielfahrer ein attraktives Angebot. Die Westbahn ergänzt ihr innovatives Konzept durch hohe Servicequalität und einen kundenorientierten Ansatz – der Herzlichkeit der Mitarbeitenden.

„Unser Angebot auf der Südstrecke ist ein Qualitätsversprechen an unsere Fahrgäste: Moderne Züge, hoher Komfort und unsere Kolleginnen und Kollegen machen den Unterschied. Wettbewerb ist für uns der Motor für beste Qualität und ein erstklassiges Reiseerlebnis “, so Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher.

Ab 1. März fährt die Westbahn mit drei täglichen Verbindungen pro Richtung mit Halt in Payerbach-Reichenau. In den kommenden Wochen wird der Fahrplan weiter ausgebaut, mit einem nachfrageorientierten Angebot ab 26. März mit fünf Verbindungen pro Tag und Richtung an Wochenenden (Freitag-Sonntag), rund um Feiertage sowie in Ferien. Ab 29. Mai fahren Westbahn-Züge fünfmal täglich pro Richtung von Montag bis Sonntag zwischen Wien und Villach – mit einem Halt in Semmering (statt Payerbach-Reichenau). Zwischen Wien Hauptbahnhof und Villach halten Westbahn-Züge in Wien Meidling, Wiener Neustadt, in der Semmeringregion, Bruck an der Mur, Graz, Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt sowie Pörtschach am Wörthersee.

Kühnsdorf Klopeiner-See
Wichtig für den Kärntner Tourismus – Halt des Hochgeschwindigkeitszuges der Westbahn in der Region Klopeiner-See

Mit ihrem Fahrplan setzt die Westbahn auf schnelle Direktverbindungen, um den Menschen entspanntes und umsteigefreies Reisen zu ermöglichen. 5-mal täglich gibt es unter anderem:
• Villach – Wien in 3 Stunden 30 Minuten mit 7 Zwischenstopps
• Die mit Abstand schnellste Verbindung Klagenfurt – Wiener Neustadt in 2 Stunden 38 Minuten.
• Kühnsdorf-Klopeiner See – Wien ohne Umstieg in weniger als 3 Stunden.
Bei Onlinebuchungen gibt es zu jedem Ticket bis zu 3 Stunden vor Abfahrt eine kostenlose Sitzplatzreservierung mit dem Westfixplatz. Bei Fahrgästen mit einem Klimaticket Ö ist die kostenlose Sitzplatzreservierung bereits inkludiert. Zusätzlich kann mit einem Klimaticket Ö die Comfort Class in allen Westbahn-Zügen gratis genutzt werden. Auch auf der Südstrecke profitieren Westbahn-Kund:innen von Ermäßigungen zum WestVorteilspreis, mit einer gültigen und personalisierten Bahnermäßigungskarte (z.B. ÖBB-Vorteilskarte oder DB-Bahncard). Für alle ab 65 Jahren gibt es mit Altersnachweis den ermäßigten WestSeniorenpreis.

Westbahn Giruno Smile Stadler Rail
Eine markante Nase hat er, der Westbahn-Bussard

Stimmen zum Westbahn-Start

LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Niederösterreich: „Die Westbahn auf der Südstrecke ist ein Gewinn für Niederösterreich. Für mich zählt, dass unsere Pendler und unsere Familien profitieren. Die Menschen erwarten sich zu Recht ein verlässliches, sauberes und komfortables Bahnangebot. Der Einstieg der Westbahn auf der Südstrecke ist der nächste wichtige Schritt für einen modernen und leistungsstarken Bahnverkehr in unserem Land. Der Wettbewerb ist sicher auch ein Motor hin zu mehr Qualität. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Service sind entscheidend. Unsere Heimatstadt Wiener Neustadt ist die zentrale Verkehrsdrehscheibe unseres Landes. Mit dem Halt der Westbahn wird diese Position klar gefestigt. Eine starke Verkehrsinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Arbeitsplätze, Wirtschaft und Lebensqualität.“

