News2019+

Brennerbahn Wanderung alte Strecke Brenner-Gossensass

Neu bei DEEF-Online ist eine Doku zur

Eisenbahnarchäologischen Wanderung auf der alten Brennerbahn vom Brenner nach Gossensass

Dieser 4-teilige Reader mit vielen Fotos zeigt den Zustand und die Relikte der alten Brennerbahn zwischen dem Brenner und Gossensass. Man kann diesen Abschnitt zu Fuß oder per Fahrrad machen und die Wanderung ist durchaus auch familientauglich. Der Weg ist asphaltiert und die 2 Tunnel (ohne Aster-Tunnel) sind beleuchtet.

Die neue Strecke der Brennerbahn führt ja durch den Pflerschtunnel, ist schneller aber hat keine so tollen Ausblicke auf Natur und Kultur wie die alte Brennerstrecke.

Hier geht es zur reich bebilderten Doku >>>

Brenner Bahnhof Eurocity
Eurocity im Grenzbahnhof Brenner

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Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 9.1.2026 Letzte Ergänzung / page last modified 9.1.2026

DEEF Online-Blogs 2024 erschienen

Jahresband DEEF Online-Blogs / Beiträge 2024 erschienen

Eisenbahn Literatur
DEEF Online Blogs 2024 Cover Foto

Seit 2012 werden die im Laufe eines Kalenderjahres auf den Webseiten von DEEF publizierten Blogs und Beiträge/Seiten in einem Sammelband zusammengefasst, vor allem deshalb, um in der schnelllebigen Zeit des Internets die Inhalte dauerhafter (in Bibliotheken) für die Nachwelt zu erhalten. Waren die ersten Bände noch in Papierform erschienen, so erscheint der Sammelband nun schon seit einigen Jahren auf einer modernen Datenspeicherkarte als E-Book (PDF-Format).

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Hochwertige USB-Karte, silber-metallic, USB 2.0, 8 GB, extrem flaches Design (2,6 mm), inkl. flacher Aufbewahrungsbox mit Magnetverschlüssen (Maße: 91,6 mm x 64,5 mm x 5,5 mm)

Das hat mehrere Vorteile sowohl für den Herausgeber als auch für die Leserschaft – der Produktionsvorgang und die Produktionskosten sind überschaubar, die Seitenanzahl hat keine Auswirkung auf die Kosten, multimediale Inhalte (bspw. Videoclips) können eingefügt bzw. verlinkt werden und der Inhalt kann am PC oder Tablet gelesen oder aber vom Leser ausgedruckt werden.

Der vorliegende Band Nummer 39 in der DEEF-Schriftenreihe beinhaltet die Beiträge, die im Jahr 2024 auf den DEEF-Webseiten publiziert wurden. Es sind dies 61 Beiträge, die hier präsentiert werden. Dabei handelt es sich um Beiträge in Wort, Bild und Video, die im Jahr 2024 aktuell waren aber auch um Beiträge, die aus aufgearbeitetem Archiv-material entstanden sind.

Die im letzten Jahresband angesprochenen „Verrücktheiten“ in Politik und Gesellschaft gingen auch 2024 munter weiter. Ich erspare mir dieses Jahr, diese und neu dazugekommene nochmals aufzulisten.

Ein Punkt erscheint mir aber dringend hier angeführt zu werden, nämlich das in einer Demokratie verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit. Aktuell wird diese immer öfter auch in Europa eingeschränkt, Paradebeispiel ist unser Nachbarland Deutschland. Dort wird in einer Art DDR 2.0 jede Meinungsäußerung, die nicht dem „Mainstream“ (Propaganda) der herrschenden „Elite“ entspricht, geächtet, ausgegrenzt und verunglimpft. Nicht nur verbal – ein Diskurs wäre ja in einer Demokratie wünschenswert – nein es werden auch einer Demokratie unwürdige Taten gesetzt. Vom „Debanking“ bis hin, dass bei missliebigen Meinungsäußerungen bzw. durch ein Posting in den Sozialen Medien plötzlich das Wohnhaus von der Polizei umstellt wird oder die Wohnung gestürmt wird und das mit hahnebüchenen Begründungen (falls überhaupt). Einschüchterungen pur, so wie das wohl in autoritären Staaten der Fall sein dürfte. Daher: Zurück zur bewährten alten Normalität, die hat unseren Staat und unsere Gesellschaft groß und erfolgreich gemacht!

Bei so zahlreichen Verrücktheiten und Gefahren treten die aktuellen Probleme der Staatsbahnen in Österreich und Deutschland doch etwas in den Hintergrund, auch wenn diese mehr als gravierend sind und tagtäglich die Fahrgäste verärgern.

Ich darf der Leserschaft viel Freude bei der Lektüre des vorliegenden Bandes DEEF-Online-Blogs 2024 wünschen.

