Budweis-Nove Udoli Eisenbahnstrecke

Böhmen: Bahnstrecke Budweis – Krumau – Oberplan – Schwarzes Kreuz – Neuthal / Nove Udoli

Eisenbahnstrecke Budweis České Budějovice Krumau Horny Plana Oberplan Schwarzes Kreuz Černý Kříž Böhmen Tschechien
Zugkreuzung im 1958 neu angelegte Bahnhof von Horní Planá am 13.6.2015. Foto Archiv Dr. Michael Populorum

Vorbemerkungen

An einem heißen Junitag 2015 habe ich eine interessante Rundreise wie folgt genossen: Salzburg-Wels, dann mit ICE nach Passau. Von dort mit der Ilztalbahn nach Waldkirchen. Die Bahnstrecke von Waldkirchen nach Haidmühle (Niederbayern) und dem tschechischen Grenzbahnhof Nove Udoli (vormals Neuthal) wurde leider demontiert – im Rahmen der Wiederbelebung des grenzüberschreitenden (Ausflugs-) Verkehrs verbindet aber eine auf den Zugfahrplan abgestimmte Buslinie die Orte Waldkirchen und Nove Uduli.

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Regionalzug mit gemischtem Wagensatz bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Nove Udoli (Neuthal) am 13.6.2015

Geschichte, Strecke

Nachfolgend einige Fakten zur Bahnlinie (Nove Udoli / Neuthal-) Černý Kříž (Schwarzes Kreuz) – Horny Plana (Oberplan) – Krumau nach Budweis sowie einige Fotos dazu.

Die Bahnstrecke von Budweis nach Schwarzes Kreuz (heute Černý Kříž) ist eine eingleisige, normalspurige und nicht elektrifizierte 70 km lange Nebenbahn in Tschechien. Sie wurde in 2 Etappen von 2 unterschiedlichen Bahngesellschaften bis 1910 errichtet und wird heute im 2-Stunden-Takt von der Cesky Drahy (CD), der Tschechischen Staatsbahn, bedient. Die Züge verkehren normalerweise von Černý Kříž weiter bis Nove Udoli (vormals Neuthal).

30. August 1884: Die ÖLEG (Österreichische Lokaleisenbahngesellschaft) erhält die Konzession auf 90 Jahre für eine Lokalbahn von Budweis (Pořič) über Krumau nach Salnau (heute Nova Pec) .

19. November 1891: Eröffnung der Strecke von Budweis nach Gojau (heute Kajov). Die Betriebsführung erfolgte durch die k.k. Staatsbahnen (kkStB) für Rechnung der ÖLEG

4. Juli 1892: Eröffnung der Reststrecke bis Salnau

1. Jänner 1894: Verstaatlichung der ÖLEG, die Bahnstrecke gehörte somit zum Netz der kkStB

11. Februar 1908: Konzessionserteilung für die Vereinigten Böhmerwald-Lokalbahnen zur Erweiterung der bestehenden Strecke von Salnau nach Schwarzes Kreuz – und von Wallern (heute Volary) zur Reichsgrenze bei Neuthal, heute Nove Udoli)

12. Juni 1910: Eröffnung der Strecke von Salnau nach Schwarzes Kreuz (-Neuthal – Haidmühle). Somit war die durchgehende Verbindung von Budweis nach Passau hergestellt.

1919: Nach der Niederlage Österreich-Ungarns im 1. Weltkrieg wird die Monarchie von den Siegern „filetiert“. Südböhmen wird der neugegründeten Tschechoslowakei zugeschlagen, nach einem kurzen Intermezzo im 2. Weltkrieg (Reichsprotektorat) wird nach dem 2. Weltkrieg völkerrechtswidrig die nach wie vor zahlreiche Deutsche (Österreichische) Bevölkerung vertrieben bzw. ermordet. Ein unerhörtes Verbrechen diese „Benes-Dektrete“, bis heute ungesühnt. Die Betriebsführung geht nach dem 1. Weltkrieg an die CSD (Tschechoslowakischen Staatsbahnen) über

1. Jänner 1925: Verstaatlichung der Vereinigten Böhmerwald-Lokalbahnen, Infra gehört nun auch der CSD

20. April 1958: 13 km lange Neutrassierung aufgrund des Baus des Lipno Stausees geht in Betrieb

1. Jänner 1993: Strecke geht an die CD über

2003: Strecke gehört zum Netz des staatlichen Infrastrukturbetreibers Správa železniční dopravní cesty (SŽDC)


Update: 

Im Fahrplan 2019 wird die Strecke České Budějovice–Černý Kříž im Zweistundentakt von Personenzügen bedient, die zumeist nach Nové Údolí durchgebunden sind. Weitere Züge verkehren zwischen České Budějovice und Česky Krumlov bzw. Kajov.

