Mariazellerbahn Teil 2

Mariazellerbahn Teil 2: Die Mariazellerbahn einst und jetzt

Mit den „Himmelstreppen“, gebaut bei Stadler Rail in der Schweiz, verfügt die Mariazellerbahn nun über modernes, barrierefreies Wagenmaterial. Bei allem Verständnis für die Freunde der Nostalgie, aber nur so kann eine Regionalbahn im Planverkehr im 21. Jhd. weiterbestehen

Seit dem Verfassen des Berichts „Die Mariazellerbahn Teil 1“ sind einige Jahre – 10 um genau zu sein – vergangen, wobei 2 Ereignisse die Mariazellerbahn seither nachhaltig geprägt haben:

  1. Eigentümer-/ Betreiberwechsel NÖVOG anstatt ÖBB: Aus der maroden, dahinsiechenden Mariazellerbahn unter Führung der Staatsbahn wurde eine moderne, zukunftsfite Regionalbahn unter Führung des Landes Niederösterreich
  2. Die Krumpe wurde stillgelegt und großteils demoliert

Beide Ereignisse fanden im Jahr 2010 statt:

Seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 ist die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) Eigentümerin und Betreiberin der Mariazellerbahn. In Folge wurden neue moderne Niederflurtriebwagen vom renommierten Schweizer Hersteller Stadler bestellt und diese sind unter der Markenbezeichnung „Himmelstreppe“ seit Oktober 2013 ausschließlich für den Planverkehr zuständig.

Modernes, helles Interieur der Himmelstreppen
Automatisierte Durchsagen und Displays unterstreichen den modernen Standard

Für den Touristikverkehr kommen klassische Wagenzüge, gezogen von E-Loks der BR 1099, mit der Markenbezeichnung „Ötscherbär“ zum Einsatz.

Am 7.9. 2010 posieren 2 Oldies der BR 1099 in der Nachmittagssonne im Bf Mariazell – links als „Ötscherbär-Lok“ 1099 013-3, rechts 1099 011-7 „Puchenstuben“
Innenraum eines alten ÖBB-Waggons der Mariazellerbahn im Jahr 2010 – wirken urig sind aber nicht bequem und extrem kleine Beinfreiheit

Auch scheint man einen Blick über den Tellerrand zu erfolgreichen Schweizer Bahnunternehmen gemacht zu haben, denn es wurden für den hochwertigen Touristikverkehr vier Panoramawaggons für die Passagiere der 1. Wagenklasse angekauft, die sowohl beim Ötscherbär als auch im Schlepptau der Himmelstreppen eingesetzt werden können.

Seit 2011 gibt es auch ein neues betriebliches Zentrum in Form einer Remise und Werkstatt angelehnt an den großzügig umgebauten Bahnhof Laubenbachmühle, dem Beginn der Bergstrecke. Löblicherweise wurde dort auch ein Bahnhofsbuffet neu errichtet.

Wagenhalle im neuen Betriebszentrum Laubenbachmühle

Da die von den ÖBB übernommene Strecke noch desolater als gedacht war, waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig, um einen gesicherten Betriebsablauf gewährleisten zu können. Dazu war eine Totalsperre der Gesamt-Strecke im Jahr 2016 für 6 Wochen notwendig.

Im Dezember 2010 wurde die „Krumpe“ nach Übernahme durch die NÖVOG endgültig stillgelegt, zuletzt wurde von den ÖBB noch der letzte verbliebene Abschnitt Ober Grafendorf – Mank bedient, was tw. im Schritt-Tempo erfolgte – so heruntergekommen war die Strecke mangels Sanierung durch den Eigentümer / Betreiber ÖBB.