Grödig/Salzburg, im November 2025
Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum

Michael Alexander Populorum: Sammelband DEEF Online-Blogs 2023. Schriftenreihe des Dokumentationszentrums für Europäische Eisenbahnforschung (DEEF), Band 38, 1. Auflage 2024. E-Book (pdf auf USB-Karte). © Mercurius Verlag Grödig/Salzburg ISBN 978-3-903132-27-6.

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Übersicht über alle DEEF-Publikationen >>>

Gewidmet ist der DEEF-Sammelband – Analog 2023:

Für ein Europa der Freiheit, der Gerechtigkeit, des Frie-dens, des Wohlstands und der Selbstbestimmung!

Credo:
Europa in seiner Vielfalt ist wunderbar!
Lassen wir uns das nicht durch abgehobene Politiker und Bürokraten nehmen!

Zurück zur bewährten alten Normalität!


Inhalt DEEF Jahresband Online-Blogs 2024

1. Die neue Komperdellbahn in Serfaus 10
2. Komperdellbahn in Serfaus feierlich eröffnet und eingeweiht 41
3. Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) Bilanz 2023 und Ausblick 2024 50
4. Jahresband DEEF Online-Blogs 2022 erschienen 56
5. Die Opicina Tram / Tranvia di Opicina – Letztes Relikt der Straßenbahn von Triest 62
6. Albus Salzburg -Umstieg auf nachhaltigen Diesel „HVO-100“ 80
7. Erfolgreiche Schmalspurbahn: Die Nonstalbahn / Lokalbahn Trient – Malé – Marilleva – Mezzana 84
8. Die Bahnstrecke Bozen – Verona, auch Südtiroler Bahn oder Etschtalbahn 131
9. Die Pustertalbahn – innerösterreichisch, korridorisch, (süd-)tirolerisch – neue Power von Innichen nach Franzensfeste 177
10. Die Brennerbahn – wichtig(st)e Nord-Süd-Alpentransversale Europas 208
11. Bahnportrait Südtirol: Die Bozen-Meraner-Bahn 278
12. Brenner Basis Tunnel BBT – Besuch mit Führung in den Tunnelwelten Steinach am Brenner 317
13. Die Vinschgaubahn von Meran nach Mals – Eine Tiroler Erfolgsgeschichte der Neuzeit 329
14. Raketen statt Bier – Rüstung im 2. Weltkrieg in der Zipfer Brauerei, Deckname Schlier 377
15. Kohle-Brecher Rabelsberg in Ampflwang 404
16. Die Graseckbahn (alt) in Garmisch-Partenkirchen: Älteste Kleinkabinenseilbahn der Welt 407
17. Eröffnung der Koralmbahn auf Kärntner Seite 422
18. Mariazellerbahn Panoramawaggons – Genussvoll reisen nach Schweizer Vorbild 431
19. Die Lärchfilzkogelbahn in Fieberbrunn 440
20. Niederösterreich Bahnen / NÖVOG: Reblausexpress und Waldviertelbahn starten in die Saison 2024 452
21. Balkanreise 2024 – Von Salzburg nach Pristina (Kosovo) und retour mit Zug, Bus und Schiff 456
22. Die “Bockerlbahn” in Bürmoos (1882-2000) 515
23. Deutsche Bahn (DB) mit Chaos nach Gewitter 537
24. Rezension Wege aus Eisen im Burgenland 539
25. Eisenbahnmuseum Strasshof “Das Heizhaus” 542
26. Die Leobersdorfer Bahn oder was blieb von den visionären Planungen? – Ein Reader in 4 Teilen 557
27. Die Leobersdorfer Bahn – Ein Reader in 4 Teilen 566
28. Die Leobersdorfer Bahn – Ein Reader in 4 Teilen 595
29. Die Leobersdorfer Bahn – Ein Reader in 4 Teilen 620
30. Taurachbahn 2024 – Dampfzugfahrt durch den sommerlichen Lungau 649
31. Mit dem Zayataler Schienentaxi in die Kellergasse Asparn/Zaya 657
32. Die Granitbahn / Hauzenbergerbahn wieder in Teil-Betrieb 668
33. Die Schliersbergbahn in Schliersee (Oberbayern) 676
34. Die Gurktalbahn oder was von ihr noch übrig blieb. Besuch bei der 1. Österreichischen Museumsbahn 686
35. Dajti Ekspres – Mit der Gondelbahn auf den Hausberg von Tirana (Albanien) 710
36. Geburtstagsparty für die Dampflok Orenstein & Koppel 366 – 125 Jahre jung 723
37. Die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn 727
38. Ja zum S-Link Salzburg – Backbone einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur 756
39. Eiger Express – Schweben mit der Gondelbahn durch die Eiger Nordwand 763
40. Die Wengernalpbahn von Grindelwald auf die Kleine Scheidegg 775
41. Ehemalige Ybbstalbahn – Auf Spurensuche in Ybbsitz 798
42. Die Jungfraubahn “Top of Europe” – von der Kleinen Scheidegg hinauf auf´s Jungfraujoch 812
43. Eisenbahnarchäologische Spurensuche rund um Zistersdorf (Weinviertel) 844
44. Großes Chaos beim ÖBB-Ticketing / Reservierungen 866
45. Seilbahn Sonntag-Stein – Pendelbahn im Großen Walsertal 876
46. Wälderbähnle Museumsbahn und ehem. Bregenzerwaldbahn Bregenz – Bezau 890
47. Ja zur Salzburger Mobilitätslösung mit dem S-Link als Herzstück 926
48. S-Link Salzburg – Abschlusskundgebung der Befürworter 936
49. Das Rheinbähnle 940
50. Seilbahn Bezau 975
51. Die Mellaubahn – Seilbahn im Bregenzerwald 990
52. Wiener Tramwaymuseum Depot Traiskirchen 1002
53. Die Predigtstuhlseibahn Bad Reichenhall – eine Nostalgieseilbahn der Extraklasse 1029
54. Koralmbahn – Meilenstein bauliche Inbetriebnahme Koralmtunnel 1054
55. Die Standseilbahn Zermatt – Sunnegga (Sunnegga Express) 1069
56. Das Riffelalptram in Zermatt 1078
57. Jahresband DEEF Online-Blogs 2023 erschienen 1085
58. Aktivitäten & Fahrten mit ausgewählten Bahnen im Jahr 2024 – Ein ganz persönlicher Jahresrückblick 1093
59. Die Metro von Genua / Metropolitana di Genova 1139
60. Das Eisenbahnmuseum von La Spezia (Ligurien) 1151
61. Eisenbahn in Österreich 2024 – was lief gut, was lief schlecht? Ein Kurz-Resümee 1177

