DEFF Dokumentationszentrum für Europäische Eisenbahnforschung Dr. Michael Populorum AustriaEisenbahnforschung # Eisenbahn-Archäologie # Eisenbahn-Geographie # Eisenbahn-Geschichte

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Im Intercitybus Graz > Klagenfurt -
"Vorab-SEV der Koralmbahn"

Prolog: Die verschiedenen Schienen-Wege von Graz nach Klagenfurt

1. Der Aktuelle

Der schnellste Weg zur Zeit auf Schienen von Graz nach Klagenfurt, welcher allerdings nicht der kürzeste ist, verläuft von Graz muraufwärts nach Norden auf der Südbahnstrecke bis Leoben, wo in den IC/EC von Wien über den Semmering kommend umgestiegen werden muss. Dann geht es auf der von der Kronprinz-Rudolfbahn Gesellschaft errichteten Strecke westwärts über Knittelfeld-Zeltweg (Abzweig der Lavanttalbahn Wolfsberg-Klagenfurt)-Judenburg nach Unzmarkt (Abzweig der Murtalbahn nach Tamsweg), von wo die Bahn langsam wieder nach Süden schwenkend die Wasserscheide zwischen Mur und Drau über den Neumarkter Sattel (Gebirgsstrecke zwischen Unzmarkt und Friesach in Kärnten) überwindet. Über den Bezirkshauptort Friesach, weiter über Treibach-Althofen (Abzweig ehem. Gurktalbahn), St. Veit an der Glan (Abzweig alte Hauptstrecke über Ossiach nach Villach sowie Abzweig Eisenbahnstrecke nach Hüttenberg) wird Klagenfurt erreicht. Die Streckenlänge beträgt 228 km  (gleichzeitig Tarif-Kilometer für den Intercitybus), die Fahrzeit im günstigsten Fall mit Umsteigen in Leoben 2,43 Stunden. Täglich 8 Verbindungen (alternierend höherwertige Verbindung IC/EC mit 1x umsteigen in Leoben und Verbindung EC/IC/REX/R mit 2x umsteigen in Bruck und Friesach.

2. Der Historische

Der Weg führt auf der alten Südbahnstrecke über seit 1919 slowenisches Gebiet. Von Graz südwärts der Mur entlang flussabwärts über Leibnitz, Spielfeld-Straß nach Marburg. Dort vom EC umsteigen in den Regionalzug (täglich Mo-Fr ein Zugpaar, Marburg ab am frühen Nachmittag) nach Bleiburg. Die Fahrt vermittelt authentische Nebenbahnromantik und führt entlang des Drautals drauaufwärts, teilweise sehr romantisch direkt am Drauufer entlang. Von Unterdrauburg (Dravograd) gab es bis Anfang der 60er Jahre eine Verbindung über Lavamünd nach St. Paul im Lavanttal. Gleich hinter der Grenze muß in Bleiburg in den Regionalzug nach Klagenfurt (Jauntalbahn) umgestiegen werden. Die Streckenlänge beträgt 191 km, die kürzestmögliche Fahrzeit mit Umsteigen in Marburg und Bleiburg beträgt 5, 18 Stunden. Der Ausbau dieser Strecke  wurde in Insiderkreisen auch als mögliche Alternative zur Koralmbahn diskutiert.

3. Der Zukünftige

Auch wenn die meisten "Eisenbahnexperten" ausserhalb von Kärnten und der Steiermark immer noch gegen das Projekt Koralmbahn und deren Herzstück, den Koralmtunnel, wettern und als rein politisch motiviertes Projekt ohne wirklichen Nutzen bezeichnen, so scheint es mit dem Bau doch voranzugehen. Sicher, gerade in Zeiten begrenzter Mittel kann und soll man in Alternativen denken, muss man Projekte hinsichtlich Kosten-/Nutzen durchleuchten und dann nach Prioritäten reihen. Aber - das ist die Meinung von DEEF - es bedarf auch imageträchtiger Prestigeprojekte, Leuchtturm-Projekte, mit denen ein Signal gesetzt wird, Aufbruchstimmung signalisiert wird. Das ist in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens usus, auch im Strassenverkehr - warum dann bitte nicht auch im Schienenverkehr?

