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Jennerbahn
Text / Fotos / Videos copyright DEEF / Dr. Michael Alexander Tiberius Populorum
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Eisenbahn-Nostalgie Österreich – Saisonfinish 2023
Traditionell wird in den Eisenbahnmuseen sowie den Museumsbahnen Österreichs der Saisonbeginn aber noch viel stärker das Saisonende mit Veranstaltungen besonders gewürdigt. Vor allem im Eisenbahnmuseum „Das Heizhaus“ in Strasshof an der Nordbahn wird seit Jahren der Saisonbeginn mit dem „Andampfen“ und das Saisonende mit dem „Abdampfen“ entsprechend durch Veranstaltungen gewürdigt.
Angeheizte Dampflok 310.23 mit Fahrten am Gelände am 26.10.2022 im Heizhaus Strasshof
Nachdem ich 2021 und letztes Jahr über das „Abdampfen“ in Strasshof berichtet habe, möchte ich an dieser Stelle über „Impressionen“ von folgenden Veranstaltungen im heurigen Herbst berichten.
Herbstliche Impressionen im Eisenbahnmuseum Schwechat
Fahrbetriebstag mit dem Blauen Blitz in Strasshof
Tag der offenen Hallentore Museumstramway Mariazell
Tiroler Museumsbahnen (TMB) Abschlussfahrt durch Innsbruck
Herbstliche Impressionen im Eisenbahnmuseum Schwechat
Hochwertige Exponate in den Hallen, u.a. original Lokomotiven und Waggons der alten Pressburger BahnUnzählige Exponate an Lokomotiven und Waggons / Loren von FeldbahnenSchwerpunktthema 2023: Die Versorgungsbahnen der Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ in WienIn den Hallen aber auch am weitläufigen Freigelände hat man als Besucher recht viel Freiheiten und kann ungestört auch die letzten Winkel des Museumsgeländes ohne Einschränkungen und Zwang besuchen – das hat mir an diesem prächtigen Oktobertag sehr gut gefallenBei der Aufarbeitung der Exponate wird sicher keine Langeweile aufkommenFeldbahnfahrzeuge aus dem In- und Ausland gibt es zu Hauf. Tw. scheinen die Fahrzeuge auch betriebsbereit zu sein. Wünschenswert wäre eine durchgängige Beschriftung der Exponate, auch der auzuarbeitendenAuch ein Oldtimer von Stern & Hafferl bereichert die Sammlung in SchwechatAllein die Architektur und das Ambiente in den Hallen lohnt schon einen BesuchAuch an diesem Tag erfolgten Publikumsfahren auf den Feldbahngleisen. Sehr erfreulich, dass hier junge Burschen und Mädls mit Freude als Personal an der Arbeit waren. Ohne jungen Nachwuchs wäre es wohl eine Illusion die Sammlung zu betreuen und weiter aufzuarbeiten2 Highlights der Sammlung, 1072.01 und 4030.210. Für die Aufarbeitung der ehem. Schnellbahngarnitur aus Wien 4030.210 erhielt das Museum den Bahnkulturpreis 2023Hochkarätige Exponate in den Hallen, abenteuerliche Entdeckungen am Freigelände und in den Werkstätten – ein herrlicher Oktobernachmittag in Schwechat, was sich wohl auch andere dachten, denn das Museum war gut besucht
Fazit: Ein angenehmer und inspirierender Museumstag in Schwechat.