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 31. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 31.12.2025

Tegernseebahn

Teaser / Neu auf unserem DEEF-Server

Die Tegernsee Bahn – Eisenbahnstrecke Schaftlach – Gmund – Tegernsee

Integral Triebwagen Tegernsee Bahn Eisenbahn Bayern
2 Integral-Dieseltriebwägen im Bahnhof Gmund am Tegernsee bei der Kreuzung auf der eingleisigen Strecke

Die Tegernseebahn ist eine 12 km lange nicht elektrifizierte Stichbahn, welche von Schaftlach über Gmund nach Tegernsee am gleichnamigen See führt. Bedient wird die Strecke im Stundentakt bzw. Halbstundentakt von den Zügen der Bayerischen Oberland Bahn (BOB  bzw. BRB), deren Dieselgarnituren im Münchner Hauptbahnhof abfahren und im Bahnhof Schaftlach vom Zugteil nach Lenggries „geflügelt“ (abgekoppelt) werden.

Die Züge ins Bayerische Oberland sind immer stark frequentiert, nutzen doch viele Städter die Gegend rund um den Tegernsee und den Schliersee als Naherholungsgebiet.

Hier geht es zur detaillierten Dokumentation in Wort, Bild und Video >>>


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 30. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 30.12.2025

ÖBB neue Zuggattung Interregio

ÖBB: Neue Zuggattung Interregio (IR) – Richtiger Ansatz, schlechte Umsetzung

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Garnitur 4746 635 als IR Salzburg Hbf – Wörgl am 14.12.2025 im Salzburger Hauptbahnhof kurz vor der Abfahrt (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Nun hat auch Österreich seinen Interregio, nachdem dieser in der Schweiz seit Jahren etabliert ist und von 1988 bis 2006 auch Deutschland diese Zuggattung hatte (Als Nachfolge der „Schnellzüge“). Auch andere Länder haben solche oder ähnlich Zuggattungen oder hatten wie, wie bspw. in Italien, wo diese Züge einst „Interregionale“ hießen.

Im Zuge des Fahrplanwechsels 2025/26 mit Eröffnung der Koralmbahn (wahrlich ein Meilenstein – Danke dem spiritus rector Jörg Haider!) führten die ÖBB nun eine Zuggattung des Fernverkehrs namens „Interregio“ ein primär als schnelle Verbindung zwischen Ballungsräumen und Ländlichem Raum.

Dazu möchte ich das Verkehrministerium (aktueller Name Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) zitieren:

„Der Bund nimmt die umfassenden Änderungen zum Anlass, das Angebot im Fernverkehr auf den inneralpinen Strecken neu zu ordnen. Damit die alpinen Regionen Österreichs im Fernverkehr weiterhin gut erreichbar sind, werden im Dezember 2025 – mit Fahrplanwechsel 2025/26 – mehrere sogenannte „InterRegio“-Linien (Abkürzung: IR-Linien) neu eingeführt werden. Bei InterRegio-Zügen handelt es sich um mittelschnelle Fernverkehrszüge, die täglich von morgens bis abends im 1-Stunden- oder 2-Stunden-Takt verkehren werden. Sie sollen zum einen alpine Regionen erschließen und miteinander verbinden und zum anderen in bestimmten (Knoten-)Bahnhöfen optimierte Anschlüsse zu (inter-)nationalen Fernverkehrszügen herstellen. Auf allen IR-Linien werden von Anfang an planmäßig ausschließlich barrierefreie Neufahrzeuge zum Einsatz kommen.

