Neu am Server von DEEF ist eine Dokumentation der Eisenbahnstrecke von
Rosenheim über Kiefersfelden nach Kufstein
ET 323 der BRB als RB 54 nach Kufstein im Bahnhof Rosenheim auf Gleis 5
Diese wichtige internationale Eisenbahnstrecke wird in diesem Beitrag von Dr. Michael Populorum in vielen Bildern und Videos dokumentiert. Neben dem nationalen und internationalen Personenverkehr ist hier der Güterverkehr stark präsent, der Waren im Nord-Süd Verkehr über den Brenner transportiert
Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum
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Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation über die Eisenbahnstrecke
Conegliano – Vittorio Veneto -Ponte nelle Alpi-Polpet
Dieseltriebwagen MD 052 vom Typ Minuetto im Ausgangsbahnhof Conegliano (Foto Archiv Dr. Michael Populorum, aufgenommen 8. Oktober 2015)
Eine sehr interessante Eisenbahnstrecke mit vielen Tunnel führt von Conegliano an der Hauptstrecke nach Treviso über Vittorio Veneto nach Ponte nelle Alpi-Polpet nächst der Provinzhauptstadt Belluno. Die Dieselstrecke wurde im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Cortina 2026 elektrifiziert und stellt nun die direkte Route nach Treviso dar.
Hier geht es zur Dokumentation mit vielen interessanten Fotos >>>
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Wendezug mit Dieseltraktion nach Padua über Feltre im Bahnhof Belluno (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Die Eisenbahnstrecke schlängelt sich anfangs entlang der Piave dahin und zahlreiche Tunnel werden durchfahren. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Cortina 2026 wurde die Eisenbahnstrecke elektrifiziert.
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Neu auf unserem DEEF-Server ist eine Dokumentation der
Eisenbahnstrecke Belluno – Ponte nelle Alpi-Popet -Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina
ALn Dieseltriebwagen im Bahnhof Ponte nelle Alpi-Polpet auf der Fahrt Richtung Calalzo (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Von Belluno über Ponte nelle Alpi-Polpet verläuft diese nicht-elektrifizierte Eisenbahnstrecke der Piave aufwärts nach Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina, wo man bis in die 1960er Jahre Anschluss an die Dolomitenbahn nach Cortina d’Ampezzo hatte. Von dort ging es dann weiter nach Toblach an der Pustertalbahn. Diese leider stillgelegte Bahnstrecke wurde deshalb auch Ampezzaner Bahn genannt. Heutzutage bringt ein Autobus die Fahrgäste von Calalzo nach Cortina.
Die verdieselte Bahnstrecke nach Calalzo ist recht abwechslungsreich und hat zahlreiche Tunnel. Wenn Sie mehr über diese interessante Eisenbahnstrecke wissen möchten, dann klicken sie hier >>>.
Es hat auch zahlreiche interessante Fotos in dieser Dokumentation!
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Die angebliche Kulturnation Österreich – und kein Österreichisches Eisenbahnmuseum
Privatinitiative Eisenbahnmuseum „Heizhaus Strasshof“. Mehr Unterstützung vom Staat ist zu verlangen! (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Während man in Österreich Kirchen, Bildstöcke, Burgen und Schlösser gerne mal unter Denkmalschutz stellt, sie hegt und pflegt und auch „Kunstwerke“ von blut- und fäkalienbehafteten Staatskünstlern fördert, sieht es um den Schutz und die Pflege von Zeugnissen der Industrie- und Technikgeschichte in Österreich zappenduster aus. Zahlreiche schützenswerte Objekte und Exponate werden entweder überhaupt nicht unter Schutz gestellt und wenn, dann sind sie dennoch oftmals dem Verfall preisgegeben 🙁
Bezeichnend ist in diesem Kontext die Tatsache, dass es in Österreich nach wie vor kein offizielles, staatliches Eisenbahnmuseum gibt. Zwar gab es dem Namen nach eines, welches auf eine Initiative des berühmten Eisenbahnexperten Victor von Röll zurückreicht (Historischen Museum der Österreichischen Eisenbahnen, gegründet 1885), das dann unter dem Namen Österreichisches Eisenbahnmuseum als eigener Rechtskörper und Teil der Gesamtsammlung des Technischen Museums Wien für die Verwaltung der staatlichen Eisenbahnsammlung zuständig war.