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Steiermark: „Die neuen Verbindungen der Westbahn von Graz nach Wien und Klagenfurt unterstreichen die strategische Bedeutung der Koralmbahn und des Ausbaus der Südstrecke. Damit wird die Koralmbahn zur zentralen Achse im Süden Österreichs und verbindet Regionen, Wirtschaftsräume und Menschen noch enger miteinander. Jeder neue Impuls auf dieser Strecke bedeutet mehr Angebote für die Fahrgäste und rückt die Steiermark noch weiter ins Zentrum.“

Landesrätin Claudia Holzer, Steiermark: „Konkurrenz belebt das Geschäft! Dass die Westbahn auf der Strecke Wien – Graz – Villach ab morgen zunächst täglich drei Verbindungen in beide Richtungen anbietet, ist natürlich zu begrüßen. Mit einem Halt in Bruck an der Mur eröffnen sich dann auch für alle Obersteirer zusätzliche Angebote, gemütlich und komfortabel in rund einer halben Stunde in die Landeshauptstadt Graz zu gelangen. Mit dem hochmodernen ,Stadler SMILE‘, der in Summe über 422 ledergepolsterte Sitze verfügt, wird das Zugfahren zu einem wahren Erlebnis.“

Landesrat Sebastian Schuschnig, Kärnten: „Dass die Westbahn in Kühnsdorf Halt macht, ist eine weitere wichtige Aufwertung des Mobilitätsangebots in Kärnten. Es ist ein massiver Gewinn für alle Pendler, für den heimischen Tourismus und den gesamten Kärntner Wirtschaftsstandort. Südkärnten wird zu einer Mobilitätsdrehscheibe und rückt weiter ins Zentrum. Besonders der Tourismus in der Region kann durch die schnelle und komfortable Anreise neue Zielgruppen aus dem Raum Wien und der Steiermark erschließen. Der Halt in Kühnsdorf ist aber auch eine spürbare Aufwertung für die Lebensqualität der Menschen in der Region.“

Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, Franz Dinhobl: „Durch den Start des Hochgeschwindigkeitszug SMILE von Wien über Wiener Neustadt nach Kärnten wird die öffentliche Verkehrsverbindung in Niederösterreich wesentlich verbessert. Durch diese Hochgeschwindigkeitsverbindung wird der öffentliche Personenverkehr auf eine neue Stufe gestellt.“

Stadtrat Kurt Hohensinner, Stadt Graz: „Mit dem Start der Westbahn auf der Südstrecke von Wien über Graz nach Klagenfurt erleben wir einen weiteren historischen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Graz und den gesamten Süden Österreichs. Dass ein weiterer Schienen-Partner unsere Landeshauptstadt in sein Netz aufnimmt, ist ein klares Signal für die enorme Attraktivität und das Potenzial der ‚Area Süd‘ und der neuen Koralmstrecke. Für Graz bedeutet das: Wir sind nicht mehr nur Zielort, sondern die zentrale Drehscheibe auf einer der modernsten Hochleistungsachsen Europas. Unsere Stadt profitiert unmittelbar von einer deutlich verbesserten Erreichbarkeit über den Schienenweg. Gut erreichbare Verkehrsachsen sind ein entscheidender Standortfaktor – für Unternehmen, Beschäftigte, Studierende und Gäste gleichermaßen. Eine dichte und moderne Taktung schafft die nötige Planungssicherheit, fördert die regionale Wertschöpfung und macht den Wirtschaftsstandort Graz und die gesamte Steiermark im internationalen Vergleich noch attraktiver.“

Koralmbahn Westbahn Giruno Smile
High Speed mit 250 km/h dank der Westbahn im Süden Österreichs