Fahrbetriebstag mit dem Blauen Blitz in Strasshof
Hauptdarsteller an diesem Fahrbetriebstag im Oktober 2023 war der berühmte Dieseltriebwagen „Blauer Blitz“. Einst in den 1950er/60er Jahren als internationaler Schnellzug eingesetzt verkehrte er an diesem Tag im Heizhaus für Besucherfahrten am Freigelände. Vorne Triebkopf 5145.11Blauer Blitz Steuerwagen 6545.11Angenehme Wohnzimmeratmosphäre im Blauen Blitz – ganz im Gegenteil zu dem sterilen Innendesign von Railjet und CoAuch die Gartenbahn war in Betrieb und eine neue Mitarbeiterin wurde darauf eingeschultPrächtige aufgearbeitete und zum Teil betriebsbereite Lokomotiven in der riesen Halle mit den markanten Kaminen für die DampfloksAm Freigelände hingegen begegnet man vielen Exponaten, an denen augenscheinlich der Zahn der Zeit nagt. Werden diese je aufgearbeitet und für die nachfolgenden Generationen gerettet?!?Am Gelände nächst des Eingangs gibt es einen gemütlichen alten Speisewagen, leider – zumindest an diesem Tag – mit extrem kleiner Speisekarte. Daher marschierte ich schnellen Fusses nach Strasshof und konnte mich dort in der Steirischen Bierinsel“ an einem herrlichen Gansl sattessen
Fazit: Ein kurzweiliger und auch günstiger Nachmittag in Strasshof, ist doch der Eintritt in der Niederösterreich-Card inkludiert.
Tag der offenen Hallentore Museumstramway Mariazell
Anreise nach Mariazell mit der Himmelstreppe. Links der Himmelstreppe sieht man den letzten Waggon des abfahrtbereiten Nostalgiezuges „Ötscherbär“, links den fahnengeschmückten Dampfzug (Nationalfeiertag) der Mariazeller TramwayDer zwischen Mariazell und Erlaufsee verkehrende Nostalgiezug wurde am Nationalfeiertag 2023 von der Dampflok Nummer 31 „Stammersdorf“ gezogen (Baujahr 1904)Der 1913 gebaute und mustergültig aufgearbeitete Triebwagen 2362 war zwischen Mariazell und der Remise im Shuttledienst unterwegsDer Dampfzug ist am Erlaufsee angekommen. Die Strecke der Museumstram Mariazell ist übrigens eine Neubaustrecke und keine reaktivierte AltstreckeEin alter Triebwagen wurde zum Buffet umgebaut und so konnten sich die zahlreichen Fahrgäste an kleinen Köstlichkeiten und Getränken labenInnenansicht BuffetwaggonDie Auswahl an Speisen war zwar nicht sehr groß aber was angeboten wurde mundete den Gästen. Meine Gulaschsuppe war vorzüglich!Auch das 1916 gebaute Ausflugsschiff Christina verkehrte am Nationalfeiertag letztmalig in dieser SaisonTramparade vor der RemiseTriebwagen 2602, gebaut 1921, eingesetzt bei der Wiener StraßenbahnPrächtige Objekte, wahre Schätze in der RemiseRechts Triebwagen 2229 der Wiener Straßenbahn wurde 1911 gebaut„Die rasende Eierspeis“ – Triebwagen Nummer 4 der Gelben Elektrischen aus Salzburg, gebaut 1909 bei MAN
Fazit: Summa summarum ein höchst interessanter und angenehmer Nationalfeiertags-Ausflug nach Marizell.
Tiroler Museumsbahnen (TMB) Abschlussfahrt durch Innsbruck
Gleich mit 3 historischen Triebwägen machten sich die TMB Ende Oktober 2023 auf ihre Saison-Abschlussfahrt. Die Route führte vom Museum im ehem. Stubaitalbahnhof durch die Stadt zum Endhalt Technik West, dann durch die Stadt zum Bahnhof und von dort wieder zurück ins Museum. Dauer ca. 2 Stunden.