Waren früher die ÖBB für die Sammlung zuständig so wurde die Zuständigkeit dann zum Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (nachfolgend Bildungsministerium/Unterrichtsministerium – ein typisch österreichischer Missstand, laufend Namen von Organisationen und Zuständigkeiten zu ändern) verlagert.
Nachdem die Pläne eines großzügigen Anbaus beim Technischen Museum in Wien zur Unterbringung der wertvollen Eisenbahnsammlung gescheitert waren – wie zu hören war, schob das Unterrichtsministerium die Zuständigkeit dafür zum Verkehrsministerium und dieses in bewährter Österreichischer Misswirtschafts-Tradition zurück zum Unterrichtsministerium – erfolgte 2004 eine Aufteilung der Exponate per Überlassungsvertrag, wobei von 146 Exponaten 84 an die ÖBB Holding AG verliehen wurden, welche aber aufgrund mangelnder Unterbringungsmöglichkeit aber auch Desinteresse seitens der ÖBB weiter nach Strasshof wanderten.
Grotesk mutet da auch das Verhalten der ÖBB an, erfolgreiche Nostalgiestandorte wie Selzthal zu schließen, die wertvollen und bis dato liebevoll gepflegten Exponate einzukassieren, nach Wien zu verfrachten, wo so danach Wind, Wetter und Vandalismus ausgesetzt waren, verlottert, verludert und teilweise auch verscherbelt wurden.
So zeigt sich das historische Rollmaterial, das Eisenbahnerbe der Republik Österreich, heute mehr denn je zerfleddert und ist dem Good Will und dem ehrenamtlichen Engagement von privaten Vereinen ausgeliefert.
Diesem privaten Engagement kann nicht oft genug ein herzliches „Danke Schön“ausgesprochen werden und die öffentliche Hand kann nicht oft genug dazu aufgefordert werden, zumindest diese privaten Initiativen auch monetär ordentlich zu unterstützen.
Denn ohne die engagierten Ehrenamtlichen in den Museen in Strasshof, Schwechat, Freiland, Ampflwang (ÖGEG), im Kärntnerischen Ferlach (NBiK) – um nur einige der größeren zu nennen – sähe es das Erbe der Technikgeschichte noch viel dusterer aus.
Auch für Feldbahnen gibt es ein Museum in Österreich, in Freiland (NÖ). Danke dem privaten Engagement, wo bleiben die staatlichen Ambitionen??
Schämen sollen sich neben der öffentlichen Hand (Ministerien) auch die ÖBB, die, seitdem „eisenbahnfremde Manager“ dort das Sagen haben, nichts mehr mit Nostalgie zu tun haben wollen – zuletzt deutlich sichtbar beim Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Österreich“ (2012). Dazu kann man nur sagen:
„Ein Unternehmen, das seine Geschichte nicht ehrt
hat auch keine Zukunft!“
Man schaue mal, wie nachhaltig Automobilfirmen ihre Firmengeschichte pflegen, welch herrliche Museen sie unterhalten.
Mercedes Benz Museum Stuttgart – einfach prächtig! Tolle Exponate, moderne Museumsgestaltung, spannende Architektur
Und man schaue ins Europäische Ausland, fast in jedem Land hat es ein staatliches Eisenbahnmuseum. Darunter prächtige Sammlungen und einem tollen Museumskonzept wie in der Train World in Schaarbeek bei Brüssel, der Cite du Train mit dem französischem Eisenbahn-Schatz im elsässischen Mühlhausen oder dem Bahnhistorischem Park in Budapest oder das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Train World Brüssel – Ein Highlight von Museum für die ganze Familie
Auch viele eher weniger begüterte Länder wie Serbien, Kroatien oder Slowenien haben ein staatliches Eisenbahnmuseum – in Österreich leider Fehlanzeige 🙁
Staatliches Eisenbahnmuseum Laibach
Forderung
Wenn es schon in einem – zumindest ehemals – reichen Land wie Österreich nicht zu einem gesamtstaatlichen Eisenbahnmuseum reicht, dann hat der Staat die Verpflichtung, die zahlreichen ehrenamtlich geführten Eisenbahn- und Verkehrsmuseen finanziell ordentlich zu unterstützen und die Museen bei der Organisation von Nostalgiefahrten auf staatlichen Gleisen (ÖBB) zu unterstützen und ihnen nicht da auch noch Prügel in Form von übertriebenen Vorschriften vor die Füße zu werfen!