Erster Nutzniesser der bis dato fertiggestellten Streckenabschnitte ist die GKB, die nun zusätzlich zu ihren Kursen auf der Wieserbahn nach Deutschlandsberg und Wies-Eibiswald über Lieboch eine deutlich schnellere Verbindung über die Südbahn und dann nach Westen abzweigend von Werndorf auf dem neuen Teilstück bis Wettmannstätten anbieten kann.

Kurzsteckbrief Koralmbahn:

Projektierte Länge 125 km; Geplante Fahrzeit 1 Stunde; Fertigstellung: Ursprüngliche Verpflichtung des Bundes bis 2016, zwischenzeitlich nach 2020 nach hinten geschoben (unsere Hauptstadt liegt ja nicht in der Schweiz sondern eher am Balkan). Kosten mindestens 5 Mrd. Euro. Grösstes Bauwerk: Koralmtunnel, Länge ca. 33 km.

Die Fahrt mit dem Intercitybus der ÖBB von Graz nach Klagenfurt - ein kurzer Erlebnisbericht

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011Nach einer Platzreservierung, die ja für Reisende 1. Klasse kostenlos ist, ging es pünktlich um 14. 15 am Grazer Bahnhofsvorplatz (Europaplatz) los.

Nachdem die notwendigen Fotos im 1. Stock (2. Klasse) sowie herunten in der lederbesesselten 1. Klasse gemacht waren, packte ich das Notebook auf das Tischerl, stecke das Stromkabel in die am Platz vorhandene Steckdose und los geht es.

In der 1. Klasse sind wir zu dritt, wobei ein ebenfalls mit Notebook bewaffneter Mitreisender meinen Platz eingenommen hatte (Platz 22). Aber da das 2. Tischerl ebenfalls frei ist setze ich mich dort hin. Kurz nach der Abfahrt schon an der Ampel Eggenbergergürtel begrüsst der Fahrer die Fahrgäste per Mikrofon und weist auf die Anschlüsse in Klagenfurt hin. Detto auf das Vorhandensein einer Toilette herunter im 1. Klassebereich.

Die Passagiere in der 1. Klasse können sich in der Küche mit warmen und kalten Getränken (leider kein Bier oder Wein) bedienen, detto sind Zeitungen vorhanden.

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

Das Tischchen hat 4 Mulden für Getränke, je Platz gibt es ein Leselicht alter Bauart mit Lampe (keine Dioden). Die Sessel sind nicht unbequem, wenngleich vom Platz her nicht mit denen im Zug zu vergleichen. Wenn statt meinem Eastpak-Rucksack ein(e) beleibte(r) Mitreisende(r) sitzen würde, dann würde ich mich nicht so frei fühlen. Und Notebooks haben nur 2 nebeneinander aber nicht gegenüber Platz. Wahrscheinlich gibt es deswegen am 4er-Tisch auch nur 2 Steckdosen in der Busaussenwand.

Die Kopfstütze geht beim normalen Sitzen fast bis ins Kreuz, ich befördere das angehängte Ding auf die Rückseite des Sessels. Die Rückenlehne kann man stufenlos relativ weit zurückklappen. Armlehne gibt es am Fensterplatz nur auf der Wageninnenseite. Es gibt Vorhänge in grau, die farblich zum "vornehmen" schwarz der Ledersessel passen.

1. Resümee: Es wirkt gediegen vornehm in der (zur Freude des Herrn Chefredakteurs) spärlich besetzten 1. Klasse.

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

Die anderen Sitze ohne Tisch haben ein herunterklappbares kleines Tischchen mit Getränkehalter.

Das Raumklima ist angenehm, die Laufruhe der eines modernen  Busses entsprechend. Nur irgendetwas klappert auf der linken Seite, als wir jetzt auf der Süd-Autobahn unserem Zwischenhalt zum Aussteigen, Wolfsberg in Kärnten, entgegenfahren. Und die Federn knatschen permanent, offenbar ist der Bus im Dauereinsatz. Den kurvenreichen Anstieg auf die Pack nimmt unser ICB hurtig. Schon pfeifen wir durch den gut 2 km langen Herzogbergtunnel. Weiter bergan geht es nun langsamer, die linke Fahrspur ist gesperrt und vor uns ein schwerer  Holztransport, "Gleiswechselbetrieb" nicht möglich. Noch 5 Tunnel bis Wolfsberg, der 4. schon auf der Bergabfahrt auf Kärntner Seite. Bessere Sicht nach vorne gäbe es von meinem eigentlichen Platz auf der Beifahrerseite, aber hier auf der Fahrerseite ist man etwas abgeschotteter durch die mit Filz tapezierte Wand hinter dem Fahrersitz, wo auch die Zeitungen plaziert sind.