Durch den deutlichen Angebotsausbau wird sich für viele alpine Regionen ab Dezember 2025 die Anbindung im Fernverkehr auf der Schiene gegenüber dem Status Quo erheblich verbessern. Die Gesamtreisezeiten werden auf fast allen Verbindungen entweder annähernd jenen von heute entsprechen oder sich verkürzen. Auf mehreren Relationen wird es neu regelmäßige Direktverbindungen geben, z.B. zwischen dem Aichfeld und der Landeshauptstadt Graz. Auf keiner inneralpinen Strecke wird es im Zuge der Inbetriebnahme der Koralmbahn zu einer Reduktion des Angebots im Fernverkehr kommen.

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Haltemuster des IR Salzburg-Wörgl

Folgende sechs IR-Linien sollen im Dezember 2025 eingeführt werden:

IR-Linie Aichfeld: Graz – Bruck an der Mur – Knittelfeld – Unzmarkt – Klagenfurt

IR-Linie Ennstal: Graz – Bruck an der Mur – Selzthal – Bischofshofen – Zell am See – Wörgl – Innsbruck

IR-Linie Pyhrn: Graz – Leoben – Selzthal – Kirchdorf an der Krems – Linz

IR-Linie Pinzgau: Salzburg – Bischofshofen – Zell am See – Wörgl

IR-Linie Alpe-Adria: Salzburg – Bischofshofen – Spittal-Millstättersee – Villach

IR-Linie Mur-Drau: Graz – Spielfeld-Straß (– Maribor – Slowenien bzw. Kroatien)“ (Quelle Webseite des Ministeriums)

Soweit die Theorie. Die IR haben ihren Betrieb aufgenommen, doch es kam, wie es bei den ÖBB leider oftmals kommen musste. Idee gut, die Umsetzung eine Chuzpe, nämlich

Das Rollmaterial besteht aus notdürftig adaptierten S-Bahn Garnituren, ein No Go im Fernverkehr

Statt Intercitys oder City-Shuttle Garnituren mit 5 Wagen, die bis dato schon gut ausgelastet waren, kommt nun eine 3-teilig S-Bahn Garnitur daher. Man fragt sich schon, welche „Planer“ da bei den ÖBB das Sagen haben. Dem „kleinen Maxi“ in der 2. Klasse Volksschule würde wohl sofort  auffallen, dass sich das von der Fahrgastkapazität nie und nimmer ausgehen kann

Die 1. Klasse, die man da in die S-Bahngarnitur hineingeschustert hat, entspricht nicht den Erwartungen, die ein qualitätsbewusster Reisender von einer 1. Klasse erwartet. Die Sitze sind nicht für lange Fahrten geeignet, es hat eine 2+2 Bestuhlung statt 1+2 und diese 12 Plätze sind nicht einmal vom Einstiegsbereich und der 2. Klasse durch eine Tür abgetrennt. Und wirklich wertig oder gemütlich ist der Bereich auch nicht.

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Die 1. Klasse, nicht wirklich einladend und die Sitze sind die gleichen wie in der 2. Klasse – nur anderer Bezug aber nicht für stundenlange Fahrt geeignet

Schaut man bspw. in die Schweiz, dann verkehren dort entweder Traverso-Triebwägen mit wirklicher 1. Klasse und deutlich längeren Kompositionen oder Dostos oder ehemals Einheitswagen iV mit wirklich bequemer 1. Klasse so wie vom Intercity her gewohnt. Und die IR damals bei der Deutschen Bahn waren IC-ähnliche Waggons und hatten auch einen Speisewagen dabei (Bord-Bistro).

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Der „Speisewagen“ des IR – peinlich

Diese heutigen „Planer“ bei den ÖBB scheinen diese IR in CH und D offenbar nicht zu kennen, offenbar nicht mal vom Hörensagen. Denn sonst hätten sie wohl nicht so einen Pfusch auf die zahlende Kundschaft losgelassen.

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Meine 1. Fahrt ging von Hallein nach Salzburg. Gleich mal mit ordentlicher Verspätung

Auch wenn diese adaptierten S-Bahn-Garnituren nur eine Notlösung darstellen und in 1 oder 2? Jahren die eigentlich für diesen Verkehr vorgesehen Mireo-Garnituren kommen sollten (Lieferschwierigkeiten oder wieder mal zu spät bestellt?), so gibt es aktuell immer noch keine Infos darüber, welches Fassungsvermögen und welche Ausstattung diese Mireos dann haben werden.