Fahrzeugparade am Endhalt Technik West. Von links: ET 1 (Bj 1909), Planfahrzeug der IVB Nr. 372, ET 60 „Mailänder“ (Bj 1943), ET 19 (Bj 1907)Der Star der Veranstaltung war sicher der allseits beliebte „Mailönder“. Hier vor der Abfahrt am MuseumsgeländeKomfortabler Innenraum mit Heizung bei jedem Sitzplatz. Alle Sitze sind auch um 180 Grad drehbar, damit alle Fahrgäste bei Zweirichtungsbetrieb immer in Fahrtrichtung sitzen könnenFotohalt am Innrain nächst der Uni. Vorne ET 1, dahinter der „Mailänder“, am Schluss des Konvois ET 19Fahrzeugparade am Endhalt Technik West – „Mailänder“ und ET 19Halt bei der Rückfahrt direkt vor dem Innsbrucker Hbf – „Mailänder“, dahinter ET 19Rückmarsch ins Museum in der Salurner Straße – ET 1, „Mailänder“, ET 19
Fazit: Ein herrlicher Nachmittag in Innsbruck. Die Fahrzeuge erfreuten nicht nur die mitreisenden Straßenbahnliebhaber, auch am Straßenrand winkten begeisterte Bürger dem Konvoi zu und viele zückten ihre Handys um diese prächtigen Fahrzeuge zu fotographieren.
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Gondeln der Lazidbahn in der Bergstation September 2023
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2 Gondeln der Alpkopfbahn nächst der Zwischenstation (September 2023)
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Almbahn Bergstation mit Goldener Mann – Serfaus Fiss Ladis
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Seilbahnen Serfaus Fiss Ladis – Gondelhopping im Oberen Gericht
Eine der 8 genutzten Gondelbahnen in Serfaus Fiss Ladis (Tirol) – die Waldbahn
„Hopping“ („the activity of going from one place to another place of the same kind“, Britannica) liegt im Trend, zumindest hüpfen mehr oder minder viele Menschen gerne von Job zu Job, von Bar zu Bar oder von Insel zu Insel („Inselhopping“). Noch nicht so weit verbreitet aber offensichtlich aufstrebend scheint das sommerliche „Gondelhopping“ zu sein, also das „Gondelhüpfen“, wo man eine Region, ein Wandergebiet durch Nutzung mehrerer Gondelbahnen erkundet. Dabei steht – zumindest für Seilbahn-Enthusiasten – nicht eine Destination wie ein Berggipfel im Fokus oder wie im Winter (Schischaukeln) eine Schipiste, sondern der Weg ist das Ziel, der Genuss mit Gondelbahnen herumzucruisen.
Bahnen in Serfaus-Fiss-Ladis: 1: Alpkopfbahn; 2: Komperdellbahn NEU mit 2 Sektionen; 3: Lazidbahn; 4: Sunliner; 5: Waldbahn; 6: Möseralmbahn; 7: Schönjochbahn; 8: Almbahn; 9: Sonnenbahn; 10: Dorfbahn Serfaus; 11: Trasse der ehem. Reschenbahn Landeck-Mals (nicht vollendet)
Voraussetzung dazu ist natürlich die nötige Hardware (Gondeln oder Kabinen) und deren Vernetzung. Diese findet man in der Tourismusregion Serfaus-Fiss-Ladis optimal entwickelt und so machte sich der Autor dieser Zeilen im September 2023 auf den Weg ins Oberinntal, um 2 Tage lang dem Gondelhopping zu frönen. Folgende Bahnen konnten dabei genutzt werden:
Alpkopfbahn (2 Sektionen)
Alpkopfbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Lazidbahn (1 Sektion)
Lazidbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Sunliner (1 Sektion)
Sunliner Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Waldbahn (1 Sektion)
Waldbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Möseralmbahn (1 Sektion)
Möseralmbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Schönjochbahn (2 Sektionen)
Schönjochbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Almbahn (1 Sektion)
Almbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Sonnenbahn Ladis-Fiss (1 Sektion)
Sonnenbahn Gondelbahn in Serfaus Fiss Ladis (Tirol)
Eine der wichtigsten Bahnen in der Region, die Komperdellbahn, konnte leider nicht genutzt werde, da die alte 6-MGD bereits abgebrochen und die neue 10-MGD noch im Bau war. Die Eröffnung der neuen Komperdellbahn mit einer zusätzlichen Mittelstation ist für den Dezember 2023 geplant.