Nota bene: In der Eisenbahnerstadt Bischofshofen steht seit einigen Jahren ein prächtiges Rundhaus quasi leer – ein staatliches Rundhaus für Österreich?!
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Triebwagen 178 der SNCB auf der Fahrt von Spa Gernonstere nach Verviers im Keilbahnhof Pepinster (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Die Eisenbahnlinie 44 führt von Pepinster in die Wasserstadt Spa und früher liefen die Gleise weiter nach Stavelot und Richtung Süden nach Luxembourg. Die meisten Züge werden bis in die Stadt Verviers durchgebunden. Der prächtige historische Jugendstilbahnhof von Verviers ist ein sogenannter Reiterbahnhof, der von Pepinster ein Keilbahnhof.
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Das staatliche französische Eisenbahnmuseum in Mühlhausen (Mulhouse)
Schnelltriebwagen ZZY 24408, entworfen von Bugatti, Baujahr 1934
Das staatliche Eisenbahnmuseum Frankreichs ist in einem ehemaligen Vorortbahnhof von Mühlhausen (Mulhouse) untergebracht. An zahlreichen Bahnsteigen im großzügigen Innenbereich sowie auf einem kleinen Freigelände wird die Geschichte der französischen Eisenbahn präsentiert. Wahre Raritäten an Lokomotiven, Triebwägen und Waggons kann der staunende Besucher hier hautnah erleben.
Mühlhausen ist also immer eine Reise wert – um die schöne Innenstadt zu besuchen oder um den beiden prächtigen Museen der Stadt eine Aufwartung zu machen. Denn neben dem staatlichen Eisenbahnmuseum der SNCF lockt auch das Automobilmuseum Sammlung Schlumpf unzählige Besucher pro Jahr an.
Hier klicken um zur Dokumentation der Cite du Train mit vielen Fotos zu kommen >>>
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Eisenbahnmuseum der Superlative – Die Train World in Brüssel Schaarbeek
Trans Europ Express – ultimative Qualität des Reisens auf Schienen
Das Eisenbahnmuseum Train World in Brüssel befindet sich im alten Bahnhof in der Brüsseler Vorortgemeinde Schaarbeek und zeigt primär die Geschichte der Belgischen Eisenbahn. Es wird von der staatlichen Belgischen Eisenbahngesellschaft SNCB geführt und wurde vom Belgischen König im September 2015 eröffnet. Vorher war das belgische Eisenbahnmuseum in Mechelen situiert.
Neben zahlreichen historischen Fahrzeugen werden durch modernste Technik mit Licht und Sound alle Sinne der Besucher angesprochen. Auch für Kinder eignet sich das Museum bestens.
Wehmütig kann man werden, wenn man die Qualität des Eisenbahnreisens in den Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts sehen und erleben kann – Stichwort Trans Europ Express. Kein Vergleich zu den sterilen und unbequemen Plastikzügen der Jetztzeit.
Für einen Eisenbahnfreund ist die Train World in Brüssel ein Muss! Hier geht es zur detaillierten Doku in Wort, Bild & Video >>>
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ÖBB schließen trotz Unmut der Premiumkunden beliebte Lounge in Meidling am 9.2.2016 *RIP* (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)
Laufende Qualitätsminderungen bei den ÖBB Lounges
Strahlten die ÖBB Lounges einst einen Hauch von Luxus aus für ihre Premiumkunden – mit Echtleder-Sitzen und Couches, gutem Wein, gekühltes Bier – so ist spätestens seit „Corona“ davon kaum mehr was übrig geblieben.
