Innsbrucker Mittelgebirgsbahn – Mit dem Igler an den Fuß des Patscherkofels

Prolog – Die Anreise mit der Giselabahn nach Innsbruck
Inspiriert durch die herrliche Exkursion im Dezember nach Fulpmes mit der Stubaitalbahn machte ich mich an einem Februartag im Jahr 2011 auf den Weg nach Innsbruck, um von dort die mir schon vom Besuch des Tiroler Lokalbahnmuseums her bekannte Mittelgebirgsbahn zu erkunden. In der Stadt Salzburg war es grau in grau, Nebel wie schon die Tage zuvor und so eine beißende Kälte. Das änderte sich schlagartig nach Durchfahren des Ofenauer Tunnels südlich von Golling – Sonnenstrahlen ließen die Schneekristalle auf der durchgehenden Schneedecke erglitzern. Bald blickte von rechts das ewige Eis des Hochkönigs herab, die weißen Gipfel hoben sich prächtig vom tiefblauen Himmel ab. Nur kurz verschwand die Sonne, als unser IC ins „Lender Schattenreich“ eintauchte, aber auch diese schattige Gegend hat ihren Reiz – gewaltige Eiszapfen hingen von den Felsen gleich neben den Gleisen der „Giselabahn“. Nach Durcheilen der aufgelassenen Haltestelle „Kitzlochklamm“ und dem Passieren des letzten der zahlreichen Tunnels empfing uns schon die Weitung des Zeller Beckens.
Prachtvoll an diesem Tag der Zeller See – er war durchgehend mit Schnee bedeckt und über die Eis- und Schneedecke schweifte der Blick vom Zug aus rechter Hand bis zum mit Schnee bekleideten Felsmassiv des Steinernen Meeres im Saalfeldner Becken. Linker Hand hatte uns ja schon vorher der Wächter am Eingang des Oberpinzgaus, das Kitzsteinhorn, begrüßt.
Auch im Tirolerischen prächtiges Wetter und der „Leuchtturm von Kitzbühel“, das Kitzbühler Horn, schien in den blauen Himmel hineinzuwachsen. Reisen macht ja bekanntlich hungrig und durstig und so bestellte ich beim sehr zuvorkommenden Steward der Fa. e-express ein Baguette mit Karreebraten, Käse, Ei und Salat und dazu eine Halbe Ottakringer. Daneben führte ich einige geschäftliche Telefonate und machte einige Ergänzungen zum Bericht von der Stubaitalbahn. Das rollende Redaktionsbüro mit dem großen Tisch in der 1. Klasse der alten EC-Wagen eignet sich ja hervorragend zum Arbeiten und die vorbeifliegende prächtige Landschaft inspiriert einen eisenbahnaffinen Menschen wie mich ungemein.

Pünktlich in Innsbruck angekommen ging es wenige Minuten später mit einem REX weiter zum Innsbrucker Westbahnhof, einem gemütlichen Jugendstilbau, der leider wie immer mehr Bahnhöfe wider des Nutzens der Kunden großteils außer Nutzung gefallen ist (Fahrkartenschalter und Kiosk zugenagelt). Mit der Straßenbahnlinie 1 ging es dann zu deren Endpunkt, der Station „Bergisel“, welche gleichzeitig der Startpunkt bzw. Endstation der Mittelgebirgsbahn ist. Dies war nicht immer so, mehrmals in der Geschichte der Bahn wurden die Kurse in die Stadt bzw. einmal sogar zur Talstation der alten Hungerburgbahn durchgebunden. Nun muss man wieder umsteigen.
Die Variante mit dem REX über den Westbahnhof hatte den Vorteil, dass ich den Anschluss noch kriegte, denn vom Hauptbahnhof mit dem Einser durch die Innenstadt das dauert länger und ich hätte 1 Stunde verloren – denn der Igler fährt aktuell nur stündlich.