Nachtrag:
Komperdellbahn NEU Serfaus (2 Sektionen)
2 Gondeln der neuen Komperdellbahn bei der Mittelstation in Sektion 2
Fazit
Es war bei herrlichem Spätsommerwetter mit warmen Temperaturen und tiefblauem Himmel ein herrliches Vergnügen. Da ich vor Ort nächtigte (Hotel Alpenjuwel in Serfaus – Note Sehr gut) konnte ich die „Super Sommer Card“ in Anspruch nehmen, eine Netzkarte für alle Bahnen, Kosten pro Tag 5,50 Euro.
Die Anreise erfolgte umweltfreundlich ab Salzburg mit dem Railjet nach Landeck-Zams und von dort mit dem Postbus nach Serfaus. In Serfaus konnte die dortige U-Bahn genutzt werden (Bericht folgt), die 3 Orte sind auch nahezu stündlich mit dem Postbus untereinander verbunden und zusätzlich verkehrt teilweise im Halbstundentakt ein Wanderbus. Wer da sein Auto nicht in der Garage stehen lässt ist selber schuld!
Gondelhersteller Swoboda, heute Carvatech (Laakirchen, AT) >>>
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Eine klassische Pendelbahn im Nationalpark Hohe Tauern – Die ÖBB Seilbahn Uttendorf Enzingerboden – Tauernmoos – Weißsee
Hiuer gehts zum Detailbericht mit Fotos und Videoclips >>>
Weißsee-Seilbahn der ÖBB (1951-2003) in Uttendorf vom Enzingerboden über Tauernmoos hinauf zum Weißsee
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Gondeln der Panoramabahn bei der Talstation in Hollersbach (25.3.2022, Archiv DEEF)
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Mit Gondelbahnen die Gasteiner Berge und Täler entdecken – Wanderschaukeltag der Gasteiner Bergbahnen
2 Gondeln der Senderbahn bei der Bergstation (31. Juli 2023)
Vom Insel-Hopping zum alpinen Berg- und Täler-Hopping
Insel-Hopping kennt wohl fast jeder Tourist, der je im Süden (Ägäis) oder Norden (Friesische Insel) Urlaub gemacht hat. Mit dem Schiff klappert man diverse Inseln ab, hat Muße bei den Fahrten und gewinnt interessante Eindrücke von den Highlights auf den diversen Inseln.
Noch weniger bekannt dürfte das Berg- und Täler-Hopping im alpinen Raum sein, zumindest für die Sommerurlauber. Im Winter werden ja schon seit Jahrzehnten 3-, 4- oder noch mehr Täler-Schischaukeln angeboten, geworben wird meist mehr mit Quantität (Dutzende Lifte, hunderte Kilometer Pisten) denn mit der Qualität. Denn klein kann ja auch durchaus fein sein.
Nachdem in Österreich im Vergleich zur Schweiz die Bergbahnen jahrzehntelang außerhalb der Wintersaison ein eher stiefmütterliches Dasein fristeten – man musste froh sein wenn im Sommer überhaupt die eine oder andere Bergbahn oder Sessellift offen hatte – so bemerkt man hier wohltuend eine Trendwende auch in Österreich. Immer mehr Bergbahnen stehen den Gästen auch im Sommer und Herbst für Aktivitäten zur Verfügung und werden u.a. über die Plattform „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ beworben.