Gediegene rote Ledersessel in der ÖBB Club-Lounge während des Umbaus des Salzburger Hauptbahnhofs im Mai 2012 (Archiv Dr. Michael Populorum)Edles Echtleder und stilvoller Parkettboden in der ÖBB Club Lounge in Salzburg im Oktober 2013. Im Jahr 2017 wurde das edle Interieur demoliert und durch Sperrholzmöbel aber mit einheitlichem CI ersetzt 🙁Das Einheitsdesign der ÖBB Lounges mit Spanholzplatten und unhygienischen Bezügen. Den Parkettboden hat man durch einen Plastikboden ersetzt. Foto Club Lounge Salzburg nach dem Umbau 2017
Die edlen Ledersessel wurden schon vor einigen Jahren durch billiges Spanplatten-Mobiliar ersetzt (unhygienisch weil nicht abwischbar, optisch nicht gerade ein Hingucker) und im Rahmen der „Corona-Grauslichkeiten“ wird bis zum heutigen Tage den Premium-Kunden kein Glas Wein und auch kein Glas Bier mehr zugestanden. Dabei gab es diese für eine Lounge wohl selbstverständlichen Getränke ohnehin nur mehr abends. Dafür gibt es unzählige Softdrinks, die ja bekanntermaßen mehr zu einer Fettleber beitragen als Alkohol.
2 Sorten weiß und 2 Sorten rot, dazu noch Gösser Bier. Das Sortiment in der ÖBB Clublounge vor Corona. Dann wurde der Alkohol „verbannt“ 🙁
Nun wird mit heutigem Tag am 9. Feber 2026 auch noch die Lounge in Meidling dauerhaft geschlossen. Für Reisende, die von der Westbahnstrecke auf die Südbahnstrecke wechseln lag diese Lounge natürlich weit günstiger als die Lounge am Westbahnhof. Und bei meinen Besuchen war die Lounge in Meidling auch gut besucht – warum also? Will sich jemand im Management der Staatsbahn durch Einsparungen beim Fahrgast (= Qualitätsminderung für Fahrgäste) Boni-Zahlungen für sich sichern??
ÖBB Lounge Meidling im Feber 2026ÖBB Lounge Meidling im Feber 2026
Die ÖBB evaluieren und optimieren laufend ihr Serviceangebot, um Ressourcen bestmöglich einzusetzen und gleichzeitig hohe Qualität für unsere Kund:innen sicherzustellen. Daher wird die ÖBB Lounge am Bahnhof Wien Meidling mit 9. Februar 2026 dauerhaft geschlossen.
Als komfortable Alternative steht Ihnen die nur wenige Zugminuten entfernte ÖBB Lounge am Hauptbahnhof Wien zur Verfügung. Diese wurde im Herbst 2025 umfassend modernisiert und erweitert. Es erwarten Sie erneuerte Sanitärbereiche, moderne Bodenbeläge, neue Möbelbezüge sowie eine neue Ruhezone mit acht Arbeitsplätzen und erweiterten Entspannungsmöglichkeiten.
Wir danken allen Fahrgästen, die die Lounge in Wien Meidling über viele Jahre genutzt haben, und bitten um Verständnis für diese Entscheidung. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, Sie im modernisierten Loungebereich am Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen. (Quelle ÖBB >>> )
Die Lounge am Wiener Hauptbahnhof war ebenso wie die Lounge in Salzburg wochenlang gesperrt, nur um wieder nicht abwaschbare Sitzbezüge für die billigen Spanplattensitze zu verbauen. Und um die einst so gepriesenen „Seminarräume“ Geschichte werden zu lassen.
Übrigens: Der ehemalige Seminarraum in Salzburg hat nun nach Monaten immer noch kein Mobiliar, denn – so wir gesagt – man warte auf das alte Mobiliar aus Wien Meidling. Ist man so geizig?
Seminarraum in Salzburg gleich nach der Wieder-Eröffnung der ÖBB Clublounge 2017Der Seminarraum nach der Neuadaptierung der Salzburger Lounge in Salzburg im Dezember 2025. Aktuell im Feber 2026 ist der Raum nach wie vor ohne Mobiliar, offenbar wird der Raum mit gebrauchten Möbeln aus der geschlossenen Lounge in Meidling bestückt 🙁 Wirkt nicht wirklich professionell!