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

Irgend jemand hat eine bei den Leselichtern angebrachte Stop-Taste gedrückt, es leuchtet zumindest jetzt "Stop" auf statt der vorher angezeigten Uhrzeit . Aber auf der Autobahn wird nicht gehalten, erst in Wolfsberg. Notbremse hat der Bus wohl keine.

Ich hole mir ein gekühltes Mineralwasser aus dem Kühlschrank bei der vorderen Einstiegstür neben dem Fahrer. Dann fahren wir nach genau einer Stunde schon in Wolfsberg Nord ab. Während der Kurve bei der Abfahrt oder auch in der Stadt zu tippen verlangt schon fast artistisches Können. Die Maus schleudert über das Tischerl. 3 Minuten Aufenthalt in Wolfsberg. Während der Fahrer die Pause für eine Zigarette nutzt erzählt er, sie haben jetzt 9 Intercitybusse, also kürzlich 2 neue bekommen. Denn die Bahn fordere, dass auch Verstärker (Freitag, Sonntag, Montag) mit Doppelstock gefahren werden müssen. Was natürlich zu goutieren ist. Ein Mitreisender erzählt, an den erwähnten starken Tagen da ist der Bus oft bummvoll, auch in der 1. Klasse. Der Halt in Wolfsberg wird auch nach Angaben des Fahrers gern von den Reisenden genutzt, das WC "an Land" zu nutzen, "denn die Toilette an Bord ist nicht jedermanns Sache".

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

Und schon geht es zurück auf die Autobahn, Klagenfurt entgegen. Zeit, die Toilette zu testen. Sie ist klein aber durchaus auch mit meinen 184 cm Körpergrösse und ca. 95 kg zu benutzen. Mann freut sich natürlich immer ein Mann zu sein wenn es um´s Pinkeln geht, dabei stehen zu können und sich nicht hinsetzen zu müssen, das hat schon was.

St. Paul und Lavamünd steht als Abfahrt angeschrieben, wobei ersterer Ort noch einen Bahnaschluss hat (Jauntalbahn-Lavanttalbahn), die Stichstrecke nach Lavamünd, seit einigen Jahren zeitweise mit Nostalgieverkehr, wegen einer sanierungsbedürftigen Brücke aber wohl eher vor dem Aus stehen dürfte. Von Lavamünd nach Unterdrauburg (Dravograd) gibt es ja schon seit den 60er Jahren keine Schienen mehr, sondern seit neuestem einen Radweg. Schwerter zu Pflugscharen, Schienen zu Radwegen. Naja..

Um 16 Uhr Abfahrt Klagenfurt Ost und auf die Minute pünktlich an am Klagenfurter Hauptbahnhof um 16.15 nach exakt 2 Stunden Fahrzeit. Noch ein kurzer Sitztest in der 2. Klasse im Obergeschoss. Es gibt keine Tischchen, die im gleichen Blau wie die EC/IC-Wagen tapezierten Sessel lassen sich aber auch nach hinten klappen.

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

In der 2. Klasse im OG des Busses

Nach einem kurzen Boxenstop in der (unbesetzten) Klagenfurter Lounge besteige ich den schon auf Gleis 3 zur Abfahrt bereitstehenden EC 110 nach München, leider wieder einmal ohne Speisewagen und zumindest bis jetzt, als ich im gemütliche Coupe, das deutlich mehr Freiräume gewährt als der IC-Bus, entlang des Wörthersees unterwegs bin, noch ohne mobilem Bordservice. Man hofft, es steigt in Villach ein Steward zu.

Fazit

Ich fühlte mich nicht schlecht bei dieser ersten Fahrt mit dem Intercitybus. Zwar vermißte ich die Weite, die Bewegungsfreiheit wie im Zug, aber in der an diesem Tag spärlich besetzten 1. Klasse mit dem Tisch und den 4 Ledersessel drumrum für mich alleine hatte ich schon ein bißchen das Gefühl von Exklusivität. So ähnlich reisen wohl Popstars oder gut bezahlte Balltreter, wobei die sicher noch Satelliten-TV und Schampus an Bord haben, serviert von einem heissen Model.