Gasteiner Bergbahnen Wanderschaukeltag
Durchschnittlich 1x pro Woche im Sommer ermöglichen es die Gasteiner Bergbahnen den Gästen, die Berge und Täler auf der Westseite des Gasteiner Tals zu entdecken und zu genießen. Folgende Bergbahnen sind an diesen Tagen in Betrieb und können mit einer speziellen Wanderschaukelkarte (Netzkarte) benutzt werden:
Stubnerkogelbahn Sektionen 1 und 2
Senderbahn (Angertalbahn) Sektion 1 und 2
Kaserebenbahn
Schlossalmbahn Sektion 1 und 2
Folgende Route habe ich zur Erstellung dieses Berichts gewählt:
1: Talstation Stubnerkogelbahn und Felsentherme und Bahnhof; 2: Mittelstation Stubnerkogelbahn; 3: Bergstation Stubnerkogelbahn mit Restaurant, Hängebrücke, Glocknerblick; 4: Bergstation Senderbahn und ORF Sender; 5: Mittelstation Senderbahn; 6: Talstation Senderbahn; 7: Talstation Kaserebenbahn; 8: Schizentrum Angertal; 9: Bergstation Kaserebenbahn; 10: Bergstation Schlossalmbahn EUB; 11: Bergstation der Pendelbahn und Restaurant; 12: Mittelstation Schlossalmbahn und Talstation Pendelbahn; 13: Pyrkerviadukt der Tauernbahn; 14: Talstation der Schlossalmbahn und Busbahnhof Bad Hofgastein
Anreise von Salzburg mit den ÖBB zum Bf Bad Gastein
Talstation Stubnerkogelbahn (direkt beim Bahnhof der ÖBB) hinauf zur Bergstation mit Durchfahrt durch die Mittelstation
Am Stubnerkogel (Restaurant) Wanderung zum Aussichtspunkt „Glocknerblick“ und Begehung der Hängebrücke
Von der Bergstation der Senderbahn (wenige Minuten von der Bergstation der Stubnerkogelbahn) hinunter ins Angertal mit Durchfahrt durch die Mittelstation
Im Schizentrum Angertal (Restaurant) liegt die Talstation der Kaserebenbahn direkt neben der Talstation der Senderbahn
Auffahrt mit der Kaserebenbahn und von der Bergstation eine ca. halbstündige Wanderung über den Schlossalmsee zur Bergstation der Schlossalmbahn (Restaurant)
Talfahrt mit der Schlossalmbahn bis zur Mittelstation, kurze Rast
Talfahrt von der Mittelstation hinunter nach Bad Hofgastein
Autobus Nummer 551 zum Schizentrum Angertal (verkehrt meist stündlich)
Senderbahn Sektionen 1 und 2 hinauf zum Stubnerkogel
Einkehr auf ein Eierschwammerlgulasch und ein Gösser im Bergrestaurant Stubner (mit Livemusik)
Talfahrt Stubnerkogelbahn Sektionen 1 und 2 nach Bad Gastein
Rückfahrt nach Salzburg mit dem Railjet
Railjet im Bf Bad Gastein, dahinter Talstation der Stubnerkogelbahn (2021, Archiv DEEF)
Ich war summa summarum ca. 5.30 Stunden unterwegs.
Gasteiner Bergbahnen Wanderschaukeltag – Einige Fotos und Videos
2 Gondeln bei der Talstation der Stubnerkogelbahn (2021, Archiv DEEF Dr. Michael Populorum)Zugang Talstation mit UmlaufbereichGleich gehts los! Gasteiner Bergbahnen WanderschaukeltagNebelreste von den Gewittern der vergangenen Tage im unteren Bereich der Sektion 1Durch eine Schneise im Wald geht es bergan, der Nebel lichtet sichDie Sonne zeigt sich im oberen Bereich der Sektion 2 kurz vor der Bergstation der Stubnerkogelbahn. Auf den saftigen Weiden darunter Kühe und PferdePanorama des Gipfelbereichs vom Aussichtspunkt Glocknerblick aus. In der Mitte das Restaurant Stubner, dahinter orange die Bergstation der Stubnerkogelbahn. Im Hintergrund der ORF Sendemast und die Bergstation der Senderbahn ins Angertal2 Gondeln bei der letzten Stütze vor der Bergstation und Übersichtstafel Stubnerkogel, Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen und KletterpartienBergstation Stubnerkogel mit HängebrückeHängebrücke am Stubnerkogel und dahinter ORF Sender und SenderbahnHängebrücke Blickrichtung Westen mit zahlreichen Dreitausendern