Als Verbesserung dieser für Fahrgäste wohl eher schlechten Performance wäre eine sofortig Führung in Doppeltraktion! Oder hat man da schon wieder zu wenig Garnituren vorrätig? Zumindest eine normale S-Bahn Garnitur sollte man ja doch wohl anhängen können. Oder hat man dafür wieder keine Schaffner oder zu kurze Bahnsteige?? Anmerkung: Es wurden IR-Garnituren als S-Bahn von Villach nach Hermagor gesichtet – was soll das?

Jedenfalls ein Trauerspiel auf dem Rücken der Fahrgäste! Gleich zu Beginn des Einsatzes entstand auf der Pyhrnstrecke eine Video, das einen völlig überfüllten IR zeigte, wo Menschen am Boden lagen oder vor dem WC hocken mussten. So liebe ÖBB geht man mit zahlenden Fahrgästen nicht um. Das vertreibt die Fahrgäste!

Ach ja, noch so eine Chuzpe beim IR – man kann Sitze zwar reservieren, aber es gibt keine Anzeigen der konkreten Reservierung im Zug. Man kann sich auf Gut Glück wo hinsetzen muss aber aufstehen wenn Jemand mit Reservierung kommt. Das kann doch wohl nur zu Streitigkeiten führen und der arme Zugbegleiter/Schaffner ist wahrlich nicht zu beneiden.

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Die Sitzplatz-Reservierung im IR

Warum fährt man nicht mit den Intercity-Garnituren weiter? Es gibt genügend DB-Intercitywagen am freien Markt zum mieten, das wäre doch eine viel bessere Übergangslösung als eine viel zu kurze Schnellbahn-Garnitur, oder etwa nicht?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Erfahrungen mit ein Fahrt im IR der ÖBB!

ÖBB Interregio Eisenbahn Zug Österreich
Einstieg in den „S-Bahn Interregio“

Ergänzung: Die IR gehören gar nicht in die Kategorie Fernverkehr, zieht  man die Eigendefinition der ÖBB heran: Sowohl was die Mindestabstände der bedienten Halte als auch die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der jeweiligen Relation betrifft, gehört diese Zuggattung IR der ÖBB zum Nahverkehr und nicht zum Fernverkehr!

Die ÖBBler sollten sich mal in der Schweiz schlau machen, was ein IR wirklich sein soll. Nämlich eine Ergänzung und nicht eine kundenferne Alternative zum Intercity!

PS: Warum hält ein angeblicher Fernverkehrszug wie der ÖBB IR in einem „Dorf“ wie Kappel am Krappfeld, wo die gleichnamige größte Ortschaft in der Gemeinde sage und schreibe 405 Einwohner zählt??!??


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Erstmals Online publiziert: / page first published 25. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 9.1.2026

BRB DB Chaos

BRB DB-Chaos – Schon wieder Verspätungen und Durcheinander zwischen München und Salzburg

Triebwagen Meridian / BRB
Meridian / BRB, hier in Kiefersfelden, auch vom Chaos durch die DB Infra Go betroffen

Ein Tatsachenbericht von Dr. W.A. erreichte unsere Redaktion. Der Herr Doktor, ein Vielfahrer, machte seinem Ärger wie folgt Luft:

Freitag 19.12.2025, 22:40 München Ostbahnhof : Ansage RE 5 nach Salzburg heute von Gleis 8 , Anzeige am Bahnsteig bestätigt die Ansage, also am selben Bahnsteig gleich nebenan!
Ein Passagier neben mir tippt am Smartphone “ bei mir in der App steht aber Gleis 11″. Dann Ansage „Vorsicht am Gleis 8 RE 5 nach Salzburg fährt ein“. Tatsächlich der RE 5 fährt ein, aber über zahlreiche Weichen wird, wie in der App richtigerweise angekündigt, Gleis 11 angesteuert. Zumindest über 100 Fahrgäste stürmen treppab – treppauf dorthin, ob alle mitkamen ?

Gestern eine Stunde früher, zur Sicherheit Auskunft am Schalter eingeholt : eine nette Dame: „RE 5 nach Salzburg heute vom Gleis 6″. Der Herr W.A. begibt sich dorthin, sehr sehr viele Fahrgäste warten bereits, Anzeige am Bahnsteig bestätigt die Auskunft. Ich erzähle gerade meine Geschichte von gestern und – die Garnitur mit der gelb leuchtenden Aufschrift “ Salzburg“ von der Ferne schon erkennbar fährt pünktlich, aber am Gleis 8 ein. Das selbe Schauspiel treppab – treppauf wie am Vortag, zahlreiche Flugpassagiere mit schwerem Gepäck haben wohl den richtigen Bahnsteig nicht mehr rechtzeitig erreicht. Aber eine Stunde später kommt ja der nächste RE 5 nach Salzburg und wiederum 1 Stunde später dann der nächste und aber auch letzte – und dann immer wieder ein Ratespiel von welchem Bahnsteig !?