Die Stationen:

  • St. Pölten Hbf, km 0,0; 273 m.ü.d.M. (>Westbahnstrecke, Tullnerfelderbahn)
Himmelstreppe ET 2 am 1. 3. 2014 bei der Einfahrt in den Hbf von St. Pölten.  Die 3-teiligen Elektrotriebwagen von Stadler haben eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km /h und bieten standardmäßig 116 Sitzplätze und 113 Stehplätze sowie einen Multifunktionsbereich zur Deponierung von Fahrrädern. Leider haben diese Triebwagen im Unterschied zur Schweiz keine 1. Klasse
Am 7.9.2010 ist eben der R aus Mariazell in St. Pölten Hbf angekommen, gezogen von der „Ötscherbärlok“ 1099 013-3
Am 30. Juli 2008 stehen abfahrtsbereit am St. Pöltner Hbf der Dieseltriebwagen 5090 014-1 angehängt an einen 3-teiligen Elektro-Triebwagenzug der BR 4090, der von SGP und Elin in einer Auflage von 3 Stück produziert wurde. Die eigentlich sehr bequemen und optisch ansprechenden Triebwagen haben sich nie wirklich durchgesetzt. Der Mittelwagen wird hier flankiert von links 4090 001-1 und rechts 4090 002-9
ET 4090 003-7 am 7. September 2010 im Hbf von St. Pölten
2 Dieseltriebwägen er BR 5090 im Bf St. Pölten am 14.11.2010 zur Fahrt bereit nach Laubenbachmühle, führend 4090 014-1. Man beachte die unterschiedliche Färbung der Triebwagen – offenbar schafften die ÖBB es nie, ein einheitliches CI umzusetzen
Noch eine beliebte Traktionsart, die auf der Mariazellerbahn zum Einsatz kam – am 6.10.2012 bespannte 2095 008 einen braun gebrandeten Ötscherbärenzug
Im St. Pöltner Stadtgebiet durchörtert die Mariazellbahn zwischen den Stationen Hbf und Alpenbahnhof 2 Tunnel, nämlich den Großen und den Kleinen Eisbergtunnel. Die Leobersdorferbahn kreuzt auf einer Brücke die Trasse der Mariazellerbahn zwischen dem Kleinen und Großen Eisbergtunnel. Hier sieht man – aufgenommen aus dem Jenbacher Dieseltriebwagen Richtung Traisen – das Südportal des 138 m langen Kleinen Eisbergtunnel, der dann nach wenigen Metern Fahrt im Freien seine Fortsetzung im 274 m langen Großen Eisbergtunnal
  • St. Pölten Alpenbahnhof-Kaiserwald (Mariaz. Bahn), Bf, km 2,0
2095 007 mit NÖVOG-Symbol verschiebt am 19.4.2012 eine Garnitur mit 4 Altbauwaggons im Bahnhofsbereich von St. Pölten Alpenbahnhof
Eine Himmelstreppe mit Destination Mariazell ist eben in den Bf St. Pölten Alpenbahnhof eingefahren. Im Hintergrund goldlackierte Schlierenwaggons, welche von der NÖVOG auf der Wachaubahn zum Einsatz kamen (7.10.2017)
St. Pölten Alpenbahnhof, Aufnahmsgebäude am 19.4.2012
Schaltenhalle / Warteraum, 19.4.2012
2095 009 zieht einen 3-Wagen-Zug aus Süden kommend in den Alpenbahnhof (19.4.2012)
5090 011 erreicht am 19.4.2012 aus Süden kommend den Alpenbahnhof mit Endziel St. Pölten Hbf
Blick auf die Remise / Werkstattanlagen der Mariazellerbahn im St. Pöltner Alpenbahnhof. Links daran anschließend befinden sich die Abstellgleise zum TS der ÖBB in St. Pölten (19.4.2012)
Am 7.10. 2017 wurde auf dem Gelände „tabula rasa“ praktiziert, damit eine neue Betriebsstätte am Alpenbahnhof entstehen kann
1099 14 steht wie so viele anderen Klassiker der Mariazellerbahn beschäftigungslos am Alpembahnhof herum (19.4.2012)