der Hohen TauernTalblick Richtung Bad Gastein, dahinter rechts der Graukogel3-fach Stütze bei der Bergstation mit 2 Gondel, im Hintergrund im Tal Böckstein und die AnkogelgruppeManche der Dreitausender verstecken sich vormittags hinter WolkenhäubchenAussichtsplattform GlocknerblickDas Gipfelrestaurant Stubner hat eine herrliche Terrasse, wo man bei Speis und Trank die nahe und ferne Bergwelt genießen kannORF-Sender Stubnerkogel und Bergstation SenderbahnSenderbahn BergstationDie gelben Gondeln der Senderbahn führen in 2 Sektionen hinunter ins Sportzentrum Angertal. Im Hintergrund sieht man die MittelstationDirekt neben der Talstation der Senderbahn befindet sich im Sportzentrum Angertal die Talstation der KaserebenbahnDie blauen Gondeln der Kaserebenbahn im unteren Bereich2 Gondeln der Kaserebenbahn nächst der BergstationBergstation mit Umlauf der Kaserebenbahn. Hier hat es bis dato sonst keine InfrastrukturBergstation Kaserebenbahn. Von hier kann man in ca. einer halben Stunde auf einem breiten, auch für Kinderwagen geeigneten Weg hinüber zur Schlossalm wandernBlick von der Bergstation der Kaserebenbahn hinüber zur Bergstation der SchlossalmbahnKurz vor der Schlossalmbahn Bergstation kommt man zum Schlossalmsee. Von hier gibt es einige Wanderwege, u.a. der Salzburger AlmenwegEin gelber Teppich von Löwenzahn im Bereich der Schlossalm. Diese ist im Winter ein wichtiges Schigebiet und im Sommer ein Wandergebiet für die Menschen und ein Weidegebiet fürs ViehNach gut einer halben Stunde auf unschwierigem Weg erreicht man die beiden Bergstationen der Schlossalmbahn. Links die Bergstation der neuen Einseilumlaufbahn, rechts die Bergstation mit Restaurant der alten – aktuell nicht in Betrieb befindlichen – PendelbahnGastein, ein traditionsreicher Name unter den internationalen TourismusdestinationenZünftig aufgspuit wird im GipfelwirtshausBergstation der Pendelbahn, links sieht man die blaue Kabine Nummer 3. Links hinten im Haus ist das WirtshausVon der Bergstation der Schlossalmbahn geht es zuerst eher eben hinaus und dann deutlich steiler und windausgesetzt nach unten zur MittelstationDie Mittelstation und der Speichersee kommen in SichtweiteGondel der neuen EUB in der Mittelstation, rechts die Talstation der Pendelbahn. Bis 2018 führte hierher eine Standseilbahn von Bad Hofgastein, die durch die EUB ersetzt wurdeWagen der ehem. Schlossalm-Standseilbahn mit dem Pyrkerviadukt der Tauernbahn im Hintergrund (Foto Archiv DEEF/Dr. Michael Populorum 30.6.2015)Die Talstation der Schlossalmbahn kommt in SichtBlick von der Talstation zur Mittelstation der Schlossalmbahn mit Godeln und dem Raijet 596 auf dem Pyrkerviadukt auf der Fahrt von Salzburg nach KlagenfurtTalstation der Schlossalmbahn in Bad HofgasteinUnmittelbar neben der Talstation der Schlossalmbahn befindet sich der Busbahnhof Bad Hofgastein (Foto Archiv DEEF)
Fazit Wanderschaukeln
Das Wanderschaukeln erfreute sich an diesem Tag großer Beliebtheit, vor allem ins Auge stachen mir viele jungen Familien teilweise mit Kinderwägen, welche die Bahnen und Wege frequentierten. Das Angebot ist sowohl für Nächtigungsgäste in der Region wie auch für Tagestouristen interessant, für jung und für alt sowie für Naturliebhaber als auch für technikaffine Seilbahninteressierte. Das Wanderschaukeln trägt – das kann man getrost sagen – zu einer Belebung des Sommertourismus und einer gesteigerten Wertschöpfung im Gasteinertal bei.
Für mich persönlich war es ein sehr schöner Tag mit vielen Eindrücken, was ich nur weiterempfehlen kann!