Fakten zur Mittelgebirgsbahn (Igler, Sechser)
Bezeichnungen: Innsbrucker Mittelgebirgsbahn, Mittelgebirgsbahn, Igler, Sechser, offiziell heute Linie 6 der Innsbrucker Straßenbahn (IVB)
Eröffnung der Gesamtstrecke: 28. Juni 1900 (vgl. Stubaitalbahn 1904), erste Projektideen seit 1877 (darunter auch eine Zahnradbahn von Innsbruck auf den Gipfel des Patscherkofels).
Errichtet von / Betreiber: Gesellschaft Innsbrucker Mittelgebirsbahn (im Eigentum der Stadt Innsbruck), Betriebsleitung durch die L.B.I.H.i.T. (Lokalbahn Innsbruck Hall in Tirol). 1927 Übernahme durch die L.B.I.H.i.T (jetzt IVB).
Zweck: Ursprünglich Fremdenverkehr und Alltagsverkehr, heute vorwiegend Ausflügler in das beliebte Naherholungsgebiet des Patscherberges auf einer Terrasse über der Landeshauptstadt Innsbruck. In den Anfangsjahren Verkehr nur in den Sommermonaten(1. April bis 30. September), dann folgten ab 1912 auch im Winter am Wochenende Fahrten für die Schifahrer („Sportzüge“). Die Betriebszeit in den Anfangsjahren war von 6-21 Uhr, bis 13.30 stündlich, dann halbstündlich. Die Fahrt Bergisel nach Igls kostete 90 Heller, die Talfahrt 60 Heller.
Federführender Planer: Der Tiroler Eisenbahnpionier Ing. Josef Riehl (wie bei der STB)
Spurweite: 1000 mm („Meterspur“), eingleisig, mehrgleisig und Umkehrschleifen in den beiden Endbahnhöfen sowie einer Ausweiche zum Kreuzen in Tantegert (bis 1901 Teutoburgerwald). Die beiden Umkehrschleifen in Igls sowie durch den Betriebshof der IVB in Innsbruck werden aktuell im Plandienst nicht genutzt
Länge: 8,4 km
Traktion: Bis 1936 Dampf. Erste elektrische Probefahrt am 12.6.1936, ab 28.6.1936 elektrischer Betrieb (mit Einschränkungen). Gleichstrom, vorerst 1000 bis 1.200 Volt, seit 2009 (Einsatz der Niederflurgarnituren) 750-800 Volt.
Maximale Neigung: 46 Promille (wie STB)
Minimaler Radius: 40 Meter
Kunstbauten: 1 kurzer Tunnel mit 19 Meter Länge (Amraser Tunnel) zwischen den Haltestellen Tummelplatz und Schönruh nächst Schönruh (km 2,4)

Stationen: 10 inkl. der beiden Endpunkte
Fahrzeuge: Im Plandienst seit Juli 2009 ausschließlich Niederflurfahrzeuge Flexity Outlook („Cityrunner“) der Firma Bombardier. Die Fahrten mit historischen Garnituren, welche regelmäßig Ende der 1990er Jahre stattfanden, sind aktuell ausgesetzt (Stand 2011). Die neuen Garnituren ersetzen die gebraucht zugekauften „Hagener“ (seit 1981) sowie „Bielefelder“ (ab 1986).
Frequenz / Fahrzeit: Stundentakt. Es ist nur 1 Garnitur unterwegs. Fahrzeit Bergisel – Igls 22 Minuten, retour 25 Minuten. Erster Zug ab Bergisel um 6.30, danach stündlich immer um 13 nach, also 8.13, 9.13 bis um 17.13. Täglich somit 11 Verbindungen. Ab Igls vom ersten Kurs um 7.00 abgesehen immer um 45, letzter Kurs von Igls nach Innsbruck um 17.45. Im Sommer gibt es noch 2 spätere Kurse. ACHTUNG: Fahrplanabfrage der IVB nicht gerade benutzerfreundlich, Scotty der ÖBB weist überhaupt fast aussschließlich den Autobus statt der Bahn aus!! (Stand 2011)
Fahrgastzahlen: k.A.

Die Stationen der Mittelgebirgsbahn
(Streckenkilometer ab Bahnhof Bergisel)
Innsbruck Bergisel (0,0, Umsteigepunkt von/zur Strassenbahn Linie 1)
Bretterkeller (seit 12. Mai 1989; 0,4)
Tummelplatz (Zusatz „Schloss Ambras“ seit 1992)
Schönruh (vormals Schloss Ambras; 2,5)
Tantegert (bis 1901 Teutoburgerwald; Ausweiche; 4,2)



Aldrans (5,7)
Mühlsee (vorm. Mühltalseebad, eröffnet 26.5.1928; 6,3)
Lans-Sistrans (bis Januar 1901 Lans; 7,2)
Lanser See (7,6)
Igls (8,3)