Seit dem 10. Dezember 2017 wird der Schienenpersonennahverkehr nach einer Neuausschreibung der Verkehrsleistungen von GW Train Regio (GWTR) betrieben. GW Train Regio setzt seit 2017 „Regio Sprinter“ der Baureihe 654 (bezeichnet als Baureihe 818) sowie von DB Regio übernommene Triebzüge der Baureihe 628, im tschechischen Nummernsystem als Baureihe 845 bezeichnet, im Reiseverkehr ein.


Die Stationen

Budweis (heute Ceske Budejovice), Bahnhof, -Abzweigung „Rožnov“ von der Bahnstrecke Budweis – Summerau, km 0,0

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„Taucherbrille“ im Bahnhof Budweis, heute Ceske Budejovice
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Mächtiges Bahnhofsgebäude Budweis straßenseitig
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Bahnhofshalle Budweis

Boršov nad Vltavou (früher Poříč), km 3,640

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Taucherbrille 754 024-9 mit Regionalzug anfahrtsbereit aus dem Bahnhof Boršov nad Vltavou (früher Poříč) Richtung Budweis
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Das Aufnahmsgebäude von Boršov nad Vltavou (früher Poříč)

Černý Dub (früher Korosek), km 6,572

Hradce (früher Hradzen), km 9,612

Vrábče (früher Brabsch), km 10,981

Křemže (früher Krems-Mřitsch), Bahnhof, km 13,927

Holubov früher Adolfsthal, km 15,763

Třísov, km 17,871

Plešovice, km 20,055

Zlatá Koruna früher Goldenkron, Bahnhof, km 22,145

Domoradice früher Dumrawitz, km 25,008

Český Krumlov früher Krumau, Bahnhof, km 27,111

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Zwischen Krumau und Boršov nad Vltavou (früher Poříč) war im Juni 2015 SEV – Umstieg in einen Karosa in Krumau
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Krumau, Weltkulturerbestadt. Der Bahnhof liegt erhöht etwas ausserhalb der Stadt. Gegenüber dem Bahnhof ein Bierbeisl
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Aufnahmegebäude Krumau außen
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Aufnahmegebäude Krumau innen
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Im Zentrum von Krumau – eine reizende und sehenswerte Stadt

Kájov früher Gojau, Bahnhof, km 32,000

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Einfahrtssignal von Kajov aus Richtung Nove Udoli (Gojau) auf freie Fahrt
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Kommunistische Bahnhofsarchitektur in Kajov
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Kommunistische Bahnhofsarchitektur in Kajov
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Ohne die „Chefin“ läuft hier nichts
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Steil bergan geht das Gleis zur nahegelegenen Papierfabrik (Industriebahn Kájov–Větřní). Die Industriebahn gibt es seit 1896 und hat eine Länge von ca. 6 km. Aufgrund der Steilheit des Geländes musste eine Spitzkehre mit Bahnhof angelegt werden

Mezipotočí früher Nespoding, km 36,028

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Haltestelle Mezipotočí früher Nespoding, ein eher einfacher Unterstand

Hořice na Šumavě früher Höritz, Bahnhof, km 41,814

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Aufnahmsgebäude Bahnhof Hořice na Šumavě früher Höritz

Polná na Šumavě früher Stein-Irresdorf, Bahnhof, km 48,354

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Ein nettes Ensemble der Bahnhof Polná na Šumavě früher Stein-Irresdorf

Polečnice früher Neustift-Quitosching, Bahnhof, km 50,495

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Bahnhof Polečnice früher Neustift-Quitosching

Hodňov früher Honetschlag, km 53,555

Žlábek früher Olschhof, km 55,338

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Herrliche Fahrt entlang der aufgestauten Moldau (Lipnostausee)

Černá v Pošumaví früher Schwarzbach-Stuben, Bahnhof, km 58,276 (ab hier bis Salnau Neutrassierung 1958)

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Bahnhof Černá v Pošumaví früher Schwarzbach-Stuben direkt am Lipno gelegen
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Bahnhof Černá v Pošumaví früher Schwarzbach-Stuben direkt am Lipno gelegen

Pestřice früher Stögenwald, km 61,100 (ehem. Haltestelle an der alten Trasse)

Horní Planá zastávka, km 61,700

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Haltestelle Horní Planá zastávka

Horní Planá, Bahnhof, km 63,749

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Zugkreuzung in Oberplan
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Der neu 1958 angelegte Bahnhof von Horní Planá