Und in Linz, da ist die Lounge nun seit Monaten geschlossen. Man habe einen Wasserschaden und der muss repariert werden. Jeder Privathaushalt oder jedes Hotel oder Gaststätte hätte wohl den Schaden innert weniger Tage repariert, bei den ÖBB dauert sowas offenbar monatelang. Ich bin mehrmals bei der zugesperrten Lounge vorbeigekommen aber Arbeiter habe ich dabei nie gesehen. Aja, man bekommt dafür „als kleine Geste“ einen Gutschein für ein Heiß- oder Kaltgetränk in der benachbarten „Bierkanzlei“. Aber wehe wer sich nun denkt in der Bierkanzlei kann er nun als Kaltgetränk ein Bier bestellen – nein das ist am Gutschein ausdrücklich ausgenommen, es gibt nur was Antialkoholisches 🙁 Haben im Lounge-Management der ÖBB nur „Kostverächter“ das Sagen??
Oder ist man als steuergeldfinanziertes Staatsunternehmen so knapp bei Kasse? Wenn ja, dann könnte man ja nach dem Muster bspw. der Lounge in Amsterdam oder in Budapest Bier und Wein und kleine Snacks wie Sandwiches gegen Bezahlung an die Premiumkunden ausgeben. Oder als weitere Anregung zur Einsparung: Wie u.a. bei der Deutschen Bahn üblich haben Interrailer, Eurailer etc. keinen Zutritt zu den Lounges, bei den ÖBB lässt man diese seit Jahren schon in die Lounges. Und SBB General-Abo und DB Bahncard 100 haben ohne weiteren Fahrschein Zutritt zu den ÖBB-Lounges – umgekehrt hatte man mit der ÖBB Österreichcard 1. Klasse dort nirgends Zutritt, eine Diskriminierung für ÖBB Kunden seit Jahren, die sich nun für Nutzer des Klimatickets und Aufzahlung 1. Klasse fortsetzt. Man hat als Premiumkunde ja nicht einmal eine ordentliche Karte als Nachweis sondern nur einen Papierzettel als Nachweis für die 1. Klasse 🙁
Fazit: Die Schließung der ÖBB-Lounge in Meidling ist aus Kundensicht strikt abzulehnen. Und es ist zu hoffen, dass in Zukunft ein neues, kundenorientierteres ÖBB-Management sich wieder mehr um die Premiumfahrgäste kümmert. Da sollte man sich mal an der DB orientieren – dort gibt es in den DB-Lounges warme Speisen und Bier und Wein den ganzen Tag über. Sogar serviert werden die Speisen und Getränke 🙂
DB Lounge mit Sandwiches und Flasche Rotwein, untertags (Foto Archiv Dr. Michael Populorum). So geht eine Lounge für die Premium-Fahrgäste!
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Rittnerbahn Zugkreuzung in Lichtenstern mit altem und neuen Triebwagen
Heute verkehrt die schmalspurige Rittnerbahn (Meterspur) von Himmelfahrt über Oberbozen nach Klobenstein. Viele Touristen, einheimische wie auswärtige Ausflügler nutzen diese Eisenbahn am Hochplateau des Ritten. Das Hochplateau des Ritten erreicht man in wenigen Minuten mit der neuen Rittner Seilbahn, einer 3S-Bahn, mit schönem Talblick auf den Bozner Talkessel sowie das Gebirgspanorama rundum, darunter die Rebhänge von Magdalena.
Bis 1966 fuhr man mit einer Zahnradbahn von Bozen hinauf nach Himmelfahrt, eine Verlängerung quasi der Bozner Straßenbahn. Relikte von dieser Zahnradbahn lassen sich noch einige finden und werden im Beitrag im Bild präsentiert. Dazu gibt es natürlich viele Fotos von der noch aktiven Bahn, dazu noch einige interessante Videos.
Hier geht es zur detaillierten Dokumentation über die Rittnerbahn >>>
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