Donauuferbahn demoliert

Ein Lokalaugenschein durch Dr. Michael Populorum vor Ort in Klein Pöchlarn und in Marbach an der Donau / Maria Taferl im Juni 2019 brachte die traurige Gewissheit: Die von den Verkehrspolitikern in der Niederösterreichischen Landesregierung entsandten Bagger haben die Donauuferbahn im Mittelabschnitt (Strudengau) demoliert, die Schienen wurden herausgerissen, die Tunnel sollen noch zubetoniert und die Bahntrasse teilweise verbaut werden.

Das nenne ich Nachhaltigkeit im negativsten Sinne! Der Vollständigkeit halber: Die (un)verantwortlichen Verkehrspolitiker kommen aus der ÖVP, ob schwarz oder türkis, das ist in diesem Kontext wohl unerheblich.

Hier wurde nicht nur Volksvermögen vernichtet, sondern auch nicht wieder gut zu machender Schaden hinsichtlich eines nachhaltigen und zukunftsträchtigen Verkehrs- und Tourismuskonzepts angerichtet.

Einige aktuelle Bilder, die auch in die 4-teilige Dokumentation eingebaut wurden:

In Marbach an der Donau Juni 2019: Brückenskelett. im Hintergrund (abgezäunt) der 34 m lange Trausinger Tunnel
Im Schallmarbacher Tunnel – gut erhalten aber wohl bald zubetoniert – Verkehrspolitik a la Niederösterreich
Hat ein Eisenbahnliebhaber den Bahnhof Marbach-Maria Taferl erworben? Eine interessante Mischung von Schienen und frisch gepflanzten Obstbäumen
Obstbäume statt Schienen in Marbach – Maria Taferl
Die Schienen sind weg, die Bagger noch vor Ort – Klein Pöchlarn Juni 2019
Klein Pöchlarner Tunnel Westportal
In der Röhre
Muss der Gemeindename geändert werden? Krummnußbaum a.d. (demolierten) Donauuferbahn??

Was sagen Sie zu den Vorgängen rund um die Donauuferbahn in Niederösterreich?? Schreiben Sie uns!

Link zur DEEF-Doku: Die Donauuferbahn in 4 Teilen >>>


Beitrag erstellt am 8.6.2019

Kleines Verkehrslexikon

Kleines Verkehrslexikon auf der Zielgeraden

Gut Ding braucht Weil´ – so lautet ein alter Spruch und er trifft auch auf die Genese des „Kleinen Verkehrslexikons“ zu.

Vor fast genau 3 Jahren begann ich in meinem Südtiroler Domizil Auer bei Bozen mit dem Schreiben des „Kleinen Verkehrslexikons“, nachdem der Salzburg Airport in Person seines kaufmännischen Direktors Karl Heinz Bohl durch die Zusage einer Anschubfinanzierung das Projekt erst möglich gemacht hat. Maximal 1,5 bis 2 Jahre hatte ich für mich selbst als Projektdauer kalkuliert, doch inzwischen sind 3 Jahre vergangen und das Lexikon ist leider noch immer nicht in den Bücherläden.

Das Kleine Verkehrslexikon – Titel Manuskript

Zum einem musste ich erkennen, dass man nicht – wie ich ursprünglich dachte – einfach so „nebenbei“ ein Lexikon schreibt und zum anderen ging auch der Inserateverkauf zäher als gehofft, mit dem sich die Entstehung und auch der Druck ja finanzieren sollte, nein musste.

Nun bin ich aber auf der Zielgeraden, auch wenn diese nicht eben kurz sein sollte. Durch tagtägliches stundenlanges Arbeiten zeigte sich doch ein zählbarer Fortschritt, das Kleine Verkehrslexikon wuchs und wuchs und hat dadurch schon ca. das Doppelte an Seiten erreicht als geplant.

Nun gilt es noch einige Inserenten zu gewinnen, damit auch der Druck sichergestellt ist, denn der Aufwand bis dato war deutlich höher als kalkuliert und auch der Druck wird teurer werden, ist das Kleine Verkehrslexikon ja fast zu einem großen angewachsen.

Jedenfalls möchte ich auf alle Fälle den Redaktionsschluss im 2. Quartal halten und dann in Druck gehen!


Webseite eingerichtet:

Um Ergänzungen und Korrekturen zum Kleinen Verkehrslexikon machen zu können und es somit aktuell zu halten, habe ich eine Webseite eingerichtet, auf die auch die Leser des Buches hingewiesen werden. Es ist die folgende Seite >>>