Links

DEEF-Bericht zur Premierenfahrt mit dem „West-Bussard“ von Graz nach Villach >>>

DEEF-Dokumentation Südbahn >>>

DEEF-Dokumentation Koralmbahn >>>

Webseite der Westbahn GmbH >>>


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 1.3.2026;  Letzte Ergänzung / page last modified 1.3.2026

Westbahn-Premierenfahrt mit „Smile“ (Giruno) nach Villach

Westbahn GmbH – Mit dem „West-Bussard“ in den österreichischen Süden

Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Westbahn-Bussard am 28.2.2026 bei der Prämierenfahrt im Grazer Hauptbahnhof (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Ab 1. März fährt nun auch die private Westbahn GmbH  mehrmals täglich über den Semmering in die Steirische Landeshauptstadt Graz und über die Koralmbahn weiter nach Klagenfurt und Villach. Und mit den vorerst 3 Garnituren „Smile“ vom Schweizer Hersteller Stadler bringt man auch die dann schnellsten Züge Österreichs zum Einsatz – die von den SBB als „Giruno“ (rätoromanisch „Bussard“) bezeichneten Triebzüge sind auch in Österreich für 250 km/h zugelassen, also 20 km/h schneller als der Railjet der Staatsbahn ÖBB.

Am Vortag des Starts im Planverkehr war ein ausgewählter Personenkreis eingeladen, sich im Rahmen einer Premierenfahrt von Wien über Graz und die Koralmbahn bis Villach von den Qualitäten des neuen Zuges zu überzeugen. Für DEEF war Chefred Dr. Michael Populorum von Graz bis Villach mit an Bord und kann somit nachfolgend von seinen Eindrücken in einigen Bild berichten.


Über den Bussard /Smile

Die Produktbezeichnung „SMILE“ vom Schweizer Hersteller Stadler Rail bedeutet „Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug“, bis 2017 war die Projektbezeichnung Stadler EC250. Bei den SBB hat der Triebzug die Bezeichnung RABe 501 sowie den Spitznamen „GIRUNO“. Der Namen Giruno leitet sich vom rätoromanischen Wort „Girùn“, deutsch Bussard ab.

Die Ausschreibung der SBB erfolgte im Jahr 2012 für neue internationale Züge primär für den Nord-Süd Verkehr (Gotthard) und nachdem Stadler den Zuschlag erhalten hatte und Einsprüche der Kokurrenz (Alstom, Talgo) abgewiesen wurde, erfolgte im Mai 2017 das feierliche „Roll Out“ bei Stadler in Bussnang. Nach diversen Zulassung auch im benachbarten Ausland sind die Bussarde seit Dezember 2019 im Planverkehr unterwegs, anfangs auf der Gotthard-Route nach Mailand, nachfolgend auch auf anderen Destinationen. Insgesamt hat die SBB 41 Kompositionen geordert, eine Option gibt es auf 90 Kompositionen. Zusätzlich bekommt die Westbahn GmbH 3 „SMILE“-Kompositionen auf Leiasingbasis.

Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Westbahn „Smile“ in Villach Hbf, beim Start Richtung Kühnsdorf-Klopeinersee (Gratis Pendelfahrten am 28.2.2026)

Einige technische Angaben:

1 Komposition ist 11-teilig mit einer Länge von 202 Meter

Jakobsdrehgestelle

Dauerleistung 4.720 kW

8 Motoren

Stromsystem 15 kV/16,7 Hz, 25 kV/50 Hz, 3.000 V Gleichstrom

Zugkraft Anfahrt 3.000 kN

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Sitzplätze 422, davon 117 in der 1. Klasse, 17 im Speisewagen, 4 Rollstuhlplätze

Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Es hat wie bei der West üblich 3 Klassen – hier Standard, dann gibt es noch Comfort+ und First (1. Klasse)

Eindrücke von der Premierenfahrt

Nachfolgend einige Fotos von der Premierenfahrt Graz Hbf.-Villach Hbf am 28. Feber 2026 mit dem „West-Bussard“.

Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Zugschluss des West-Bussards im Grazer Hauptbahnhof
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Schöne Folierung des Bussard im Zuge eines Künstler-Projekts mit viel Werbung für Kärnten
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Eine markante Nase hat er – der Bussard 🙂
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Moderne Displays sind selbstverständlich. Hinweis auf die Nutzung von Comfort Class 2+ durch die Besitzer eines Klima-Tickets
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Premierenfahrt: In Villach Hbf angekommen
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Nicht nur der schnellste sondern auf längster Hochgeschwindigkeits-Zug Österreichs (11 Wagen)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Bereit zur Pendelfahrt von Villach nach Kühnsdorf-Klopeinersee (dort halten ja die RJ der ÖBB nicht)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Zugzielanzeige im Waggon 1 (Standard)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Die Komposition wirkt innen sehr abwechslungsreich – kein langer Großraumwaggon
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Vierergruppen dominieren, vor allem in der Standardklasse (die Komposition wurde für die SBB gebaut, in der Schweiz mag man Vierergruppen)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Fahrradabstellmöglichkeit (es hat 4 fixe Stellplätze im Zug)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Gepäck- und Warenabstellmöglichkeit
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Wagenübergang
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Der Speisewagen wird bei der West dann als Comfort 2+ angeboten. Ob es dort eine Bewirtschaftung geben wird?
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Viele 2er-Sitze hat es in der Comfort-Klasse (war als 1. Klasse für die SBB gedacht)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
2er-Sitzgruppe mit Tisch
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Auffälliges Außendesign
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
1 Waggon hat 1. Klasse (First)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Außer einem großen Tisch bei der Vierergruppe ist die 1. Klasse ident mit der Comfort 2+
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Die Abfallbehälter am Platz sind bei der West zugeklebt (> Behälter an den Wagenübergängen)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Praktisch bei diesen 2er-Sitzen in der Comfort-Klasse sind die Abstellmöglichkeiten für bspw. einen Aktentasche oder Notebook (links vom Sitz)
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Moderner Arbeitsplatz des Triebfahrzeugführers
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Mit 249 km/h auf der Koralmbahn durch die Weststeiermark
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Full Speed – 250 km/h sind erreicht. Außer dem Summen der 8 Motoren ist es relativ ruhig im Waggon. Auch bei der Einfahrt in den Koralmtunnel, da meinte man bei der ÖBB-Premierenfahrt, den Railjet hauts aus den Schienen
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Für die Tourismusregion rund um den Klopeinersee ein Segen – die Westbahn hält während die ÖBB-Railjets durchfahren.
Westbahn Südbahnstrecke Stadler Smile Giruno Bussard Eisenbahn Österreich
Bussard – Willkommen auf Österreichs Schienen 🙂

Fazit

Neue Maßstäbe auf der Südbahnstrecke. Erfreulich, dass so eine modernere Komposition nun auf Österreichs Schienen unterwegs ist. Nach dem Railjet und dem Comfort-Jet der CD ist nun mit dem „Bussard“ der Westbahn der modernste und schnellste Zug von Wien in den Süden Österreichs unterwegs. Das Design modern, für meinen Geschmack etwas zu wenig „Wohnzimmer-Atmosphäre“ – aber das ist ja leider bei fast allen neuen Zügen so. Für mich eher negativ sind die Sitze (getestet in der Comfort-Klasse), die sich nicht wirklich verstellen lassen und die Rückenlehne ist mir einfach zu steil. Wir wünschen dem „West-Bussard“ allezeit Freie Fahrt und viele und zufriedene Fahrgäste.