19. April 2012 Alpenbahnhof
Am 7. September 2010 versahen die Loks der BR 1099 noch den Plandienst der ÖBB nach Mariazell. 1099 011-7 „Puchenstuben“ zieht den R an diesem Tag nach Mariazell aus dem Alpenbahnhof
  • Schwadorf, ehem. Bf, km 5,8; 314 m
Noch bedient am 7. September 2010
  • Völlerndorf, ehem. Hs bis 1996, km 9,7
  • Ober-Grafendorf, Bf, km 12,0; 279 m (> ehem. Krumpe nach Mank – Wieselburg – Gresten)
Himmelstreppe auf der Fahrt nach St. Pölten Hbf im Bf Ober Grafendorf am 6.4.2019
Das neue Bahnhofsbuffet im Bf Ober Grafendorf mit der ersten Bahnhofsbrauerei Österreichs, dem Bahnhofsbräu, wo Bier vor Ort gebraut wird (April 2019)
Das Bahnhofsgebäude und Bahnsteige Ober Grafendorf am 11. Oktober 2010, also noch zu ÖBB-Zeiten
Der 3-teilige Triebwagen 4090 002-9 bei der Ausfahrt aus dem Bf Ober Grafendorf Richtung Mariazell (11.10.2010)
Remise mit Drehscheibe in Ober Grafendorf, der Heimstätte des Eisenbahnclubs Mh.6, der mit der vereinseigenen Dampflok Mh6 auch Dampfzugsonderfahrten auf der Mariazellerbahn durchführt. Neu im Programm sind Fahrten auf dem Reststück der „Krumpe“ in Kooperation mit 2 anderen Vereinigungen
Auch Vergänglichkeit hat ihren Reiz
Am 7. September 2010 steht der ÖBB Dieseltriebwagen 5090 014-1 abfahrtsbereit in Ober Grafendorf zur Fahrt auf der Krumpe bis Mank
  • Klangen, Bf, km 15,6
Kreuzung zweier Himmelstreppen im Bf Klangen (6. 4. 2019)
Denkmalwaggon im Bf Klangen (April 2019)
Bahnhof Klangen mit Aufnahmsgebäude vor der Sanierung mit deutlicher weniger Beton dafür nicht barrierefrei (7. 9. 2010)
Zugkreuzung noch zu ÖBB-Zeiten am 7. September 2010 mit 1099 004-2 im Bf Klangen
  • Weinburg / Pielach, Hs, km 16,6
7. September 2010
  • Kammerhof, Hs, km 17,5
6. April 2019
7. September 2010
  • Hofstetten-Grünau, Bf, km 19,5; 318 m
Himmelstreppe in neu sanierten Bf Hofstätten-Grünau, wo die Himmelstreppe nun bei barrierefreien Bahnsteigen seitlich versetzt neben dem Aufnahmsgebäude stehenbleibt (6. April 2019)
Die neuen barrierefreien Bahnsteige mit einer Himmelstreppe (6.4.2019)
An diesem Tag gab es SEV und die Fahrt Richtung Laubenbachmühle und Mariazell ging per Autobus weiter
Im September 2010 gab es noch ein Ladegleis
Und es gab noch einen Blumenschmuck am Bahnhof
  • Mainburg / Pielach, Hs, km 22,9
7.9.2010
  • Rabenstein an der Pielach, Bf, km 25,0; 341 m
7. 9. 2010
10. 6. 2019: außer dem fröhlichen Raben am Aufnahmsgebäude ist zu sehen, dass der Hausbahnsteig außer Funktion gefallen ist und durch einen Metallzaun „verziert“ ist – offenbar eine Anleihe bei den ÖBB, die aber nicht nachahmenswert wäre
  • Steinklamm, Hs, km 27,4
  • Steinschal-Tradigist, Hs, ehem. Bf, km 28,9; 363 m
Mehrfach umbenannt wurde diese Station – ursprünglich hieß sie Steinschal, dann Steinschal-Tradigist, nach dem 2. WK nur mehr Tradigist um nun seit den 1990er Jahren wieder Steinschal-Tradigist zu heißen. In früheren Jahren gab es hier sogar eine Bahnmeisterei
  • Kirchberg an der Pielach, Bf, km 31,3; 372 m