Igls Ort / Altwirt (bis dato nicht realsiert)
Igls Talstation Patscherkofelbahn (bis dato nicht realisiert)
Nicht ausgeführt wurden die ursprünglich geplanten Betriebsausweichen Schloss Ambras und Sparbegg
Mehrmals in seiner Geschichte wurde der Igler in die Stadt hinein durchgebunden, sodass ein Umsteigen im Bhf. Bergisel entfiel. Ab 2024 ist das wieder so (siehe Update 2026 weiter unten)

Sonstiges: Weiterführende Planungen betrafen u.a. eine Verlängerung ins Ortszentrum von Igls hinein bzw. zur Talstation der 1928 eröffneten Patscherkofelbahn. Das Trassee wurde freigehalten und dient aktuell als Weg bzw. Straße. Auch eine bessere Anbindung der Ortschaften entlang der Strecke wurde diskutiert. Mehrmals war das Verlängerungsprojekt initiiert worden (bspw. 1931 von der Tiroler Landesregierung), aber sämtliche Versuche sowohl in der Vorkriegs- wie Nachkriegszeit scheiterten aus unterschiedlichen Gründen. Vorrangiger Streitpunkt waren meist aber nicht ausschließlich die Kosten.
Ein paar Eindrücke von der Fahrt mit dem Igler

(Beschreibung der Fahrt vom Feber 2011). Der Igler war sehr gut gefüllt, als wir pünktlich um 14.13 abfuhren. Ich saß ganz hinten im Flexity Outlook, um ein paar Fotos hinten raus durch die Fahrerkabine zu machen. 2 jugendliche Biker, wahrscheinlich Studenten, die den Hörsaal gerne bei diesem Wetter für eine Ausfahrt auf das Innsbrucker Sonnenplateau tauschten, saßen mir gegenüber – sie wollten mit ihren Bikes auf einem der zahlreichen Wanderwege dann zurück in die Tiroler Hauptstadt „downhillen“. Der erste Teil der Fahrt verläuft durch eher „unwirtliches“ Gelände – die auch vom Stadtzentrum aus sichtbaren Schandflecken der Trassen von Inntal- und Brennerautobahn samt Zu- und Abfahrten werden unterquert. Einzige Lichtblicke in dieser unwirtlichen Betonwüste scheinen 2 Wirtshäuser mit Namen „Bierstindl“ und „Bretterkeller“ zu sein, ersteres mit 2 weithin sichtbaren Wegweisern, einer davon Richtung Brenner und der andere entgegengesetzt Richtung Kultur. Jaja, „Südtirol ist nicht Italien“, das weiss man zwischenzeitlich auch in Salzburg…

Der Igler schlängelt sich am Berghang empor, die Geschwindigkeit steigt wie auf der übrigen Fahrt auch kaum über 25 bis 30 km/h. Und das Gerät, der Flexity von Bombardier, ruckelt irgendwie eigenartig während der Bergauffahrt, wie wenn die Räder rutschen würden. Gut integriert in die Landschaft sind die Strommasten aus Eisen, kein Vergleich zu diesen hässlichen Klötzen aus Beton. Mit ein bisschen Willen und ein bisschen Geld scheint es mir, als dass man hier die Strecke doch etwas begradigen könnte, was eine Fahrzeitverkürzung im Sinne der Fahrgäste zur Folge hätte. Wobei aktuell vor allem Ausflügler die Strecke frequentieren, aber man sollte auch die Pendler und Schüler nicht als Kundschaft vergessen und sie vom Konkurrenten Autobus (Linie J) wieder zurückgewinnen.

Die Station Tummelplatz, von der ich außer der Durchsage und der Anzeige an den Flatscreens nichts wahrnahm (sowohl bei der Hin- wie Rückfahrt fuhren wir durch) wurde bis 1986 nur an Allerheiligen bedient, seither ganzjährig. Von hier aus sind in wenigen Minuten Schloss Ambras sowie der Landessöhne Gedächtnisfriedhof erreichbar.


