Brecher Buchleithen

200 Jahre Kohle-Bergbau im Hausruck – Dokumentation der Relikte # Teil 6: Der Kohlebrecher Buchleithen in Ampflwang (Hausruck)

Der ehemalige Kohlebrecher Buchleithen mit einer Eisenstütze der ehemaligen Seilbahn zur Zentralsortierung

Allgemeines

Am nördlichen Ortsrand der Marktgemeinde Ampflwang im Hausruckwald (3.388 Einwohner, 2021) befindet sich auf einer Anhöhe in der Ortschaft Buchleiten (auch Buchleithen) der ehemalige Kohlebrecher Buchleithen. Die dort angelieferte Kohle – vor allem über die Kohlebahn aus Hinterschlagen – wurde dort zerkleinert (gebrochen) und dann mittels Seilbahn bzw. in späteren Jahren via Förderband in die Zentralsortierung nach Ampflwang (heute Teil des ÖGEG-Museums) gebracht.

Zur Oberösterreichischen Landesausstellung 2006 “Kohle & Dampf” wurde der Brecher Buchleithen saniert, wobei im oberen Bereich die einstige Kohlezerkleinerung der Nachwelt erfahrbar erhalten blieb.

Im restlichen Teil wurden u.a. ein Veranstaltungsbereich ausgebaut und das Bergbauarchiv als Außenstelle des OÖ-Landesarchivs fand hier einen würdigen Platz.

A: Dokumentation des Außenbereichs

Ein alter Hunt als Wegweiser zum Brecher und Richtung Hinterschlagen
An der Gemeindestraße Richtung Hinterschlagen direkt unterhalb vom Brecher hat die Bergmannskapelle Schmitzberg ihr Vereinshaus
Der Kohlebrecher Buchleithen stammt aus dem Jahr 1925 und war bis 1995 in Betrieb
Rechts wurde die Kohle mit den Kohlezügen in den Brecher hineingeschoben
Hier wurde die antransportierte Kohle in den Brecher hineintransportiert
Die Kohle wurde mit der Kohlebahn aus Richtung Hinterschlagen antransportiert sowie durch diesen Tunnel aus dem Abbaugebiet östlich des Bergrückens
Vor dem Tunnelportal bei der Auffahrt in den Brecher rosten einige Hunte sowie Bohrköpfe vor sich hin

Der Tunnel wurde 1926 angeschlagen
Der Tunnel ist zubetoniert
Eine Schautafel zeigt Fotos von der alten Industrieseilbahn vom Brecher Buchleithen zur Zentralsortierung in Ampflwang (Länge 680 m). Die Seilbahn wurde 1964 durch ein Förderband ersetzt, welches leider nach Ende des Abbaus demoliert wurde

Seit 2005 steht der Brecher Buchleithen unter Denkmalschutz

B: Dokumentation des Innenlebens des Brechers Buchleiten

In Bearbeitung


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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 9. Juli 2021;  Letzte Ergänzung / page last modified 18.11.2023