Nota bene: Die An- und Abreise von/nach Salzburg erfolgte mit dem ÖBB Railjet in der Businessklasse. Das Wetter war prächtig, allerdings waren die Scheiben derart verdreckt, dass man kaum einen ungetrübten Blick auf die Landschaft werfen konnte. Und nach dem Aufdrücken der Außentüren musste man sich die Hände waschen, die waren – wie fast tagtäglich – extrem verschmutzt!! 🙁


Links

Zum Pressetext der Westbahn GmbH zum Start auf der Südstrecke >>> 

DEEF-Dokumentation Südbahn >>>

DEEF-Dokumentation Koralmbahn >>>

Webseite der Westbahn GmbH >>>


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Erstmals Online publiziert: / page first published 28.2.2026;  Letzte Ergänzung / page last modified 1.3.2026

Eisenbahn Rosenheim Kiefersfelden Kufstein

Neu am Server von DEEF ist eine Dokumentation der Eisenbahnstrecke von

Rosenheim über Kiefersfelden nach Kufstein

Eisenbahn Rosenheim Kufstein BrannenburgRaubling Kiefersfelden
ET 323 der BRB als RB 54 nach Kufstein im Bahnhof Rosenheim auf Gleis 5

Diese wichtige internationale Eisenbahnstrecke wird in diesem Beitrag von Dr. Michael Populorum in vielen Bildern und Videos dokumentiert. Neben dem nationalen und internationalen Personenverkehr ist hier der Güterverkehr stark präsent, der Waren im Nord-Süd Verkehr über den Brenner transportiert

Hier geht es zur Dokumentation >>>


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Erstmals Online publiziert: / page first published 24.2.2026;  Letzte Ergänzung / page last modified 24.2.2026

Conegliano – Ponte nelle Alpi-Polpet Eisenbahnstrecke

Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation über die Eisenbahnstrecke

Conegliano – Vittorio Veneto -Ponte nelle Alpi-Polpet

Ferrovia Conegliano Vittorio Veneto Pont nelle Alpi-Polpet Eisenbahn Italien Belluno
Dieseltriebwagen MD 052 vom Typ Minuetto im Ausgangsbahnhof Conegliano (Foto Archiv Dr. Michael Populorum, aufgenommen 8. Oktober 2015)

Eine sehr interessante Eisenbahnstrecke mit vielen Tunnel führt von Conegliano an der Hauptstrecke nach Treviso über Vittorio Veneto nach Ponte nelle Alpi-Polpet nächst der Provinzhauptstadt Belluno. Die Dieselstrecke wurde im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Cortina 2026 elektrifiziert und stellt nun die direkte Route nach Treviso dar.

Hier geht es zur Dokumentation mit vielen interessanten Fotos >>>

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Belluno Feltre Montebelluna Treviso Eisenbahn

Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation der

Eisenbahnstrecke Belluno-Feltre-Montebelluna-Treviso

Belluno Feltre Montebelluna Treviso Bahn Eisenbahn Italien
Wendezug mit Dieseltraktion nach Padua über Feltre im Bahnhof Belluno (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Die Eisenbahnstrecke schlängelt sich anfangs entlang der Piave dahin und zahlreiche Tunnel werden durchfahren. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Cortina 2026 wurde die Eisenbahnstrecke elektrifiziert.

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Belluno Calalzo Eisenbahn

Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation der

Eisenbahnstrecke Belluno – Ponte nelle Alpi-Popet -Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina

Bellluno Calalzo Bahn Eisenbahn Italien
ALn Dieseltriebwagen im Bahnhof Ponte nelle Alpi-Polpet auf der Fahrt Richtung Calalzo (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Von Belluno über Ponte nelle Alpi-Polpet verläuft diese nicht-elektrifizierte Eisenbahnstrecke der Piave aufwärts nach Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina, wo man bis in die 1960er Jahre Anschluss an die Dolomitenbahn nach Cortina d’Ampezzo hatte. Von dort ging es dann weiter nach Toblach an der Pustertalbahn. Diese leider stillgelegte Bahnstrecke wurde deshalb auch Ampezzaner Bahn genannt. Heutzutage bringt ein Autobus die Fahrgäste von Calalzo nach Cortina.