Nach Ausfahrt aus dem einzigen Tunnel der Strecke, dem 19 m langen „Amraser Tunnel“, gelangen wir in die Haltestelle Schönruh, in der bis zu seiner Abfackelung vor einigen Jahren ein schmuckes, original erhaltenes und unter Denkmalschutz stehendes Haltestellengebäude aus der Bauphase der Bahn Unterschlupf gewährte. Was ist mit dem Schmuckstück passiert? Wurde es endgültig beseitigt? Folgt ein schmuckloser „Glaskobel“ oder müssen die Gäste hinkünftig ohne Unterschlupf den Elementen trotzen?

Die Strecke verläuft in diesem Abschnitt kurvig durch den verschneiten Wald, Wanderwege, die wohl im Sommer gut frequentiert sind, kreuzen mehrmals unsere Schienen. Im Haltepunkt Tantegert, welcher von 1900 bis 1901 den Namen Teutoburgerwald trug, gibt es die einzige Ausweiche auf der Strecke. Hier kreuzten früher beim Halbstundentakt die Züge. Wer weiß, vielleicht kommt das wieder, ich hatte stets bei dieser Visitierung das Gefühl, diese Strecke hat Potential und das nicht nur für Wanderer und Biker. Das ehemalige Bahnwärterhäuschen am Ausgang der Station ist jetzt in privater Nutzung.


Nach der Station Aldrans – der Ort liegt etwas abseits – verlässt die Bahn das Waldgebiet und die Sonne lässt die Schneekristalle auf den verschneiten Wiesen wieder funkeln.

Linker Hand taucht der Mühlsee mit gleichnamiger Haltestelle auf.

Die nächste Haltestelle Lans-Sistrans liegt bereits am Plateau des Paschberges.

Die Haltestelle Lanser See am gleichnamigen Gewässer wird besonders im Sommer von zahlreichen Wanderern frequentiert. Von hier erreichen wir in wenigen Minuten den Endbahnhof Igls mit dem noch originale erhaltenen aber tw. außer Funktion gefallenen Bahnhofsgebäude. Das Gebäude aus dem Jahr 1900 – dem Eröffnungsjahr der Mittelgebirgsbahn – steht unter Denkmalschutz und soll angeblich originalgetreu restauriert werden. Der Warteraum dient aktuell der Aufbewahrung von Bierbänken und eingewinterten Pflanzen. Idyllisch eigentlich, aber eine Nutzung bspw. als Gastronomie wäre nachthaltiger. Zu vermerken ist – und zwar positiv – dass das WC (zumindest der Herren) mittels Heizstrahler auf einem angenehmen Temperaturniveau gehalten wird.
Die Endstation Igls hat 2 Gleise sowie eine Wendeschleife, die jedoch aktuell von den modernen Niederflurtrams nicht genutzt wird. Sie ist aber bspw. für Nostalgiefahrten (so sie hoffentlich wieder kommen werden) von Wichtigkeit.


Das Tram hat 10 Minuten Aufenthalt bevor sie wieder nach Innsbruck retourfährt. Ich nutzte natürlich die Gelegenheit für einige Fotos und wenn es immer geht fahre ich nicht sofort zurück sondern sehe mich vor Ort ein wenig um. Als erstes fiel mir auf, dass das mir empfohlene und zu dieser Zeit normalerweise eigentlich geöffnete Buffet-Restaurant von Regina geschlossen war. „Wegen Reichtum wohl geschlossen“ meinte ein Einheimischer auf meine Frage hin. Das ist natürlich nicht gut, wenn man sich auf „Labestationen“ nicht wirklich verlassen kann. Ich wanderte entlang der für eine eventuelle Verlängerung in den Ortskern von Igls freigehaltenen Trasse in den Ort.




Leider hat auch das mir empfohlenen Wirtshaus „Milchtrinkstüberl“ zu, Mittwoch ist Ruhetag, sagte mir die freundliche Wirtin, die gerade mit ihrem Skoda Fabia am Wegfahren war. Die Speisekarte mit bodenständigen „Nicht-Convinience-Gerichten“ samt Preise sind sicher ein Motivator für einen neuerlichen Besuch, vor allem im Sommer, dann kann man im Biergarten sitzen. Wobei der Name des Wirtshauses ganz und gar nicht einen Biergarten signalisiert, ich wäre ohne Empfehlung wohl gar nicht hingegangen, hätte ich bei dem Namen wohl eher ein Vegetarier-Etablissement vermutet, was aber nicht gerade mein Fall ist.