Horní Planá früher Oberplan, km 64,600 (ehem. Bahnhof an der alten Trasse)

Pernek na Šumavě, km 67,592

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Unterstand Haltestelle Pernek na Šumavě

Pernek, km ca. 67,7 (ehem. Haltestelle an der alten Trasse)

Nová Pec früher Salnau, Bahnhof, km 71,348

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Die Ausläufer des Lipno Stausees, die aufgestaute Moldau
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Hektometerstein
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Bahnhof Nová Pec früher Salnau, Aufnahmsgebäude und Hektometerstein. Bis hierher kam der Schienenstrang bereits 1892. Bis Neuthal (heute Nove Udoli) ging es erst 1910 weiter
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Leer stehendes Hotel nächst dem Bahnhof, offenbar das alte Bahnhofshotel von Salnau. Das Gebäude wüßte wohl viel zu erzählen, vom Österreichischen Kaiser bis hin zu den Kommunisten

Ovesná früher Haberdorf, km 74,200

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Durch den Nationalpark Böhmerwald. Haltestelle im Grünen, Ovesná früher Haberdorf

Pěkná früher Hintring-Schönau, km 79,764

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Auch ein kleiner Unterstand in dieser Haltestelle mitten im Nationalpark Böhmerwald, Pěkná früher Hintring-Schönau

Černý Kříž vormals Schwarzes Kreuz, Bahnhof, km 83,800 (Abzweig ehem. Vereinigte Böhmerwald-Lokalbahnen nach Nove Udoli bzw. Cicenice); km 61,866 von Cicenice; Seehöhe 740 m.ü.d.M.

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Einmündung der Bahnstrecke von Cicenice bei der Bahnhofsausfahrt von Černý Kříž vormals Schwarzes Kreuz
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Regionalzug Cicenice – Nove Udoli im Bahnhof Schwarzes Kreuz. Triebwagen mit dem Marketingnamen „Regio Nova“
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Nettes Aufnahmsgebäude von Černý Kříž vormals Schwarzes Kreuz, einsam mitten im Böhmerwald. Das oft zitierte Buffet scheint geschlossen zu sein. Černý Kříž (Schwarzes Kreuz) gehört übrigens zur Gemeinde Stožec (früher Tusset-Böhm. Röhren)

Stožec früher Tusset-Böhm. Röhren, km 65,703; 785 m

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Neuer Unterstand Bahnhof Stožec (früher Tusset-Böhm. Röhren)
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Altes Aufnahmegebäude (heute Privatnutzung) Bahnhof Stožec (früher Tusset-Böhm. Röhren)
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Durch den Nationalpark Böhmerwald

Nové Údolí früher Neuthal, Bahnhof, km 69,615 (von Cicenice); 805 m

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Triebwagen Regio Nova am Gleisende in Nove Udoli (Neuthal) im Juni 2015
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So sah die Haltestelle Neuthal in den Anfangsjahren aus (Quelle Infotafel in Nove Udoli)
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Museumswaggon und Barwaggon in Nove Udoli. Leider hatte an diesem schönen Samstag beides geschlossen – nicht gerade kundenfreundlich. Allerdings gibt es ein Restaurant 150 m entfernt oberhalb auf dem Hügel (Pilsner Bier)
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Hektometerstein in Nove Udoli
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Der Zug nach Budweis geht alle 2 Stunden. Dazwischen fahren die Züge nach Cicenice, sodaß von Nove Udoli nach Černý Kříž stündlich verkehren. Innenaufnahme
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Der Zug nach Budweis geht alle 2 Stunden. Dazwischen fahren die Züge nach Cicenice, sodaß von Nove Udoli nach Černý Kříž stündlich verkehren. Außenaufnahme am Bahnsteig

— Ruttenbach (Staatsgrenze Tschechien–Deutschland), km 69,715 (ab hier abgebaut) —

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Wohl als Gag gedacht, die kürzeste internationale Eisenbahnlinie, die man mittels einer Draisine befahren kann
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Weiter nach Waldkirchen muß man heutzutage den Bus nehmen, auf der Bahntrasse verläuft großteils ein Radweg
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Grenzbrücke Tschechien – Deutschland
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Nach der Grenze liegen noch Schienen, dahinter verliert sich der Eisenbahndamm in der Landschaft. Im ehem. Endbahnhof Haidmühle steht noch das alte Bahnhofsgebäude

Weiter über Haidmühle (Niederbay) nach Waldkirchen (vormals K. Bay. Sts. B.) > Ilztalbahn

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Ilztalbahn in Waldkirchen

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Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: / page first published 19. September 2015;  Seiten-Relaunch 20.4.2026; Letzte Ergänzung / page last modified 20.4.2026