Und vor einigen Wochen, während der Baustellen-Chaos-Periode im November ist der RE 5 um 23:30 in Rosenheim nach Kufstein abgebogen anstatt nach Salzburg Hbf zu fahren! Das Missgeschick wurde zwar rasch erkannt, aber das Zurücksetzen nach Rosenheim und dann die richtige Fahrstraße nach Salzburg zu nehmen brachten zusätzlich wieder fast 1 Stunde Verspätung 🙁

Fazit: Der Bitte um Veröffentlichung kommen wir hier gerne nach. Manchmal glaubt man, es wurschteln hier Lehrlinge herum und die linke Hand weiß nicht was die rechte macht 🙁


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Budapest Metro U-Bahn

Neu / Teaser DEEF-Online

Die Metro / U-Bahn von Budapest

Metro Budapest
Die Metro in Budapest mit modernisierten ehemals russischen Garnituren (Linie M3)

Die Metro von Budapest wurde 1896  eröffnet und ist nach London somit die 2. älteste U-Bahn in Europa, die älteste in Kontinentaleuropa. Die Linie 1 („Födalatti“) mit ihren gelben Wagen, gebaut in Ungarn bei Ganz, unterscheidet sich in mehreren Merkmalen von den neueren Metro-Linien M2, M3 und M4, die in sowjetischer Zeit eröffnet wurden.

Hier geht es zum Detailbericht mit Fotos und Videos >>>

The Budapest Metro opened in 1896, making it the second oldest subway system in Europe after London, and the oldest in continental Europe. Line 1 („Födalatti“), with its yellow cars built in Hungary by Ganz, differs in several ways from the newer metro lines M2, M3, and M4, which opened during the Soviet era.

Click here for the detailed report with photos and videos >>>


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Verkehrsmuseum ÖPNV Szentendre

Neu bei DEEF-Online ist eine Dokumentation über das

Verkehrsmuseum in Szentendre bei  Budapest

Verkehrsmuseum Szentendre ÖPNV Budapest
Freigelände des Verkehrsmuseum Szentendre

Höchst interessant wird in diesem Transportmuseum gleich beim Bahnhof in Szentendre (Linie H5) die Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region Budapest dargestellt. Neben vielen Fotos und Texten in mehreren Räumen zum ÖPNV (Autobus, Obus, Straßenbahn, Metro) kann man in den Hallen des ehemaligen Depots der Linie H5 sowie im Freigelände zahlreiche Exponate bestaunen und auch meist betreten. Ein sehr zu empfehlendes Museum – hier geht es zur detaillierten Doku in Wort und Bild >>>


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Eisenbahnstrecke H5 Budapest Szentendre

Neu bei DEEF Online ist eine Dokumentation über die

Vorortebahn H5 Budapest-Szentendre (Szentendrei HÉV)

Eisenbahn Budapest Szentendre
Triebwagen der Linie H5 im Endbahnhof Szentendre (Juni 2025)

Neben den 4 Metrolinien M1 bis M4 gibt es in Budapest noch 5 Vorortelinien mit den Bezeichnungen H5 bis H9. Diese Vorortelinien wurde um 1900 errichtet, zuerst mit Dampf betrieben und sind nun elektrifiziert.

Dieser Beitrag dokumentiert in Wort, Bild und Video die Strecke H5 von Budapest in den Norden in die schmucke Kleinstadt Szentendre.

Hier geht es zur Detail-Doku >>>


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Erstmals Online publiziert: / page first published 16. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 16.12.2025

ÖBB WC in S-Bahn defekt daher in die Hose gemacht

Fahrgast macht sich in die Hose – Grund: Einziges WC im ÖBB-Zug defekt

ÖBB S-Bahn WC defekt
ÖBB S-Bahn WC defekt

Gab und gibt es in den „richtigen Zügen“ mehrere WC-Anlagen, so steht den Fahrgästen in den „modernen“ S-Bahn-Garnituren meist nur 1 Klo zur Verfügung. Ist dieses Klo defekt und daher gesperrt, dann kann es durchaus kritisch werden. Nicht für den Betreiber ÖBB sondern für den dringend aufs Häusl gehen Wollenden bzw. Müssenden. Der Fahrgast hat dann mehrere Optionen:

      • Aussteigen und WC an der Station suchen oder bei fehlendem WC (leider durch die ÖBB-Bahnhofsoffensive immer öfter anzutreffen) seine Notdurft in der Station irgendwo zu verrichten
      • Durchhalten und Alles was möglich ist zusammenkneiffen
      • Irgendwo im Zug seine Notdurft verrichten (in der S-Bahn schwierig weil kaum Sichtschutz)
      • Last not least: In die eigene Hose machen

Ein Bischofshofner (Name der Redaktion bekannt) auf der Fahrt mit der S-Bahn (S3) nach Hause stand genau vor diesen Optionen. WC kaputt und abgesperrt und er musste dringend wegen eines Termins nach Hause. Aus Scham vor anderen Menschen sich zu erleichtern blieb nur mehr 1 Option über:  Er musste er sich dann in seiner eigenen Hose erleichtern und das dann mit sichtbaren Spuren. Ein wohl mehr als peinliches Erlebnis!