Ich spaziere durch den Ort mit einigen älteren Häusern zur Talstation der Patscherkofelbahn. Diese wird durch den Konkurrenten der Mittelgebirgsbahn, den Autobus, direkt vom Innsbrucker Zentrum her angefahren. Igls ist ja olympischer Ort, u.a. Standort der berühmten Bobbahn, und zahlreiche Schifahrer bevölkerten an diesem Tag die Pisten.




Epilog – Danach
Die Rückfahrt genoss ich sitzend ohne stressiges Fotographieren. Mit dem Einser ging es dann noch zur UB der Uni Innsbruck zwecks Ausstellung eines Benutzerausweises. Nach Labung im GH Goldenes Dachl (hausgemachte Schlutzkrapfen) und Einkauf eines „Geschöpften“ (köstliches Mischbrot des Innsbrucker Bäckers Ruetz, das mich an das „Schweizer Brot“ vom Bäcker Hagn in der Auerspergstraße zu Salzburg aus meiner Jugendzeit erinnerte), nahm ich in der Lounge noch ein Achterl Rot vom Kerschbaum, um mich dann dem aus Zürich kommenden Railjet in Doppeltraktion um 18.09 zur Heimfahrt nach Salzburg (ohne Zwischenhalt) anzuvertrauen.
Eine gelungene interessante Exkursion, die ich im Sommer mal wiederholen möchte – allerdings dann nicht mittwochs, denn da hat ja das Milchtrinkstüberl zu.

Ergänzungen / Updates
Ab April 2013 werden keine Downhiller mehr mit dem Igler transportiert, als Gründe werden u.a. verschmutzte und überfüllte Garnituren, Flurschäden und auch Verwendung der Gleise zum Downhillen genannt
Ab September 2017: Nachdem die Strecke ein halbes Jahr im Zusammenhang mit dem Bau des Brennerbasistunnels gesperrt war und im SEV bedient wurde, wurde der Betrieb – obwohl Millionen in die Infrastruktur investiert wurde – stark eingeschränkt, der Igler verkehrt nun nur mehr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen! Eine peinliche Leistung der Planer und ein Armutszeugnis für die stinkreiche Stadt Innsbruck!
Update März 2026: Nachdem zeitweise nur an Wochenenden und nur im Sommer verkehrt wurde und sogar mehrmals eine komplette Einstellung des Iglers im Raum stand, hat sich die Situation am Igler doch verbessert. Seit 2022 wird der Igler (auch Sechser, Mittelgebirgsbahn) nun als „Waldstraßenbahn“ vermarktet und ab Juni 2024 wird die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn wieder in die Stadt hinein durchgebunden. Der Igler als Straßenbahnlinie 6 wurde in die Linie 1 integriert, das heißt, 1x pro Stunde endet und wendet die Linie 1 nicht an der Station Bergisel sondern wird als Linie 6 nach Igls weitergeführt. Umgekehrt wenn der Sechser von Igls an der Station Bergisel ankommt, wendet er nicht dort sondern wird als Linie 1 dann bis zum Endhalt Mühlauer Brücke.



Literatur / Links / Quellen
DEEF-Doku Tiroler Museumsbahnen / Localbahnmuseum im ehemaligen Stubaitalbahnhof >>>
DEEF-Doku Stubaitalbahn >>>
DEEF-Doku Giselabahn (Salzburg-Tiroler Bahn) >>>
DEEF-Doku Arlbergbahn >>>
DEEF-Doku Mittenwaldbahn >>>
DEEF-Doku Brennerbahn >>>
DEEF-Doku Hungerburgbahn >>>
DEEF-Doku Unterinntalbahn >>>
Kreutz, Walter, 1991: Straßenbahnen, Busse und Seilbahnen von Innsbruck. Steiger Verlag, Innsbruck. (3. Neuauflage ab 2010)
Tiroler MuseumsBahnen (Hrsg.), 2000: Durch Wälder und über Wiesen. Ein Jahrhundert Innsbrucker Mittelgebirgsbahn. Innsbruck.
Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB): www.ivb.at
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Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum
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Bericht von: Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum, Chefredakteur Railway & Mobility Research Austria / DEEF
Erstmals Online publiziert: / page first published 4. Feber 2011; Seiten-Relaunch 30.3.2026; Letzte Ergänzung / page last modified 30.3.2026