Die vielen prächtigen Eindrücke und das Fotographieren und Videoclippern machten den Autor dieser Zeilen hungrig und so erfolgte zum Abschluss beim „Rückschaukeln“ der Einkehrschwung im Stubner auf ein Eierschwammerlgulasch und ein klassisches Gösser, dazu eine zünftige Musi
Links
Infos zum Wanderschaukeln (Termine, Preise, Angebote) bei den Gasteiner Bergbahnen >>>
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S-Link Salzburg – Verhinderer gefährden das so notwendige Projekt
Eine mehr als peinliche Kampagne der SPÖ Salzburg Team Auinger. Es ist zu hoffen, dass sich die mündigen Bürger von solchen Unwahrheiten nicht beeinflussen lassen
Weit über die Grenzen unseres Landes hinaus ist Salzburg als Stadt der Schildbürger und Verhinderer sowie als Stauhauptstadt bekannt. Umso erfreulicher war es, als nach Jahrzehnten des Planens, des Redens und dann des Nichtumsetzens nun Nägel mit Köpfen gemacht werden sollten und sich alle Fraktionen im Salzburger Gemeinderat für die Umsetzung des S-Link Projekts aussprachen. Wie unzählige Studien namhafter Experten (keiner selbsternannten sondern mit fachlicher Kompetenz) der letzten Jahrzehnte belegen, ist der S-Link – das ist in der 1. Phase die unterirdische Verlängerung der Salzburger Lokalbahn S1 vom Hauptbahnhof unter der Altstadt durch in den Süden der Stadt mit oberirdischer Verlängerung bis Hallein – die einzige realistische Möglichkeit, Stau, Lärm und Gestank nachhaltig in den Griff zu kriegen. Diese Nord-Süd Magistrale soll den Planungen zufolge nachfolgend durch weitere Äste (bspw. nach Berchtesgaden, nach Bad Ischl, Trumer Seen etc.) ergänzt werden und bereits bestehende Linien mit dem S-Link verknüpft werden. Dies ist nach Meinung aller Experten (wie gesagt keiner selbsternannten sondern mit fachlicher Kompetenz) auch die optimale Lösung, die Stadt Salzburg mit dem Umland (den Salzburger Zentralraum und darüber hinaus – Einzugsgebiet immerhin über 1 Mio Einwohner) zu verknüpfen und eine schnelle, bequeme und umweltfreundliche Mobilität für die Zukunft zu bieten.
Äußerst befremdet und wirklich wütend war ich, als ich vor kurzem von einem beruflichen Aufenthalt in Graz nach Salzburg zurückkehrte und mir als Erstes folgendes Plakat der SPÖ Salzburg Team Auinger ins Auge stach:
Reine Polit-Propaganda mit unwahren Behauptungen
Offenkundig schert die SPÖ – einst eine stolze Eisenbahnerpartei – nun aus dem gemeinsamen Bekenntnis aller Parteien pro S-Link aus, wohl nur um politisches Kleingeld zu lukrieren – 2024 sind ja Gemeinderatswahlen in der Stadt Salzburg. Peinlich kann man da nur sagen!
Fazit
Diese Vorgehensweise des „Team Auinger“ ist wirklich peinlich und zum Schaden von Stadt und Land Salzburg. Apropos Schaden: Gleichnamiger SPÖ Bürgermeister hatte nach seiner langjährigen Amtszeit von 1999-2017 einen gewaltigen Investitionsstau in der Stadt Salzburg hinterlassen, welcher sich u.a. im Bereich eines teilweise desaströsen Öffentlichen Verkehrs zeitigt. Und sein Nachfolger in der SPÖ, der seine Inkompetenz im Bereich Verkehr und Mobilität schon mehr als einmal hinausposaunte, möchte nun des Stimmenfangs wegen auch diese nachhaltige Investition in die Zukunft unserer Stadt und des Landes torpedieren. Da kann man nur den Wählern für 2024 raten, sich für eine Partei zu entscheiden, die dieses so wichtige Projekt ohne wenn und aber befürwortet. Notorische Verhinderer und Nein-Sager braucht es in Zukunft keine mehr in der Stadt Salzburg!
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