Funivia Postal-Verano

Die neue Seilbahn Burgstall – Vöran / La nuova Funivia Postal-Verano (ab 2017)

Seilbahn Burgstall-Vöran Funivia Postal-Verano Vöranerseilbahn Südtirol Etschtal Tschögglberg
Gondel Nummer 1 im Mai 2016 nächst der Bergstation in Vöran. Im Hintergrund das Etschtal (Foto Archiv Dr. Michael Populorum)

Allgemeines, Geschichte

Im Jahr 1958 wurde erstmals von der Gemeinde Burgstall im Etschtal eine Seilbahn hinauf auf den beliebten Ausflugsberg „Tschögglberg“ errichtet. Es war eine 2-S Pendelbahn, errichtet von der Firma Hölzl. Vorläufer war eine 1901 errichtete Materialseilbahn.

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Historisches Foto („Schiffli“), ausgehängt in der Bergstation

Im Jahr 2000 wurde die Seilbahn generalsaniert, aber es zeigte sich schnell, dass diese Bahn mit den nur 12 Personen fassenden kleinen Gondeln dem immer mehr zunehmenden Touristenstrom nicht mehr gewachsen war. Auch war sie nicht barrierefrei und die Fahrradmitnahme eine Herausforderung.

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Gondel der alten Seilbahn bei der Talstation (2017)

So wurde die Firma Doppelmayr Italia (Lana, vormals Hölzl) mit der Planung und Errichtung einer neuen Seilbahn beauftragt, die dann am 7. Oktober 2017 in Betrieb ging und mit den nun 35 Personen fassenden Gondeln eine deutlich höhere Förderleistung erzielen konnte. Auch ist die neue Seilbahn Burgstall-Vöran nun barrierefrei.

DEEF-Dokumentation der alten Seilbahn Burgstall-Vöran 1958-2017 >>>

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Gondel Nummer 2 in der Talstation


Kennzahlen neue Pendelbahn (ab 2017)

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Einige Kennzahlen, ausgehängt in der Bergstation

Planung, Ausführung: Doppelmayr Italia (Lana, vormals Hölzl)

In Betrieb seit: 7. Oktober 2017

Typus: Pendelbahn, 2 Tragseile, 1 Zugseil (3S-Bahn) 35-ATW

Schräge Länge: 2.119 Meter

Talstation: 269 m.ü.d.M.

Bergstation: 1.182 m.ü.d.M.

Höhenunterschied: 913 m

Stützen: 1 aus Metall, Höhe 44 Meter

Antrieb/Traktion: Elektrisch/elektromechanisch

Antriebsstation: Bergstation

Antriebsleistung: 400 kW

Zugseildurchmesser: 27 mm

Tragseildurchmesser: 46 mm

Geschwindigkeit max.: 10 m/sek

Fahrzeit: ca. 5 Minuten

Fahrbetriebsmittel: 2 Gondeln

Fassungsvermögen: Je Gondel 35 Personen

Förderleistung je Stunde: 360 Personen

Kosten: 9,3 Mio Euro

Die Steuerung erfolgt nur durch 1 Person in der Bergstation.

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Die junge und sehr nette Dame steuert den ganzen Betrieb. Nebenbei ist sie auch noch beim Kartenverkauf bzw. Scannen behilflich 🙂

Die Seilbahn ist Teil des Öffentlichen Verkehrs in Südtirol (Verkehrsverbund).


Einige Fotos

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Neue Talstation mit Parkdeck
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Talstation innen, modern und funktional
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Die Talstation ist ohne Personal und ohne Ticketautomat bzw. Scanner. Das wird in der Bergstation erledigt
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Barrierefreier Eingang in die Gondel. Aus Platzgründen hat es einen Schiebebahnsteig
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Die neue Bergstation, Seitenansicht
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Am Kinderspielplatz neben der Bergstation ist eine der beiden alten Gondeln integriert
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Moderne Gastronomie mit Biergarten in der Bergstation
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Gastronomie Bergstation innen
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Talblick
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Erinnerungstafel zur Eröffnung
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Kabine Nummer 1 bei der Bergstation
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Kabine 2 in der Talstation

Anreise

Die Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr ist optimal: Die Buslinie 201 Bozen-Meran hat eine Haltestelle direkt bei der Talstation der Seilbahn. Die nächste Bahnstation ist Lana-Burgstall an der Bozen-Meraner Bahn, wo vom Bahnhof auch eine Autobus direkt zur Talstation der Seilbahn fährt.

Bozen-Meraner Bahn Bahnhof Lana-Burgstall
Moderner Stadler-Triebwagen des SAD im Bahnhof Lana-Burgstall

Links

DEEF-Dokumentation der alten Seilbahn Burgstall-Vöran 1958-2017 >>>

DEEF Doku Seilbahn Vilpian – Mölten >>>

DEEF Doku Die Bozen-Meraner-Bahn >>>

Webseite des Betreibers Gemeinde Vöran >>>


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Text / Fotos / Videos copyright DEEF/Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum.

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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF

Erstmals Online publiziert: 3. Juni 2026; Letzte Ergänzung / page last modified 4.6.2026