Himmelstreppe (ET 8) unterwegs nach Laubenbachmühle im neu renovierten Bf von Kirchberg an der Pielach. Sehr erfreulich dass auch hier das alte Bahnhofsgebäude in den zukünftigen Betrieb integriert wurde, es beherbergt u.a. ein kleines Museum sowie ein Lokdenkmal, wie man am linken Bildrand erkennen kann (10.6.2019)
Lokdenkmal E 1099.06 „Kirchberg / Pielach“ sowie ein Reisezugwagen
Einfahrt Himmelstreppe mit Fahrtziel St. Pölten in den Bf Kirchberg/Pielach. Auch hier wurde der Hausbahnsteig außer Nutzung durch die Fahrgäste genommen, einzig der neue Mittelbahnsteig dient dem Fahrgastwechsel
Der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz mit dem Hinweis auf das Museum / Modellbahn (Bahn im Bahnhof)
11 Jahre früher, am 30. Juli 2008 wird die Komposition bestehend aus dem Triebwagenzug 4090 sowie angehängtem Triebwagen 5090 vom Fahrdienstleiter, auf dem Schüttbahnsteig stehend, Richtung Mariazell abgefertigt
Ötscherbär kreuzt mit einem normalen Regionalzug gezogen von E 1099.008-3 im Bf Kirchberg / Pielach (30.7.2008)
Schwierig den Überblick zwecks Abfertigung zu haben (Kurve, Zuglänge, 7.9.2010)
Der R Richtung Süden mit seinen 3 Wagen, gezogen von 1099.008-3 „Loich“ bekam die Abfahrtserlaubnis, unser Ötscherbär mit 10 Waggons muss noch kurz darauf warten
Am 7.9.2010 waren die beiden Dieselloks 2095 013-5 sowie dahinter 2095 015-0 im Baueinsatz
  • Schwerbach/Pielach, Hs, km 33,9
10. Juni 2019
10. Juni 2019
  • Loich, Bf, km 35,3; 400 m
7. 8. 2010
  • Weißenburg, ehem. Hs (bis ca. 1929), km 38,2
  • Schwarzenbach an der Pielach, Bf, km 39,3; 429 m
7. September 2010
7. September 2010
  • Frankenfels, Bf, km 43,0; 462 m
7. September 2010 – beim Namen Frankenfels erinnerte ich mich an meinen Geologieprofessor Günther Frasl, wie er über „Frankenfelser Decken“ dozierte
  • Boding, Hs, km 46,5
  • Laubenbachmühle, Bf, km 48,3; 535 m (Werkstatt, Remise – Beginn der Bergstrecke)
Das stattliche Aufnahmsgebäude vom Bf Laubenbachmühle am 30. Juli 2008
Lokschuppen Laubenbachmühle (7.9.2010)
Zugkreuzung mit 1090.016-6 und ihrem Regionalzug Richtung Mariazell (7.9.2010)
Auch einen FDL wie man ihn kennt mit roter Mütze gab es noch 2010. Auf seinen nächsten Einsatz wartet am Abstellgleis ein Triebwagen der BR 5090
Der Bahnhof war auch noch mit Blumen geschmückt im Jahr 2010, eine Tugend, die leider bei den ÖBB in den Folgejahren fast überall verloren ging
Seitenansicht des Bahnhofsensambles 2010
  • Natterstal-Unter Buchberg, ehem. Hs bis 2010, km 50,3; 571 m
Die Haltestelle wurde im September 2010 noch bedient
Einfahrt unseres ET 4090 in den 93 m langen Kerlsteintunnel zwischen den ehem. aber damals 2010 noch bedienten Haltestellen Natterstal-Unter Buchberg und Ober Buchberg
Talblick auf den Bahnhofs Laubenbachmühle
  • Ober Buchberg, ehem. Hs bis 2010, seit 2015 Betriebsausweiche, km 53,8; 650 m
Die Haltestelle wurde im September 2010 noch im PV bedient und fungiert aktuell (2020) als Betriebsausweiche
  • Winterbach, Bf, km 57,1; 719 m
Einfahrt unseres Ötscherbären in den Bf Winterbach (7.9.2010)
Bahnhofsanbau mit „Magazin“, wo man 2010 verköstigt wurde