Aber es geht natürlich nichts über einen Eisenbahnwaggon und der systematische Aufbau eines Fernbussystems unter gleichzeitiger Liquidierung von Eisenbahnstrecken ist aufs massivste abzulehnen. Das ist grober Mumpitz von nur kurzfristig und engstirnig Denkenden, die langfristig volkswirtschaftlich prosperierende Systeme durch kurzfristige Schönung der Bilanzen, durch betriebswirtschaftliche Profitgier ersetzen wollen. Hier gilt es wachsam zu sein und den Neoliberalisten rechtzeitig und schonungslos auf die Zehen zu treten! Man sollte den Intercitybus als das sehen was er im Grunde ist: Ein Provisorium in Ermangelung einer zeitgemässigen schnellen Schienenverbindung. Diese sollte es ja nach Durchstossen der Koralpe mit der Koralmbahn geben. Der ICB ist somit als Vorab-Schienen-Ersatz-Verkehr der Koralmbahn zu sehen.

ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011

Nach 2 Stunden am Ziel - Klagenfurt Hauptbahnhof

Fakten ÖBB Intercitybus:

Im Einsatz seit 1. 10. 2007 (Graz-Klagenfurt) bzw. Dezember 2008 (Klagenfurt-Venedig). Fahrzeit Graz über die Südautobahn mit Zwischenhalt in Wolfsberg nach Klagenfurt 2 Stunden. 7 tägliche Verbindungen von 6.30 bis 18.45 (ab Graz Hbf.). Die Komfort-Doppelstockbusse vom Typ „SETRA S 431 DT“ leisten 370 kW, sind vollklimatisiert und bieten im OG 56 Sitze der 2. Klasse sowie im EG 16 Sitze der 1. Klasse. Im EG gibt es auch 1 Rollstuhlstellplatz. In der 1. Klasse (mit Gratis Sitzplatzreservierung) kann gearbeitet werden (Tischchen, Steckdosen) und die Passagiere können sich gratis mit kalten und warmen Getränken bedienen.

Nachsatz: Das Dilemma mit den Italienern - Strasse statt Schiene Richtung Venedig

Neben der Relation Graz - Klagenfurt sind noch Intercitybusse auf der Strecke Klagenfurt - Villach - Udine nach Venedig (durch das Kanaltal entlang der Pontebbana) im Einsatz. Eine Groteske sondergleichen wenn man bedenkt, dass seit Urzeiten hier durchgehende Tages- und Nachtverbindungen von Wien aber auch mit Kurswagen aus Salzburg gegeben hat. Dann wurde die Pontebbana modernisiert, man spricht von ca. 1 Milliarde Euro, die in das Projekt flossen, wobei die Neubaustrecke einen sehr hohen Tunnelanteil aufweist. Sogar ein neuer Bahnhof in Tarvis wurde gebaut und ebenfalls in den Berg verlegt. Doch nach Fertigstellung des Projektes hatte - aus welchen Gründen auch immer - die Trenitalia / FS plötzlich kein Interesse mehr daran, Fernzüge ins Ausland zu führen und schon gar nicht über das Kanaltal.

Wie beim internationalen Verkehr über den Brenner so mauert die italienische Staatsbahn auch im Kanaltal. Sie selbst will nicht fahren und gegenüber ausländischen Anbietern wird gemauert und verhindert. Während über den Brenner seit einiger Zeit wenn auch mit Schikanen seitens der Italiener wieder EC-Züge fahren, nämlich die DB-OBB-Eurocity, gibt es über die Pontebbana aktuell keinen durchgehenden Verkehr, sieht man von einem Nachtzug ab. Informierte Kreise sprechen von einer völlig überzogenen Schienenmaut, die man in Italien angeblich verlangt. Fakt ist jedoch, dass der Reisende Richtung Udine und Venedig nun in Villach in den Bus umsteigen muss, nämlich den Intercitybus Klagenfurt-Villach-Udine-Venedig. Dieser Mißstand gehört schleunigst beseitigt!

          ÖBB Intercitybus Graz-Klagenfurt als Vorab-SEV der Koralmbahn. DEEF/Dr. Populorum 2011    

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Bericht von: Dr. Michael Populorum, Chefredakteur DEEF;  Erstmals online publiziert: 11. Mai 2011; Änderungen: -

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Last modified  Samstag, 22. Dezember 2012 22:00:26 +0100
Autor/F.d.I.v.: Konsulent Univ. Lekt. Dr. Michael A. Populorum

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