Die verdieselte Bahnstrecke nach Calalzo ist recht abwechslungsreich und hat zahlreiche Tunnel. Wenn Sie mehr über diese interessante Eisenbahnstrecke wissen möchten, dann klicken sie hier >>>.

Es hat auch zahlreiche interessante Fotos in dieser Dokumentation!


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Linie 44 Belgien Verviers-Pepinster-Spa-Luxembourg

Neu bei DEEF-Online ist eine Dokumentation der

Eisenbahnlinie 44 in Belgien

Belgien Eisenbahn Linie 44 Verviers Pepinster Spa Geronstere Stavelot Luxembourg
Triebwagen 178 der SNCB auf der Fahrt von Spa Gernonstere nach Verviers im Keilbahnhof Pepinster (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Die Eisenbahnlinie 44 führt von Pepinster in die Wasserstadt Spa und früher liefen die Gleise weiter nach Stavelot und Richtung Süden nach Luxembourg. Die meisten Züge werden bis in die Stadt Verviers durchgebunden. Der prächtige historische Jugendstilbahnhof von Verviers ist ein sogenannter Reiterbahnhof, der von Pepinster ein Keilbahnhof.

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Rittnerbahn Bozen Himmelfahrt Oberbozen Klobenstein

Die Rittnerbahn als Motor des Tourismus

Rittnerbahn Ferrovia del Renon
Rittnerbahn Zugkreuzung in Lichtenstern mit altem und neuen Triebwagen

Heute verkehrt die schmalspurige Rittnerbahn (Meterspur) von Himmelfahrt über Oberbozen nach Klobenstein. Viele Touristen, einheimische wie auswärtige Ausflügler nutzen diese Eisenbahn am Hochplateau des Ritten. Das Hochplateau des Ritten erreicht man in wenigen Minuten mit der neuen Rittner Seilbahn, einer 3S-Bahn,  mit schönem Talblick auf den Bozner Talkessel sowie das Gebirgspanorama rundum, darunter die Rebhänge von Magdalena.

Bis 1966 fuhr man mit einer Zahnradbahn von Bozen hinauf nach Himmelfahrt, eine Verlängerung quasi der Bozner Straßenbahn. Relikte von dieser Zahnradbahn lassen sich noch einige finden und werden im Beitrag im Bild präsentiert. Dazu gibt es natürlich viele Fotos von der noch aktiven Bahn, dazu noch einige interessante Videos.

Hier geht es zur detaillierten Dokumentation über die Rittnerbahn >>>


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Niederösterreich Bahnen Jubiläum 2025

Die Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) feiern das 15 Jahr-Jubiläum im Jahr 2025

15 Jahre Niederösterreich Bahnen Jubiläum 2025 NÖVOG
Himmelstreppe ET 2 wurde mit dem Jubiläums-Logo „15 Jahre NÖ-Bahnen“ beklebt

Auftakt mit Festakt im Headquarter der NÖVOG in St. Pölten

Im Dezember 2025 jährte sich die Übernahme von

Mariazellerbahn

Citybahn Waidhofen

Wachaubahn

Waldviertelbahn

Reblaus Express

Schneebergbahn

15 Jahre Niederösterreich Bahnen Jubiläum 2025 NÖVOG
Die Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908 in Linz)kam rechtzeitig von der Revision aus dem BW Meiningen zurück und wurde zur Feier des Tages angeheizt

zum bereits 15. Mal. Der Fahrplanwechsel im Dezember 2010 gab den offiziellen Startschuss für die Erfolgsgeschichte der Niederösterreich Bahnen. In diesen 15 Jahren wurden 284 Mio. Euro in die Zukunft der Schienenbahnen investiert und diese im Sinne der Niederösterreicher neu ausgerichtet. Und diese Investitionen haben sich bezahlt gemacht: Seit 2010 haben die sechs Bahnen 15 Mio. Fahrgäste transportiert und dabei 14 Mio. Schienenkilometer zurückgelegt.