  • Puchenstuben, Bf, km 61,0; 804 m
Bahnhofsgebäude Puchenstuben im September 2010
  • Gösing, Bf, km 67,0; 891 m
Südportal des Gösing-Tunnels, dem längsten Schmalspurtunnel Österreichs mit einer Länge von 2.369 m, der am Bahnumspannwerk Gösing vorbei direkt in den Bf Gösing leitet
Zugkreuzung in Gösing mit dem R von Mariazell nach St. Pölten, gezogen von 1099.02, daneben im Bauzugeinsatz die Diesellok 2095 009-3 (7.9.2010)
Aufnahmsgebäude 2010
Höhenmarke
Kleiner Lokschuppen (2010)
Direkt unterhalb des Bahnhofs liegt das Hotel Gösing, ein Haus mit Geschichte, die man bei jedem Schritt im Haus spürt. Und der Ötscher ist zum Greifen nah
Auf der Terrasse des Hotel Gösing wird man gut mit Speis und Trank bewirtet, der leicht gehobene Preis schließt einen prächtigen Ötscherblick mit ein
Majestät Ötscher
Der gemütliche Salon mit Flair der 1950er/60er Jahre (September 2010)
Die Mariazellerbahn wird im Hotel im Rahmen einer Ausstellung thematisiert
  • Annaberg NÖ-Reith, Bf, km 71,3; 806 m
Bf Annaberg im Jahr 2010
  • Wienerbruck-Josefsberg, Bf, km 72,9; 795 m
Aufnahmsgebäude Bf Wienerbruck-Josefsberg im Jahr 2010
  • Erlaufklause, Hs, km 77,2; 815 m
Bf Erlaufklause im Jahr 2010
Aufnahmsgebäude Bf Erlaufklause im Jahr 2010
  • Mitterbach / Erlaufsee, Bf, km 80,3; 799 m
Aufnahmsgebäude Bahnhof Mitterbach/Erlaufsee im Jahr 2010
  • Mariazell, Bf, km 84,2; 849 m (Streckenende seit 1988, > Museumstramway Mariazell-Erlaufsee)
Vor dem mächtigen, mit einer über die ganzen Länge vorgebauten Terrasse versehenen, Aufnahmsgebäude von Mariazell warten 2 Himmelstreppen auf ihre weiteren Einsätze (1. März 2014)
Himmelstreppe nahe dem seit 1988 bestehenden Streckenende mit Blick auf das Bahnhofsensemble (1. März 2014)
1099 011-7 hat ihren Regionalzug, bestehend aus vierachsigen Wagen im „Jaffadesign“ nach Mariazell gebracht. Rechts das mit Blumen schön geschmückte Aufnahmsgebäude (7.9.2010)
Reges Treiben am Bahnhof Mariazell
Die Lok muss umgesetzt werden
Ja auch im Bahnhof Mariazell gab es einst ein Bahnhofsresti, wo gerne eingekehrt wurde. Am 30. Juli 2008 kehrte auch ich dort ein, um mich nach der Exkursion auf der alten Strecke Richtung Gußwerk mit Speis und Trank zu laben und wieder zu Kräften zu kommen. Jammerschade dass es immer weniger Bahnhofsrestis gibt 🙁
Neben dem Bahnhof gibt es diesen Labungspunkt, zumindest am 1. März 2014 zeigte sich dieser Einkehrschwung aktiv
Am 30. Juli 2008 ist der Ötscherbär bereit gestellt zur Fahrt nach St. Pölten. Zuglok 1099 013-3, die ganze Komposition, welche 1. Klasse führte, im einheitlich braunen Design
Streckenende Richtung Gußwerk im Sommer 2008
Hier wurde schon umgespurt vom Verein der Museumstramway Mariazell, um mit normalspurigen Oldtimern Richtung Zentrum von Mariazell zu fahren (Sommer 2008)
Weiter Richtung Gußwerk stehen noch die eisernen Fahrleitungsmasten
Der berühmte Blick von der Strecke hinüber zur Basilika Mariazell
Eine Brücke im Wald. Tw. war das Vorwärtskommen nicht ganz leicht, die Natur holt sich ihr Terrain schneller zurück als man denkt. Schade, dass die ÖBB die Strecke 1988 so kurzsichtig amputiert haben
  • Rasing-Sankt Sebastian, ehem. Hs bis 1988, km 87,7; 768 m
  • Sigmundsberg, ehem. Hs, bis 1988, km 89,2; 758 m
  • Gußwerk, ehem. Bf bis 1988, km 91,3; 739 m (das Aufnahmsgebäude ist als Relikt erhalten)

Links:

Betreiber NÖVOG >>>

Ehem. Betreiber ÖBB >>>

DEEF Doku Mariazellerbahn Teil 1 (Überblick, Geschichte) >>>

DEEF Doku „Die Krumpe“ >>> (in Arbeit)

Bahnhofsbräu Ober Grafendorf >>>

Einkehrtip in Kirchberg/Pielach GH Mahrer >>>

Museumstramway Mariazell >>>


Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum.

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 8. Juni 2020; Letzte Ergänzung: 14.6.2020