ÖBB S-Bahn WC defekt
Not kennt keine kaputten Toiletten

Es kann natürlich vorkommen, dass ein WC während der Fahrt kaputt geht. Aber es wurde schon oftmals beobachtet, dass das WC schon bei Fahrtbeginn (in diesem Fall Salzburg Hbf.) defekt war oder sogar schon länger nicht funktionierte und immer wieder in Umlauf kam. Das geht natürlich gar nicht. Hier ist der Betreiber in der Pflicht, für funktionierende Toiletten zu sorgen. Oder Fahrzeuge einzusetzen, die mehr als 1 Toilette haben. Es ist zwar bspw. im Railjet oder Intercity lästig, den halben Zug nach einer funktionierende Toilette abzusuchen (auch schon selbst erlebt), aber meistens wird man dann fündig.

Bei den ab Fahrplanwechsel im Dezember 2025 verkehrenden InterRegio-Garnituren  ist – so ein Insider – seitens des Herstellers gefordert, dass bei Fahrtantritt das (ebenfalls einzige ) WC benutzbar sein muss. Man kann gespannt sein, ob das auch vom Betreiber ÖBB so eingehalten wird und bei Defekten entsprechende Reserven an Rollmaterial bereitstehen. Übrigens: Das Problem konnte bspw. auch beim Meridian (BRB) schon öfter beobachtet werden. Dort sind die WCs auch wegen Überfüllung geschlossen da ob des Umlaufs keine Zeit zum Entsorgen gegeben ist.


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Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 15. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 15.12.2025

Koralmbahn Eröffnung Premierenfahrt

Es ist geschafft – die Koralmbahn Graz-Klagenfurt wurde feierlich eröffnet

Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Bühne in Graz vor Beginn der Eröffnungsfeier Koralmbahn am 12. Dezember 2025 (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Festakt Graz Hbf – Eröffnungsfahrt Graz-Klagenfurt – Festakt Klagenfurt Hbf

Nach mehreren Jahrzehnten Planungen und Bauarbeiten konnte am Freitag 12. Dezember 2025 die Koralmbahn feierlich eröffnet werden (Details zur Koralmbahn siehe u.a. DEEF-Doku >>>). Mit viel „Prominenz“ auf den Bühnen der ÖBB vor dem Grazer Hauptbahnhof und dem Klagenfurter Hauptbahnhof und im offiziellen Eröffnungszug in Form einer Railjet-Doppelgarnitur zwischen den beiden Landeshauptstädten im Süden Österreichs. Der Eröffnungs-Railjet hatte bei der Hinfahrt von Graz nach Klagenfurt sogar Verfrühung, denn nach nur ca. 39 Minuten erreichte der Premierenzug um 11.39 den Klagenfurter Hauptbahnhof.

Im Wagen 8 ging es auch während der Fahrt hoch her, es wurde mit Kärntner Musikanten gefeiert und im Waggon bei  230 km /h gesungen und sogar auch flott getanzt. Gefehlt haben – zumindest meinem Geschmack nach – während der Fahrt Angaben zu der Strecke, wo und in welchem Tunnel man gerade unterwegs ist. Aber zumindest im Wagen 8 hat man sich auch so unterhalten.

Während der spirtus rector des Projekts, der geistige Vater und Proponent des Projekts „Koralpenbahn“, der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, fehlte weil 2008 gestorben, so war seine damalige Verbündete und Vorantreiberin des Projekts auf Steirischer Seite, der damalige Landeshauptmann Waltraud Klasnic, unter den zahlreichen Besuchern der Festveranstaltung. Aber nicht auf der Bühne, dort fabulierten zahlreiche Politiker bzw. Politvertreter von Parteien, die damals gegen das Projekt eingestellt waren, wie toll sie das Projekt nun fänden. Denn zu Beginn des Projekts Koralmbahn (Spatenstich 2001) wurde das Projekt als Schnapsidee des Kärntner Landeshauptmanns Haider abgetan, der Tenor in Bundes-Wien und bei den ÖBB lautete: „Extrem  teuer aber kaum ein Nutzen!“

Umso erfreulicher, dass zumindest der Steirische Landeshauptmann Mario  Kunasek die Verdienste von Jörg Haider und Waltraud Klasnic für das Projekt Koralmbahn entsprechend gewürdigt hat.

Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Willkommen am Klagenfurter Hauptbahnhof

Fazit zur Koralmbahn aus eigener Sicht

Ein Meilenstein – Ein Tag der Freude

Auch wenn für die 130 km lange Koralmbahn mit dem Herzstück Koralmtunnel (33 km Länge) fast 6 Milliarden  Euro Steuergeld ausgegeben wurden, so ist diese vor allem für die beiden Bundesländer und Wirtschaftsräume Steiermark und Kärnten von großer Bedeutung. Im Grund entsteht ein großer gemeinsamer Wirtschaftsraum mit positiven Wertschöpfungs- und Beschäftigungs-Effekten.

Zum Zweiten schließt die Koralmbahn eine Lücke im österreichischen Bahn-Netz, es entsteht eine Ringlinie, vor der bspw. auch das Bundesland Salzburg durch nun eine stündliche Verbindung anstatt von nur 2-stündlichen Verbindungen in den Süden profitiert. Und man ist von Salzburg auch noch schneller in Graz als über die Ennstalstrecke. Für begeisterte Eisenbahnfahrer hat es nun die Möglichkeit, bspw. von Salzburg nach Wien zu fahren und dies mit einer Rundreise durch den Süden Österreichs zu verbinden. Und wenn dann endlich (weil deutlich verspätet) 2030 der Semmering Basis Tunnel in Betrieb gehen wird, dann ist man noch deutlich kürzer unterwegs. Natürlich auch für die Wiener und Niederösterreicher, die dann nur mehr einen „Katzensprung“ nach Graz oder Klagenfurt haben.

Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Am 12.12.2025 fand die offizielle Eröffnungsfahrt auf der Koralmbahn statt

Und Drittens ist die Koralmbahn ja auch noch im internationalen Kontext zu sehen, als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse (Korridor), die vor allem für den Güterverkehr von Bedeutung ist (Ostseehäfen > Adriahäfen). Und natürlich auch für einen schnelleren Personenverkehr  bspw. nach Oberitalien oder auf den Balkan. Auch wenn da aktuell nur wenige Züge unterwegs sind, aber das sollte doch wohl noch kommen.

Für die „Verlierer“ der neuen schnellen Verbindung (bspw. Ennstal, Neumarkter Sattel, sonstige inneralpine Linien) braucht es adäquate Verbindungen – höhere Frequenzen, kürzere Fahrzeiten und vor allem auch ordentliches Wagenmaterial für qualitätsbewusste Fahrgäste. Da hapert es aktuell gewaltig – die Einführung von Interregios ist wohl der richtige Weg, allerdings diesen angeblichen Fernverkehr mit 3-teiligen S-Bahn-Garnituren abzuwickeln (statt wie bisher mit Intercitys mit mindestens 5 Wagen) ist von Beginn weg missglückt und führt laufend zu Beschwerden und „Shit-Storms“. Das war nicht gerade eine professionelle Umsetzung (man vergleiche diese ÖBB-IR mit den IR in der Schweiz oder den ehemaligen IR der Deutschen Bahn, da liegen Welten dazwischen!).


Noch einige Fotos von den Eröffnungsfeiern

Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Display am Eröffnungszug Koralmbahn Graz Hbf – Klagenfurt Hbf. Ab Fahrplanwechsel am 14.12.2025 beginnt der offizielle Planverkehr
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Großer Andrang vor der Bühne am Grazer Hauptbahnhof Vorplatz
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Der Herr Bundespräsident Van der Bellen
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Die beiden Landeshauptleute von Kärnten Peter Kaiser (links) und Steiermark Mario Kunsasek (rechts)
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Die Politprominenz auf der Grazer Bühne
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Display im Eröffnungs-Railjet. Abgefahren wurde aber um 11.00 Uhr
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Hurtig ging es mit bis zu 230 km/ nach Klagenfurt, kaum eingestiegen geht es schon wieder ans Aussteigen
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Die Bahnhofshalle in Klagenfurt war bummvoll mit Schaulustigen
Koralmbahn Eröffnungsfeier 2025 Premierenfahrt
Foto der Prominenz auf der Bühne in Klagenfurt vor dem Hauptbahnhof

Links

DEEF-Doku Koralmbahn >>>

DEEF-Doku Drautalbahn (Ein Reader in 6  Teilen)  >>>

DEEF-Doku Jauntalbahn >>>

DEEF-Doku GKB Wieserbahn >>>

DEEF-Doku GKB Köflacherbahn >>>

DEEF-Blog zur Koralmbahn (2011/2017)  >>>

DEEF Baustellenbesuch Tunnel Lind 2018 >>>

ÖBB Infra AG >>>


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 13. Dezember 2025;  Letzte Ergänzung / page last modified 14.12.2025