15 Jahre Niederösterreich Bahnen Jubiläum 2025 NÖVOG
Die Werktstätte der NÖ-Bahnen in St. Pölten Kaiserwald mit einigen Triebfahrzeugen der 6 Bahnen vor der Halle aufgestellt

Diese Erfolgsstory sollte natürlich gebührend gefeiert werden und im Festzelt auf dem Firmengelände der NÖVOG nächst der Haltestelle Kaiserwald der Mariazeller Bahn wurde am 23. Jänner 2026 ordentlich gefeiert. Nach Statements der NÖVOG-Geschäftsführer und vom zuständigen LH-Stv. Udo Landbauer konnten die geladenen Gäste bei einem Gewinnspiel interessante Preise wie Führerstandsmitfahrt oder Frühstück im Panoramawagen gewinnen, bevor das Spezialitätenbuffet eröffnet wurde. Dabei konnten regionale Spezialitäten aus den Gebieten der 6 NÖVOG-Bahnen genossen werden.

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Herrliche Schmankerl gab es bei der Feier, fest wie flüssig
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Die aus lauter Mitarbeitern der NÖ-Bahnen bestehende Band „Blinding Lights“ sorgte für guten Sound beim Fest

Zum Abschluss konnten noch die Werkstattanlagen der NÖVOG in St. Pölten mit sachkundiger Führung erkundet werden. In der Werkstatt St. Pölten werden primär die Nostalgiefahrzeuge unterhalten, die neuen Himmelstreppen sind im Betriebszentrum Laubenbachmühle am Beginn der Bergstrecke der Mariazellerbahn stationiert.

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Abgestellte Oldtimer vor der Werkstätte

Fazit: Gratulation an die Niederösterreich Bahnen zu diesem Erfolg, der beim alten Betreiber ÖBB nie und nimmer möglich gewesen wäre!

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Jubiläums-Triebwagen ET 2

Nachfolgend sei der Pressetext der NÖVOG vom 23.1.2026 wiedergegeben:

„Das Jubiläumsjahr 2025 war das fahrgaststärkste Jahr in der Geschichte unserer Niederösterreich Bahnen. 1,45 Millionen Fahrgäste bedeuten ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum kommt nicht von ungefähr. Es ist das Ergebnis von Verlässlichkeit, Qualität und einem Angebot, das sich an den Bedürfnissen unserer Landsleute orientiert“, informiert NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Als besonders starkes Beispiel hebt Landbauer die Mariazellerbahn mit über 2.000 Fahrgästen pro Werktag hervor. „Unser 30-Minuten-Takt auch nachmittags nach Kirchberg an der Pielach ist ein voller Erfolg. Das zeigt, welches Potenzial Regionalbahnen haben, wenn Taktung, Infrastruktur und Dienst am Kunden zusammenpassen. Unsere Mariazellerbahn ist längst mehr als eine Bahnlinie, sie ist Alltagsverkehr, Tourismusmagnet und Vorzeigemodell zugleich“, so Landbauer.

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NÖ-Verkehrslandesrat Udo Landbauer flankiert von den NÖVOG Geschäftsführern Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl vor der „Jubiläums-Himmelstreppe“ (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Landbauer sieht im Fahrgastrekord die Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: „Die Strahlkraft unserer Niederösterreich Bahnen geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Den Erfolg machen unsere Mitarbeiter. Hier wird nicht verwaltet, sondern gestaltet. Probleme werden gelöst, in den Werkstätten genauso wie draußen beim Fahrgast.“

Seit 2010 wurden insgesamt 110 Kilometer Gleis neu verlegt, 24 Bahnhöfe und Haltestellen modernisiert und 1.270 Masten bei der Mariazellerbahn neu errichtet. „Diese Investitionen und die so erfolgreiche Neuausrichtung der Bahnen wären ohne den starken Rückhalt und die Unterstützung aus den Regionen und Standortgemeinden nicht möglich gewesen“, betonen die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl anlässlich des Jubiläums. „Die Niederösterreich Bahnen haben sich in nur 15 Jahren zu einer beeindruckenden Erfolgsstory entwickelt. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren vor der Übernahme der Bahnen in der NÖVOG tätig, heute gestalten 480 Menschen mit viel Herzblut die Mobilität von morgen. Erfolge sind nur gemeinsam möglich – unser Dank gilt daher vor allem unserem großartigen Team“, so Schroll und Hasenöhrl abschließend.

Die NÖVOG wurde 1993 als Verkehrsorganisationsgesellschaft gegründet, um den Pendlerverkehr in die damals noch junge Landeshauptstadt St. Pölten mit der Wieselbusflotte zu organisieren. Mit der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung zur Übernahme der Regionalbahnen zwischen Land NÖ, Bund und ÖBB im Jänner 2010 erhielt die NÖVOG den Auftrag zur Umsetzung dieser Vereinbarung und wurde in ein operatives Verkehrsunternehmen umgewandelt. Im Dezember 2010 erfolgte schließlich die Übernahme sämtlicher von den ÖBB übertragenen Strecken und damit die langfristige Sicherung der Regionalbahnen.

Mit den Niederösterreich Bahnen (Mariazellerbahn, Citybahn Waidhofen, Wachaubahn, Waldviertelbahn, Reblaus Express, Schneebergbahn, Gemeindealpe Mitterbach und Schneeberg Sesselbahn), 578 Regionalbuslinien und 14 bedarfsgesteuerten Verkehren ist die NÖVOG Gruppe heute die zentrale Mobilitätsgesellschaft des Landes Niederösterreich. 480 Mitarbeitende arbeiten an elf Standorten in 55 unterschiedlichen Berufsbildern.


Noch einige Fotos von der Werkstatt-Besichtigung

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Werkstätte der Niederösterreich Bahnen in St. Pölten
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Werkstätte der NÖ – Bahnen in St. Pölten
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Werkstätte der Niederösterreich Bahnen in St. Pölten
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Werkstätte der NÖ – Bahnen in St. Pölten – E 11 erstrahlt in neuer alter „Jaffa-Lackierung“
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Werkstätte der Niederösterreich Bahnen in St. Pölten
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V9 wird meist vor Bauzügen eingesetzt
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Werkstätte der NÖ – Bahnen in St. Pölten
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Typnschild der Mh.6
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Werkstätte der Niederösterreich Bahnen in St. Pölten. Hilfszug bestehend aus einem „Goldenen Triebwagen“
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Und täglich grüßt der Ötscher Bär
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Auch die NÖVOG hat ein „Postkastl“
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Für die Bergstrecke essentiell zur Schneeräumung
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Neues Highlight (nach Schweizer Vorbild) ein offener Wagen, der beim Ötscher Bären mitgeführt wird
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Nochmals Gratulation zum schönsten Platz Österreichs 2025! Obwohl Salzburger habe ich in diesem Fall Werbung für NÖ gemacht 🙂

Links

Webseite der Niederösterreich Bahnen >>>

DEEF-Dokumentation Mariazeller Bahn >>>

DEEF-Dokumentation Reblaus-Express >>>

DEEF-Dokumentation Citybahn Waidhofen >>>

DEEF-Dokumentation Wachaubahn >>>

DEEF-Dokumentation Waldviertel Bahnen >>>

DEEF-Dokumentation Schneebergbahn >>>

DEEF-Beitrag Niederösterreich Bahnen Bilanz-PK 2023 >>>

DEEF- Beitrag Frühstücken im Panoramawaggon auf der Mariazeller Bahn >>>


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Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 28.1.2026;  Letzte Ergänzung / page last modified 1.2.2026